das haben wir früher immer gemacht, wenn der Wind zu lau zum Surfen war und man trotzdem aufs Wasser wollte. Aber, zugegeben, sooo einen "schönen" und verkaufsträchtigen Namen hatten wir nicht dafür
Sailingcenter TegernseeÜbers Wasser laufen können nur Auserwählte, sich aufrecht über das Wasser schieben kann jeder: Stehpaddeln macht Spaß - und für diesen Brettsport braucht man weder Wind, Wellen noch übermäßig Muckis. Ein Selbstversuch.
http://www.spiegel.de/reise/deutschl...846136,00.html
das haben wir früher immer gemacht, wenn der Wind zu lau zum Surfen war und man trotzdem aufs Wasser wollte. Aber, zugegeben, sooo einen "schönen" und verkaufsträchtigen Namen hatten wir nicht dafür
Die Dummbacken-Bespaßung mit immer neuen Kinderspielzeugen wird auch durch Beimischung der Denglisch-Krankheit nicht erträglicher. Seitdem den Ballermännern das Taschengeld für "Ferienflieger" fehlt, verseucht das infantile Spiel ohne Grenzen jetzt auch die guten alten Ferienorte in Deutschland.
Der zum Glück wolkenverwöhnte deutsche Regenhimmel möge Bayern vor mediterranen Bettenburgen und Sylt vor Last-Minute-All-Inclusive-Belustigungen verschonen! Tatsache ist: Genießer, auch aus dem viel zu heißen Ausland, haben in den deutschen Kulturlandschaften längst das pure Gegenteil entdeckt: Die gesunde alte "Sommerfrische"!
Mein Tipp an den "arttypischen" Autor mit der "evolutionsgerechten Körperhaltung": Versuchen Sie's mal mit einer Wattwanderung an (in) der Nordsee. "Evolutionsgerechter" Denksport inklusive, weil: Wenn Sie sich bei der Ausübung der aufrechten Gangart zwischen Ebbe und Flut verrechnen, hilft Ihnen auch kein Paddelbrett... Wem das zu sportlich ist, der kann dort immer noch Radwandern oder den feriengerechten Müßiggang entdecken. "Deutschland für Anfänger!" Dabei ist noch keiner ertrunken. ;-))
Uns geht es zu gut. Jeder Bloedsinn wird zum Trend aufgebauscht und vermarktet.
Es wurde schon immer mit Boards gepaddelt, es war immer ein Behelf im Vergleich zu einem richtigen Kajak, oder Kanu.
„zertifizierte SUP-Instructorin”, was fuer ein Konstrukt.
Psst, hier kommt der naechste Trend, „Lay down & float, oder hinlegen & treiben lassen.“. Man legt sich auf ein Brett, doest vor sich hin und laesst sich treiben. Instruktoren, muessen ein 2-woechiges Schlaf-Labor absolvieren.
Gruss
Varesino
Bitte richtig recherchieren, SUP kommt nicht aus den USA. Hawaii hat den Sport populär gemacht, seine Ursprünge hat er aber in Polynesien
...Venedig wird dieser stunt seit Generationen ausgeübt. Die Protagonisten nennen sich Gondolieri.
Die Nummer hierzulande sieht einfach nur grottendoof, ja, megapeinlich aus. Irgendwie wie Rollschuhlaufen über Bahnschwellen oder sommerlicher Skilanglauf ohne Brettl.LOL!
Ok! Cui bono? ;-)
Servus beinand,
ich bin in Bad Wiessee aufgewachsen und war dort bei der Wasserwacht als Rettungsschwimmer aktiv. Wenn an Diensttagen nicht ganz so tolles Wetter war, haben wir WW-ler uns als Zeitvertreib das WW-Rettungsschwimmbrett genommen, ein Ruder aus einem Ruderboot und sind im Stehen rumgepaddelt. Für uns wars Ende der 70-er Jahre ein Heidenspaß. Und heute gibts dafür zertifizierte Paddelausbilder und nen "coolen" Namen.....
Achja: Dank an den Autor, der seine Kenntnislosigkeit so offen zur Schau trägt: In bayrischen Blaskapellen, welche u.a. für Hochzeiten engagiert werden, gibt es keine Pauken! Dafür mal wieder schön die Klischees bedienen. Fein macht er das, der Kleine....
Schöne Grüße,
Martl
an alle bisherigen Grantlhuber: schön wie hier die typisch deutsche Art gefeiert wird in dem man nicht einfach allen anderen ihren Spass lassen kann!
Das hat nix mit Spaß verderben zu tun, Aber dafür Geld ausgeben, nur weil da sich einer nen schönen Namen ausgedacht hat??? Also auf dem Bratt stehen und nicht runterfallen war unsere erste Naßübung beim Surfkurs. Und mit dem Stechpaddel nebenher fahren hat unser Surflehrer vor 25 Jahren auch schon gemacht. Hatte den Vorteil, wenn einer aus der Gruppe nicht mehr konnte oder was gezeigt werden sollte, hat der Lehrer einfach das komplette Surfbrett übernommen, ohne dass erst alle zurück ans Ufer fahren müßen.
Schon erstaunlich wie leicht sich gewisse Leute das Geld aus den Taschen ziehen lassen wenn ihnen jemand erzählt, das irgendwelche Filmstars auch so etwas bestimmtes machen.
Ich habe es neulich einmal aus reiner Neugierde ausprobiert. Um selber zu erfahren ob das Draufstehen so doof ist, wie es aussieht.
Ich bin dabei für mich zu folgendem Ergebnis gekommen: Es ist tatsächlich so doof wie es auf mich immer beim zuschauen wirkte.
Anschließend habe ich mein Waveboard und mein 5er Segel ausgepackt und damit viel Spaß gehabt. Das hat mir schon vor 25 Jahren viel Spaß gemacht und das tut es heute immer noch.
Sehr schön am Windsurfen ist inzwischen auch, dass die Angeber und Chickimickies jetzt kiten gehen oder mit dem Steh(dr-)aufbrett paddeln gehen.