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Stärke im Alltag: Krank auf der Strecke

REUTERSExzessives Ausdauertraining fügt dem Herzen schwere Schäden zu und kann lebensgefährlich sein.

http://www.spiegel.dewissen/0,1518,851026,00.html
  1. #30

    Jim Fixx

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Exzessives Ausdauertraining fügt dem Herzen schwere Schäden zu und kann lebensgefährlich sein.

    http://www.spiegel.dewissen/0,1518,851026,00.html
    Der US-amerikanische Laufguru Jim Fixx, der Jogging so populär wie kein anderer machte, verendete im Alter von 52 Jahren nach dem täglichen Training. Herzversagen.
    Jim Fixx - Wikipedia, the free encyclopedia
  2. #31

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    .aber was haben Fitnesscenter, radelnde Hausfrauen auf MTB mit Extremsport zu tun. Ich glaube Sie sollten mal mit sportelnden Menschen Kontakt aufnehmen und vielleicht auch mal selber mitmachen.
    Na ja, aus Sicht eines Hardcore-Couchpotatoe, dessen Ausdauerleistung in minimalen Bewegungen des Zapp-Zeigefingers auf der Fernbedienung besteht, ist natürlich schon eine 5-minütige Fahrradtour eine Ausdauerleistung. Seine eigene Schnappatmung, die auf dem Weg zum Fahrradschuppen bereits einsetzt, bestärkt ihn in der Hypothese.

    Die ganze Diskussion ist wie üblich sinnlos, ohne sich tatsächlich mit Details (was ist normal, was ist übertrieben, was ist extrem, wie hängt Training und Leistungssteigerung zusammen, wie kann abtrainiert werden, warum hat der eine Einzelfall von dem ich um drei Ecken gehöärt habe keine Aussagekraft usw. usw.) - aber das sind alles Welten, wie will man die mit einer Sofakartoffel besprechen?
  3. #32

    Skalierung völlig falsch

    Zitat: "Grobe Überschlagsrechnung, Fälle pro (Anzahl mal Zeitintervall[hier Woche]) Normalbevölkerung: 100.000/(80.000.000 * 168h)=7.5*10^(-6)Tote/h Sportler: 500/(2.000.000*8h)=31*10^(-6)Tote/h"

    Sie haben hier absolut unterschiedliche Zahlen miteinander verrechnet und somit ein völlig falsches Ergebniss bekommen. 100.000 Tote sind pro Jahr! Nicht pro Woche wie es in Ihrer Rechnung steht. Weiterhin haben Sie die Toten der Sportler innerhalb eines Jahres auf nur acht Stunden gerechnet. Richtige Rechnung:
    Nicht Sportler:
    100.000(ToteproJahr)/(80.000.000)=1,43*10-6 ProzentTote/Stunde.

    Sportler:
    500(ToteproJahr)/2.000.000=0,29*10-6 ProzentTote/Stunde.

    Macht ein fünffach höheres Risiko für Nicht Sportler!
  4. #33

    Zitat von mursilli Beitrag anzeigen
    Der US-amerikanische Laufguru Jim Fixx, der Jogging so populär wie kein anderer machte, verendete im Alter von 52 Jahren nach dem täglichen Training. Herzversagen.
    Jim Fixx - Wikipedia, the free encyclopedia
    Wie bei Micah True kann man bei Jim Fixx getrost von Suizid reden, wenn man mit über 50 ein derartig exzessives Ausdauertraining betreibt.
  5. #34

    Lieber Schwäche im Alltag und krank im Sofa?

    "Exzessives Ausdauertraining fügt dem Herzen schwere Schäden zu und kann lebensgefährlich sein."

    - Hm. Erstens ist das bisher nur eine unbestätigte Hypothese. Siehe englische Studie im Orginal

    - Zweitens wäre diese Art des Sterbens aus Sicht der meisten dieser Sportler wohl 90% aller anderen Arten zu sterben vorzuziehen.

    - Drittens (wenn Jemand meint im Namen des Gemeinwohls einen Rechtsanspruch auf das Leben der Sportler reklamieren zu dürfen), entstünden der Gesellschaft durch diese Art des Lebens und des Sterbens keine höheren Kosten.
  6. #35

    B12 vergessen?

    Zitat von kado1 Beitrag anzeigen
    Man muss es nur so machen wie der Internist und Orthomolekular Mediziner Strunz, der ein Ultra Triathlet war (ist zwar Unfug im höheren Alter mit 68 schadet das mehr).
    Er schützte sich aber mit allen hochdosierten Antioxidantien (mehrfache Tagesdosen) vor zu grossen Schäden.
    Auch ich verwende ein paar Gramm Vitamin C über den Tag verteilt,
    immer mit Vitamin E,... gemeinsam und allen anderen hochdosierten Antioxidantien, (so werden die z.T. die negativen Ergebnisse einiger Einzelstudien vermieden), das Vit. C als Elektronenspender und neutralisiere damit zu viele freie Radikale.
    Vit.C regeneriert das Vit. E, schon 500 mg Vit.C senken das CRP um 24%, das ist ein Entzündungswert, meiner ist negativ.
    Verhindere so u.a. die LDL-Cholesterinoxidation, die dann zu Ablagerungen und diese dann zu Infarkten und alles was mit Durchblutungsstörungen zu tun hat, führt. Die eingefärbte Doppleruntersuchung der Halsschlagadern und Herzkranzgefässe ergab keinerlei Plaque, trotz eines ererbten LDL (das schlechte Chol.) von 235, HDL nur 40, bin nur wenige Jahre jünger, als der Strunz. Betreibe aber auch nur gesunden Sport, Rad, Nordic Walking, Schwimmen u.ä.
    Dann braucht man noch einige Gramm Flavonoide u.a. sekundäre Pflanzenstoffe, aber keine mg in Wucherpillen, sondern möglichst tgl. etwa 1 kg eigenes Obst und Gemüse, die Vitamine werden so um das 20-50-Fache verstärkt.
    Dann müssen noch die Fette in Balance gebracht werden, s. Google Lyonstudie.
    Viel mehr Omega-3, viel wenige -6, weniger gesättigte Fette, möglichst keine z.T. und gehärtete Fette mehr und das noch nachmachen, was man uns am Mittelmeer und die Japaner mit der hohen Lebenserwartung schon vormachen.
    Ogottogott,
    diesem Beitrag kann kaum noch ein Chemiker oder Pharmakologe folgen.
    Hoert sich richtig freakig an, hoffentlich wird Ihr Koerper mit all der Kunstchemie noch fertig.
    Wie waers mal mit einem Dauerlauf zu einer Wildwiese ohne angrenzenden Giftacker und ein dort paar Wildpflanzen essen, ruhig mal ne Blattlaus mit?
    Dann haetten Sie auch noch ihren B12-Haushalt, den Sie vergassen, in Balance gebracht und das hilft vorbeugend gegen Alzheimer-Vergessen.
  7. #36

    Koinzidenz versus Wirkung/Ursache

    Zitat von Netviewer Beitrag anzeigen
    deuten darauf hin dass die Mischung aus viel Sport und beruflichen Stress schwere Nervenkrankheiten wie ALS, Parkinson oder Alzheimer bei jüngeren Menschen hervorrufen kann. Viele nutzen den Sport als "Ausgleich" zum stressigen Berufsalltag. Wenn das wirkich so sein sollte, dann wird noch einiges auf die Gesellschaft zu kommen in Zukunft!
    Da geraet Ihnen aber einiges in den falschen Hals. Stress wird bestens durch Bewegung wieder abgebaut, ein ganz und gar von der Natur vorgesehener Vorgang.
    In 40 % der von Alzheimer Befallenen Blutseren ist zuwenig B12. Ein Beweis, dass nun Alzheimer von B12-Mangel ausgeloest wird, ist das aber noch lange nicht- kann aber nachdenklich machen.
    Auf die Gesellschaft zu als Problem kommen eher die Vielen, die sich grottenfalsch ernaehren und Medikamente zufuttern.
    Falschernaehrung ist eher das Kombinationsergebnis von Beruf und Sport, wenn man sich nicht mehr die Zeit meint nehmen zu koennen, mal eine selbstgeholte Wildpflanze roh zu essen und Fertignahrung in die Mikro schiebt nach den Ueberstunden und vor dem Abendtraining.
  8. #37

    Nix Neues im Land

    Diese Erkenntnisse sind keine Neuigkeiten; so haben Mediziner schon wiederholt unmittelbar nach einem Marathon Läufer untersucht und festgestellt, dass der Körper deutliche Symptome extremer Entzündungen aufwiesen: 2-3 Tage lang sind Mrathonläufer nach dem Lauf äußerst empfänglich für Krankheiten
    Wie hatte Prof. Wessinghage 2010 im November in New York vor dem Marathon den Teilnehmern gesagt:
    "Laufen ist sehr gesund und mitunter das Beste, für Ihre Gesundheit; aber was Sie morgen (beim NYC Marathon) tun ist nicht gesund"
  9. #38

    Laufen ist das Natürlichste im Leben des Menschen!

    Zitat von Wunderläufer Beitrag anzeigen
    Diese Erkenntnisse sind keine Neuigkeiten; so haben Mediziner schon wiederholt unmittelbar nach einem Marathon Läufer untersucht und festgestellt, dass der Körper deutliche Symptome extremer Entzündungen aufwiesen: 2-3 Tage lang sind Mrathonläufer nach dem Lauf äußerst empfänglich für Krankheiten
    Wie hatte Prof. Wessinghage 2010 im November in New York vor dem Marathon den Teilnehmern gesagt:
    "Laufen ist sehr gesund und mitunter das Beste, für Ihre Gesundheit; aber was Sie morgen (beim NYC Marathon) tun ist nicht gesund"
    Genau dafür sind die Beine des Menschen bestimmt. Und ob Marathonläufer tatsächlich 2 - 3 Tage nach dem Lauf für Krankheiten besonders empfänglich sind, ist von ihrem Trainingszustand und ihrem Zielzeitstreben abhängig. Ich bin gewiß kein Wunderläufer, laufe per anno mindestens 30 Mal beim Training und bei Laufveranstaltungen IN MEINEM RYTHNUS die Marathondistanz oder mehr. Dadurch hat sich mein körpereigenes Immunsystem enorm stabilisiert, was sich durch ständige Abwesenheit von Krankheiten manifestiert.

    Vor 2 Monaten ließ ich mir von einem Arzt einen General Body Check machen, und das Ergebnis w
  10. #39

    Zitat von JaguarCat Beitrag anzeigen
    Der Mensch ist ja kein Motor, er kann normalerweise gar nicht fünf Stunden am Tag tagein, tagaus Höchstleistung bringen. Die meisten Ausdauersportler nutzen während der Trainingsphasen Betäubungs- und/oder Aufputschmittel, um ihrem Körper diese Torturen überhaupt zumuten zu können.
    Der Mensch ist evolutionär gesehen ein Hetzjäger, wenn er etwas gut kann ist es Beute über lange Zeit verfolgen.
    Von daher ist lange laufen eigentlich die natürliche Passion des Menschen.


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