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Star-Parfum: Hier mieft's!

dapd/ SipaWer als Star was auf sich hält, wirft ein Parfum auf den Markt. Nun haben auch Lady Gaga und Gwyneth Paltrow ihren Namen für Düfte hergegeben. Und die Werbekampagnen, mit der die Riechwässerchen unters Fan-Volk gebracht werden sollen, sind monströs - auf ihre jeweils ganz eigene Weise.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...856267,00.html
  1. #1

    was für ein unsinniger, langer Artikel über ein Parfüm
  2. #2

    Exzellent beobachtet!

    Ein sensationell guter Artikel, der die psycholgischen Ansätze dieser Parfumwerbung ausleuchtet. Keineswegs zu lang, eher zu kurz. Mich hätte noch die Beschreibung der Düfte interessiert, die tatsächlich enthalten sind.
  3. #3

    Zitat von janne2109 Beitrag anzeigen
    was für ein unsinniger, langer Artikel über ein Parfüm
    Dieses.
  4. #4

    kostspielig aufgebrezelt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer als Star was auf sich hält, wirft ein Parfum auf den Markt. Nun haben auch Lady Gaga und Gwyneth Paltrow ihren Namen für Düfte hergegeben. Und die Werbekampagnen, mit der die Riechwässerchen unters Fan-Volk gebracht werden sollen, sind monströs - auf ihre jeweils ganz eigene Weise.

    Lady Gaga und ihr Parfum "Fame", Gwyneth Paltrow wirbt für Boss - SPIEGEL ONLINE
    Es stinkt kräftig hier nach Werbung für die beiden genannten Produkte. Und Frau Gagas Posen unter männerbedrohlichen Postfeminismus einzuordnen, ist nun wirklich weit hergeholt, zu weit. Denn wenn man sie so in ihren extravaganten Outfits betrachtet, erscheint sie als höchst stütz- und schutzbedürftiges fragiles Wesen, das kaum einen Schritt alleine gehen kann. Ein Wunder, dass sie sich nicht schon sämtliche irdischen Haxen gebrochen hat. Da seien aber die vielen Männer in ihrem Umfeld vor, die diesem artifiziell und höchst kostspielig aufgebrezeltens seltsam irdischen Alien ihren Arm leihen ... ..
  5. #5

    Naja:

    diese Parfüms sind sämtlich billiger Ramsch in aufwändiger Verpackung. Immer wieder verblüffend, wieviele Leute dem Markenwahn verfallen sind. Wer denn herausstechen will, sollte mal ein eignes Parfüm machen. Ist echt nicht schwer.
  6. #6

    Mief der Realität

    Und richtig absurd wird es, wenn das Haiku in der Wirklichkeit ankommt. Ich komme neulich in ein größeres Kosmetik-Kaufhaus an meinem Wohnort, da stehen, vor mäßig interessanten und schon leicht abgestoßenen Papp-Displays, zwei Männer, die nicht zu übersehen waren: Nackter, völlig übertrainierter und rasierter Oberkörper und darunter etwas, das mal als knallenge Kunstlederhose angefangen hatte, nun aber nur noch vom Arsch tropfte, wie Essig aus einer Mülltüte. Lady Gagas Parfüm Promotion!

    Vielleicht wäre noch etwas zu retten gewesen, wären die beiden nicht so überaus unmotiviert gewesen. Gelangweilt standen sie rum, plauderten mit einer gänzlich bekleideten Kollegin aus einer anderen Abteilung und versuchten zu vergessen, dass der lange Arbeitstag im Kaufhaus sie inzwischen mit Augenringen versehen hatte, die es mit ihren Tropfärschen locker aufnehmen konnten.

    Als ich vorbeieile höre ich einen der beiden Männer sagen: "Ich nehm immer Ölspray zum Kochen" und ich hoffe irgendwie, dass das nur die ergänzende Bemerkung zu gänzlich anderen Verwendungsweisen war, damit die Szene nicht vollends ins Profane abgleitet.
  7. #7

    Ein Erfolg

    Zitat von sverris Beitrag anzeigen
    diese Parfüms sind sämtlich billiger Ramsch in aufwändiger Verpackung. Immer wieder verblüffend, wieviele Leute dem Markenwahn verfallen sind. Wer denn herausstechen will, sollte mal ein eignes Parfüm machen. Ist echt nicht schwer.
    Das Gegenteil vom Connaisseur ist der Ahnungslose. Der Ahnungslose benötigt Namen, die ihm Sicherheit geben. Und spektakuläre Bilder der Verführung. Sicherheit vermengt mit Ekstase ergibt Spießigkeit. Ein riesiger Markt. Ein Erfolg.








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