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Stärke im Alltag: Krank auf der Strecke

REUTERSExzessives Ausdauertraining fügt dem Herzen schwere Schäden zu und kann lebensgefährlich sein.

http://www.spiegel.dewissen/0,1518,851026,00.html
  1. #1

    An alle Sportler

    Durch übertriebenen Ausdauersport vergrößert sich der Herzmuskel, das ist ja bekannt. Damit wachsen auch die Coronargefäße, auch bekannt. Aber: Im Alter schrumpfen alle Muskeln auch das Herz, unabhängig davon ob man noch trainiert. Adern können jedoch nicht schrumpfen, die bilden, da mit dem Herzen fest verbunden,Schlaufen und Knicke. Der Herztot ist vorprogrammiert - leider.
  2. #2

    bekannt

    ist da Athletenherz schon sehr lange. es wäre viel wichtiger gewesen einen Artikel über die Voraussetzungen zu schreiben die zu einer KHK führen , denn diese werden in weiten Teilen der Bevökerung nicht gesehen. Wer Sport treibt ist wahrscheinlich schon unter ärztlicher Kontrolle da ersich um seinen Körper kümmert. Viel schlimmer ist die Missachtung der restlichen Bevölkerung!
  3. #3

    Die Extremisten

    bestrafen sich selbst. Ist eigentlich gut so. Viele müssen sich heute mit extremen Sport brüsten. Fitnesscenter ohne Ende, Hausfrauen machen MTB-Touren, andere wollen durch extreme Leistungen weltweit bekannt werden. Sport als Droge mangels Lebenssinn und mangels innerer Erfüllung. Psychische Defekte werden weggesportet. Am Ende wird solchen und anderen von Gott gesagt werden: Lebenssinn nicht erfüllt. Arme dumme kleine Menschlein. Machen alles kaputt, auch sich selbst !
  4. #4

    Zitat von Surgeon_ Beitrag anzeigen
    bestrafen sich selbst. Ist eigentlich gut so. Viele müssen sich heute mit extremen Sport brüsten. Fitnesscenter ohne Ende, Hausfrauen machen MTB-Touren, andere wollen durch extreme Leistungen weltweit bekannt werden. Sport als Droge mangels Lebenssinn und mangels innerer Erfüllung. Psychische Defekte werden weggesportet. Am Ende wird solchen und anderen von Gott gesagt werden: Lebenssinn nicht erfüllt. Arme dumme kleine Menschlein. Machen alles kaputt, auch sich selbst !
    Dosis sola venenum facit. Die Menge macht das Gift. Das gilt hier genauso wie in anderen Bereichen des Lebens. Ich bin selbst überzeugter Ausdauersportler, habe es aber nie übertrieben, stets vernünftig trainiert, auf meine Ernährung geachtet und ärztlichen Rat konsultiert. Ich bin jetzt über 50, wiege knapp 80kg bei einer Größe von 184cm. Mein Ruhepuls liegt zwischen 45 und 50 Schlägen pro Minute. Soll ich mich jetzt fürchten?

    Im Gegensatz zu manchen meiner Altersgenossen fühle ich mich wie ein junger Mensch. Im Vergleich zu Leuten, die gar keinen Sport betreiben, adipös sind, Raucher oder Trinker, ist mein Herztodrisiko praktisch null, aber ok, erwischen kann es jeden.
  5. #5

    Skalierung?

    Grobe Überschlagsrechnung, Fälle pro (Anzahl mal Zeitintervall[hier Woche])
    Normalbevölkerung:
    100.000/(80.000.000 * 168h)=7.5*10^(-6)Tote/h
    Sportler:
    500/(2.000.000*8h)=31*10^(-6)Tote/h

    Wären viemal so viele Tote pro Woche wie in der Normalbevölkerung.

    Ergebnisse sind sicher auch unzureichendem Zahlenmaterial geschuldet, NUR nach o.g. lassen sihc die Aussagen vom gesunden Sportler (einschließlich Freizeitsportler) und Gesamtbevölkerung nun einmal nicht belegen....

    Da sollte der Spiegel besseres Zahlenmaterial veröffentlichen.

    HA
  6. #6

    Wie immer weiss die Evolution, was richtig ist.

    Denn sie hat es gemacht, das Herz. Für Gefahrensituationen, Flucht und für unmittelbar bevorstehenden Hungerstod, würde sie alle, auch die selbstgefährdenden Anstrengungen zulassen. Das Risiko wäre berechtigt, da ansonsten unmittelbar die Existenz verloren geht. Ausdauersportler in der heutigen Leistungsidiotie sind im Training aus Sicht des Herzens in extremer Gefahr und es läuft dann stundenlang an und knapp oberhalb der Grenze seiner gesunden Leistungsspanne. Extremsportler haben auch die evolutionär nötige Erholungsphase nicht. Sie müssen ja an ihren intelligenten Trainingsplänen festhalten und diese möglichst steigern. Geplante Krankheit, folglich manchmal geplanter Tod.
  7. #7

    Aus dem abstract des verlinkten Originalartikels:

    "Additionally, long-term excessive sustained exercise may be associated with coronary artery calcification, diastolic dysfunction, and large-artery wall stiffening. However, this concept is still hypothetical and there is some inconsistency in the reported findings. Furthermore, lifelong vigorous exercisers generally have low mortality rates and excellent functional capacity. Notwithstanding, the hypothesis that long-term excessive endurance exercise may induce adverse CV remodeling warrants further investigation to identify at-risk individuals and formulate physical fitness regimens for conferring optimal CV health and longevity."

    Richtiges Zitieren bringt hier wohl keine Klicks. Da ist der Name des Autors Konzept.
  8. #8

    Ausdauersport ist ungesund, blah, blah, blah...

    Das Leben ist ungesund; denn am Ende stirbt man.

    Spaß beiseite, natürlich provoziert j e d e s Übertreiben im Leben des Menschen negative Konsequenzen.

    Allerdings ist die Bandbreite des Übertreibens individuell sehr groß. Und meines Erachtens ist beispielsweise beim Laufsport eher das dauerhafte Streben nach" persönlichen Bestzeiten" verantwortlich für die gesundheitlichen Probleme. Läuft der Ausdauersportler in seinem Wohlfühlrythmus, so kann er wirklich sehr lange Strecken meistern, die seiner körperlichen und seelischen Gesundheit sehr gut tun und sein irdisches Dasein um viele Jahre verlängern können. Siehe http://www.sesterheim-gmbh.de/flyer.htm
  9. #9

    Freie Radikale werden dabei vermehrt gebildet

    Man muss es nur so machen wie der Internist und Orthomolekular Mediziner Strunz, der ein Ultra Triathlet war (ist zwar Unfug im höheren Alter mit 68 schadet das mehr).
    Er schützte sich aber mit allen hochdosierten Antioxidantien (mehrfache Tagesdosen) vor zu grossen Schäden.
    Auch ich verwende ein paar Gramm Vitamin C über den Tag verteilt,
    immer mit Vitamin E,... gemeinsam und allen anderen hochdosierten Antioxidantien, (so werden die z.T. die negativen Ergebnisse einiger Einzelstudien vermieden), das Vit. C als Elektronenspender und neutralisiere damit zu viele freie Radikale.
    Vit.C regeneriert das Vit. E, schon 500 mg Vit.C senken das CRP um 24%, das ist ein Entzündungswert, meiner ist negativ.
    Verhindere so u.a. die LDL-Cholesterinoxidation, die dann zu Ablagerungen und diese dann zu Infarkten und alles was mit Durchblutungsstörungen zu tun hat, führt. Die eingefärbte Doppleruntersuchung der Halsschlagadern und Herzkranzgefässe ergab keinerlei Plaque, trotz eines ererbten LDL (das schlechte Chol.) von 235, HDL nur 40, bin nur wenige Jahre jünger, als der Strunz. Betreibe aber auch nur gesunden Sport, Rad, Nordic Walking, Schwimmen u.ä.
    Dann braucht man noch einige Gramm Flavonoide u.a. sekundäre Pflanzenstoffe, aber keine mg in Wucherpillen, sondern möglichst tgl. etwa 1 kg eigenes Obst und Gemüse, die Vitamine werden so um das 20-50-Fache verstärkt.
    Dann müssen noch die Fette in Balance gebracht werden, s. Google Lyonstudie.
    Viel mehr Omega-3, viel wenige -6, weniger gesättigte Fette, möglichst keine z.T. und gehärtete Fette mehr und das noch nachmachen, was man uns am Mittelmeer und die Japaner mit der hohen Lebenserwartung schon vormachen.


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