In diesem Fall spricht man nicht von Notlandung, sondern von Sicherheitslandung.
Sorry, wir haben keinen Sprit mehr: Tausende Passagiere haben in den vergangenen Monaten auf dem Weg von Europa in die USA unplanmäßige Zwischenlandungen erlebt. Vielen Fliegern war laut "USA Today" das Kerosin ausgegangen. Schuld sind die heftigen Gegenwinde.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...808844,00.html
In diesem Fall spricht man nicht von Notlandung, sondern von Sicherheitslandung.
Es ist natürlich ärgerlich, wenn das Kerosin nicht bis zum Zielflughafen reicht. Solange ein Ausweichflughafen in erreichbarer Nähe liegt, dürfte auch kein Flugzeug wegen Spritmangels notwassern müssen. Als Ausgleich für die Fluggesellschaften dürfte beim Flug von USA nach Europa wegen des Rückenwindes der ein oder andere Liter Kerosin eingespart werden können.
Per Definition hat ein Jetstream eine minimale Windgeschwindigkeit von 60 knoten ( *1,852 = 111km/h ), in den Significant weather charts für die Luftfahrt werden sie erst ab 80kts ( etwa 148 km/h) eingezeichnet.Der Airline zufolge betrugen die Windgeschwindigkeiten an einen Tagen bis zu 110 Stundenkilometer, normalerweise bläst es in diesen Höhen zu dieser Jahreszeit mit 55 Stundenkilometern.
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Selbst wenn der Wind viel stärker ist als im Flugplan gerechnet und der Spritverbrauch entsprechend höher ist, kann man wohl kaum von einer Notlandung sprechen. Entsprechende Spritreserven sind ja am Ausweichflughafen vorhanden, nur für das eigentlich Ziel wären sie nicht mehr ausreichend.
Sehr verwirrender Artikel.
...aber ne Schlagzeile braucht...
1.Den Fliegern ging nicht plötzlich der Sprit aus, sondern sie hatten einfach nicht die Reichweite, um bei starken Gegenwinden bis zu ihren Zielflughäfen zu fliegen. Wenn die Tankkapazität des Flugzeugs für 9 Stunden reicht, der Flug inkl. Reserven aber Treibstoff für 9:30 braucht, geht's halt nicht.
2. Dies wussten die Piloten mit hoher Wahrscheinlichkeit schon vor dem Abflug, da die Windsituation bis auf wenige Knoten genau bekannt ist und in die Sprit-Berechnung einfließt.
3. Eine Zwischenlandung zum Nachtanken heißt "technische Zwischenlandung" und nicht "Notlandung". Eine Notlandung bedeutet, dass ein Notfall die Piloten dazu nötigt, möglichst schnell einen Flugplatz zu erreichen oder ein meist technischer Notfall dazu führt, dass die Landung evtl. in einem Unfall mündet. Dies ist bei einer Landung zwecks Nachtanken beides nicht der Fall, da diese nicht plötzlich auftritt sondern langfristig geplant werden kann. (Sonst wäre es auch nicht möglich, inkl Tanken und Papierkram innerhalb von 45 Minuten wieder zu starten...)
Meine Güte, geht's vielleicht noch ein bisschen reißerischer? Wie wäre es mit Piloten, die mit schmerzverzerrtem Gesicht und Schweißperlen auf der Stirn, am Steuerknüppel festgekrallt, verzweifelt ausrufen. "Bob, ich kann sie nicht mehr halten!" Eine ungeplante Zwischenlandung ist längst noch keine Notlandung.
Der Treibstoffmangel war weder akut noch trat er plötzlich auf, so daß eine Vorbereitung auf den ungeplanten Tankstopp gut möglich war. Vielleicht sollte auch SPON versuchen, der BLÖD-Zeitung nicht alles nachzumachen. Eine Nummer kleiner geht's auch.
Uuuuiii - NOTLANDUNGEN....Laut "USA Today" legten sowohl US Airways als auch American Airlines Notlandungen zum Auftanken ein. Ungefähr 45 Minuten dauerten diese Notlandungen im Schnitt, aufgrund des starken Gegenwind kamen häufig weitere Verspätungen hinzu.
Na wasn jetz? Notlandung ohne Not?Gefahr habe allerdings zu keinem Zeitpunkt bestanden, hieß es.
Wann lernen es Medien endlich, wann eine Landung eine Notlandung ist und wann nicht...
Der nächste Aufreger (sobald die CO-2-Klimakirche mit ihrem Latein am Ende ist) werden die Folgen der durch -zig Tausende Windmühlen in den "Parks" veränderten Randbedingungen für die komplexen Strömungsverhältnisse der Atmosphäre sein. Darüber wurde nicht geforscht, so lange alle am Windmühlenwahn verdienen konnten. Die Zunahme von Stürmen ("Starkwindereignissen" :-D) gehört ja immer noch zur Liturgie der Treibhauspriester.
Die Welt passt nicht in die Schubladen der von Machtgier und Habsucht getriebenen mechanischen Kausalität, technische Pat(end)lösungen von heute sind die Katastrophen von morgen. Der Mensch ist das Problem, nicht die Technik.