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Stalingrad-Gedenken: Das Grauen bleibt

APStalingrad hat Deutsche und Russen tief erschüttert. Wer glaubt, die Folgen würden mit den letzten Zeitzeugen verschwinden, der irrt. Der von Deutschen entfesselte Krieg hat Russland generationsübergreifend traumatisiert und verroht. Wir sollten das nie vergessen.

Historiker Baring fordert Gedenken an die Schlacht von Stalingrad - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Wie bitte?!?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der von Deutschen entfesselte Krieg hat Russland generationsübergreifend traumatisiert und verroht. Wir sollten das nie vergessen.
    Zitat von Artikel
    Auch deshalb kommt uns die russische Gesellschaft in ihrer Härte im menschlichen Miteinander oft erschreckend vor. Dass dafür auch von Deutschen verübtes Leid mit verantwortlich ist, sollten wir und unsere Kinder niemals vergessen.
    Ach so, dann ist also Deutschland schuld, dass es in Russland eine Diktatur gibt, die Russen-Mafia Europa überschwemmt, russische Städte im kriminellen Sumpf versinken und es dort Regionen gibt, wo die Lebenserwartung wegen allgegenwärtiger Umweltverschmutzung bei ca. 45 jahren liegt?
    Gut, das Sie's nochmal sagen, ich hätt's fast vergessen!
  2. #2

    ein sehr kluger Artikel

    die Vererbung solcher Ereignisse auf nachfolgende Generationen nennt man " soziale Vererbung" der Nobelpreis Träger kandel schreibt in seinem Buch" auf der suche nach dem Gedächtnis " dassxdurch erlebnisse erbanlagen verändert werden . zwar werden beim nächsten Vorgang diese Veränderungen meist wièder zurück gesetzt ,jedoch durch soziale lernvorgaenge dennoch eventuell erneut übertragen etwa durch lernen am Modell durch nach ahmung oder auch durch Kondition ierungs Vorgänge .
  3. #3

    Stalingrad

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Stalingrad hat Deutsche und Russen tief erschüttert. Wer glaubt, die Folgen würden mit den letzten Zeitzeugen verschwinden, der irrt. Der von Deutschen entfesselte Krieg hat Russland generationsübergreifend traumatisiert und verroht. Wir sollten das nie vergessen.

    Historiker Baring fordert Gedenken an die Schlacht von Stalingrad - SPIEGEL ONLINE
    Stalingrad führt immer noch zu einer unglaublichen Einschränkung, um das "Unternehmen Barbarossa" verstehen zu können. Wer kennt denn schon T34 oder weiss um die Bedeutung von Jekaterienburg und Gorki?
  4. #4

    ...die Wurzeln der

    Härte der russischen Gesellschaft im Umgang miteinander liegen viel tiefer und einige Jahrhunderte zurück. Ivan der Schreckliche hat es m.M.n. entscheidend geprägt. Damals enstand "die Tradition" einer grenzenlosen Gewalt und Herrschaft des Staates über ein Individuum, die dann über Generationen in der Romanov - Dynastie weiter gereicht wurde. Die Bolschewiken mit ihren Säuberungsaktionen waren besonders perfide, um diffuse Angst und Misstrauen einem Anderen gegenüber zu installieren. Dann der 2. Weltkrieg, dann der Chaos der 90iger und Kampf um alltägliche Überleben...
  5. #5

    .

    Toller Essay!

    Ich sehe das auch in meiner Familie. Mein Opa war in Russland und kam nach 3 Jahren Gefangenschaft erst 1948 mit unter 50kg Körpergewicht zurück. Er hat im hohen Alter noch über die Russen geschimpft. Mein Vater sagte, wenn er einen Panzer hätte würde er gleich wieder rüber fahren. Wer hier leugnet, dass das keine Auswirkungen auf nachfolgende Generationen hat, der hat schlicht keine Ahnung.
  6. #6

    Gedenken?

    Warum denn Gedenken, ist doch völlig berechtigt gewesne das diese
    Hitlergarden das "Grauen" kennenlernen durften!

    Eigentlich hätte keiner dieser deutschen Söldner je wieder nach Hause
    kommen sollen.

    Die russische Gesellschaft ist so wie sie ist und uns steht es am
    allerwenigsten zu sich in russische Innenpolitik einzumischen!

    Wenn dort in Russland Schwule und Lesben nicht willkommen sind,
    dann sei erinnert das auch im Islam der ja zu Deutschland gehören
    soll, diese Menschengruppen auch nicht erwünscht sind!
  7. #7

    Zitat von Guy Montag Beitrag anzeigen
    Ach so, dann ist also Deutschland schuld, dass es in Russland eine Diktatur gibt, die Russen-Mafia Europa überschwemmt, russische Städte im kriminellen Sumpf versinken und es dort Regionen gibt, wo die Lebenserwartung wegen allgegenwärtiger Umweltverschmutzung bei ca. 45 jahren liegt?
    Gut, das Sie's nochmal sagen, ich hätt's fast vergessen!
    Ich musste über diese doch etwas sehr gewagte These ebenfalls etwas mit der Stirn runzeln.
  8. #8

    Russen sind traumatisiert

    Wenn die Redaktion des "Spiegel" in Köln angesiedelt wäre, hätte ich
    Ihre Schlußfolgerung zum Thema Stalingrad als miesen Karnevals-
    scherz abgetan.
    Habe von einem seriösen Blatt so einen hanebüchenden Unsinn noch nie Kenntnis erlangt.
    Ich kann dies nur vor dem Hintergrund verstehen, daß der Spiegel
    vor dem Hintergrund sinkender Auflage alà "Bild" wieder zulegen
    möchte.
    Dieser These folgend müßten in Deutschland heute Millionen von
    "Deppen" herumlaufen, die es aber trotzdem fertig gebracht haben
    aus diesem Land eine führende Wirtschaftsmacht zu machen.
    Ich werde nach 30jähriger Abozeit diese noch heute kündigen.

    harry
  9. #9

    Monster

    Barnulf hat Recht: Diese unglaubliche Grausamkeiten des deutschen Angriffs wirken bis heute in Russland nach. Andererseits gab es Stalin schon vor Hitlers Angriff in Russland und vor ihm Lenin, ein ähnliches Kaliber im staatlichen Terrorismus. Wirklich schwer zu entscheiden, wer von beiden Hitler oder Stalin das grössere Monster war. Nicht zu vergessen: Hand in Hand teilten sie gemeinsam Polen unter sichauf. Merkwürdigerweise erklärten die Westmächte aber nur Deutschland den Krieg. Dass so wenige Russen heute Stalin als den Schlächter erkennen können, der er war, ist bedauerlich und lässt leider für die Zukunft nichts Gutes erahnen.


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