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Starker Franken: Schweizer Währungsflüchtlinge stürmen deutsche Grenzstädte
Euro und Dollar kriseln, der Schweizer Franken ist so viel wert wie lange nicht. Während die eidgenössische Wirtschaft unter der Starkwährung leidet, ziehen deutsche Grenzstädte Tausende Einkaufstouristen aus dem Alpenland an. "Ich suche gar nichts Bestimmtes", sagt eine. "Aber die Preise sind unschlagbar."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...780201,00.html
- #1 15.08.2011 10:02 von
Umrechnung
"Doch nun steht der Franken bei 1,10 Euro"...
Ach so, jetzt hat der Franken den Wert des Euro also schon überholt?
Bei Spiegel geht halt alles etwas schneller als im Rest der Welt ^^ - #2 15.08.2011 10:05 von
...
Tja, wenn dann die Läden schliessen, die Löhne sinken, die Immobilienpreise in den Keller gehen, dann wird das Jammern groß sein. Aber wieso sollte die Schweizer nicht auch mal betroffen sein...
- #3 15.08.2011 10:09 von Hardliner 1
Nichts Verwerfliches
Der Schweizer Einzelhandel kassiert seit vielen Jahren kräftig ab. Vor allem der Lebensmittelsektor (Migros, Coop etc.) hat sich daran gewöhnt, weit überzogene Preise zu verlangen. Wenn die Ostschweizer jetzt den starken Franken zum Anlass nehmen, in Deutschland einzukaufen, dann ist das nichts Verwerfliches.
Übrigens: Viele Schweizer aus dem Bodenseeraum fahren zum Tanken ins österreichische Vorarlberg, weil dort der Sprit wesentlich billiger ist als in der Schweiz und auch billiger als in Deutschland. - #4 15.08.2011 10:13 von
- #5 15.08.2011 10:14 von toledo
....
Wieso der Franken plötzlich so beliebt und angeblich so sicher ist, erschließt sich mir bei Volkswirtschaft nicht, die sich gerade aus 7,7 Mio Häuptern (davon 20& Ausländer..) zusammensetzt und kaum nennenswerte Industrie ihr eigen nennt!
Scheint mir auch nur virtuelles Vertrauen gepaart mit sonstigen Luftnummern zu sein, oder was? - #6 15.08.2011 10:18 von
Da muss der Staat schützend eingreifen!
Also da muss sofort was geschehen, das geht doch nicht, dass die Schweizer einfach so mir nix Dir nix ihre Fränkli nach Deutschland tragen und somit die Geschäfte auf der anderen Seite der Grenze am Siechtum zu Grunde gehen!
Wo bleibt da die CSU, die sich doch immer dafür starkt gemacht hat, dass das quasi illegal ist und der deutsche Wirtschaftsstandort gefährdet sei!
Hmm, achso ...
... da ging es ja um die Tankstellen nahe der Grenze, deren Existenzen gefährdet waren, weil die deutschen Autofahrer alle nach Österreich, oder in nach Tschechien zum Tanken gefahren sind!
Das ist dann natürlich was anderes! - #7 15.08.2011 10:20 von
Auf Thema antworten
Herzlich Willkommen werte Eidgenossinnen und -genossen! Viel Spaß in Deutschland-und sei es eben beim Einkauf. Ich hoffe sehr, Sie fühlen sich in Deutschland wohl und werden herzlich behandelt.
Lassen Sie sich nicht von einigen Miesmachern abhalten uns zu besuchen und hier zu tun, was immer Sie wollen und gesetzestreu ist!
P.S.: @SPON-die Darstellung, dass das Grenzgebiet "Versorgungsnotstand" hätte, ist ziemlich lächerlich. Der Geschäftsführer des jeweiligen Einkaufsparadieses bestellt den Nachschub und am nächsten Tag sind die Regalöe wieder voll. Und wenn die in B-W keine vernünftige Verkehrsinfrastruktur hinbekommen, sind sie selbst dran schuld.
P.P.S.: Versorgungsnotstand kenne ich aus der Zeit nach der Grenzöffnung. Bei uns in Thüringen, als es noch Arbeit gab, kamen die Leute von der ARbeit und es gab kein Brot, keine Butter und keine Eier mehr, weil sich westdeutsche Rentner, sagen wir: kostengünstig:, damit eindeckten und der Marktleiter eben nicht mal eben "nachbestellen" konnte.
Die Menschen in Westpolen und Tschechien dürften ähnliche Erfahrungen in der Zeit nach der Währungsunion 1990 gemacht haben.
Nicht eine der Problematiken, mit denen diese Regionen seinerzeit konfrontiert wurden, dürfte sich für die Badener auch nur ansatzweise als solche darstellen. - #8 15.08.2011 10:23 von
Herzlich Willkommen werte Eidgenossinnen und -genossen! Viel Spaß in Deutschland-und sei es eben beim Einkauf. Ich hoffe sehr, Sie fühlen sich in Deutschland wohl und werden herzlich behandelt.
Lassen Sie sich nicht von einigen Miesmachern abhalten uns zu besuchen und hier zu tun, was immer Sie wollen und gesetzestreu ist!
P.S.: @SPON-die Darstellung, dass das Grenzgebiet "Versorgungsnotstand" hätte, ist ziemlich lächerlich. Der Geschäftsführer des jeweiligen Einkaufsparadieses bestellt den Nachschub und am nächsten Tag sind die Regalöe wieder voll. Und wenn die in B-W keine vernünftige Verkehrsinfrastruktur hinbekommen, sind sie selbst dran schuld.
P.P.S.: Versorgungsnotstand kenne ich aus der Zeit nach der Grenzöffnung. Bei uns in Thüringen, als es noch Arbeit gab, kamen die Leute von der ARbeit und es gab kein Brot, keine Butter und keine Eier mehr, weil sich westdeutsche Rentner, sagen wir: kostengünstig:, damit eindeckten und der Marktleiter eben nicht mal eben "nachbestellen" konnte.
Die Menschen in Westpolen und Tschechien dürften ähnliche Erfahrungen in der Zeit nach der Währungsunion 1990 gemacht haben.
Nicht eine der Problematiken, mit denen diese Regionen seinerzeit konfrontiert wurden, dürfte sich für die Badener auch nur ansatzweise als solche darstellen. - #9 15.08.2011 10:24 von
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Ist doch supi für die Schweizer! Dieses deutschhassende und unter Germanenphobie leidende Volk hat doch nur Vorteile. Wegen der hohen Preise für EUROzahler in der Schweiz gehen bestimmt weniger Deutsche in die Schweiz und so müssen sich die Schweizer nicht mit den Barbaren aus dem Norden rumplagen.
Die Schweizer selbst können im EUROland günstig auf Beutejagd gehen (und da die Schweiz so lütt ist, kann jeder Schweizer EUROland erreichen) und so richtig die Sau rauslassen.
Klar, der schweizer Einzelhandel leidet, aber die können ja in Grenznähe auf EUROlandboden Filialen eröffnen. Dann verkaufen sie halt dort ihre Waren an die Schweizer.
Für die Deutschen ist das natürlich nicht so pralle. O.k., der Einzelhandel profitiert, dafür dürften im Grenzgebiet die Preise steigen und somit für Inflation sorgen. Evtl. kommt es sogar zu Warenverknappung und man muss sich dieses magengeschwürerzeugende Schwytzerdütsch anhören. Da sollte man sich vielleicht ein Beispiel an den zürcher Kindergärten des schweizer Oberlandes nehmen und nur Käufer zulassen, die Hochdeutsch sprechen.
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