Lissabon kann man auch bequem auf dem Sofa "entdecken" - mit Filmen und Büchern aus und über die Stadt, James Bond war auch schon hier...
http://maps.dieweltsehen.de/?dl=47&dla=o
Mojito schlürfen beim Sonnenuntergang, Mountainbiken in steilen Gassen: Reiseführer-Autor Johannes Beck verrät SPIEGEL-ONLINE-Lesern, was in Lissabon im Sommer Spaß macht - und dass sogar melancholische Fado-Sänger Sinn für Humor haben.
http://www.spiegel.de/reise/staedte/...774177,00.html
Lissabon kann man auch bequem auf dem Sofa "entdecken" - mit Filmen und Büchern aus und über die Stadt, James Bond war auch schon hier...
http://maps.dieweltsehen.de/?dl=47&dla=o
Was man baldigst "entdecken" sollte, sind die gewitzten, oft sehr jungen Taschendiebe, die bevorzugt in der Strassenbahnlinie 28, in den Aufzuegen und am Cais do Sodré ihr Unwesen treiben, besonders gern an alten und gehbehinderten Menschen.
Wer hier lebt, erkennt sie auf Anhieb, der Tourist kann das nicht.
Das hier mittlerweile eine regelrechte Plage entstanden ist, muss man auch mal darauf hinweisen.
Ich kann Lissabon nur empfehlen. Für mich einer der schönsten Städte Europas. Geschichte und Lebensfreunde in einem. Eine ganz tolle Atmosphäre!
Die Plage gibt es schon immer - ihr vorgehen: beim Eingang etwas fallen lassen, während der Partner weiter hinten die beginnende Panik/Unruhe beim Einsteigen benutzt, die Taschen zu leeren. Tip: immer die Hand an Hintern, auf der Börse - nie - nie - in der inneren Sakkotasche.
Ausserdem heist es auch bei Frauen "Obrigado", das andere wäre eine Verbform, im Sinne, ich bin Ihnen verbunden/verpflichtet. Das Wort Danke heist "Obrigado" typische Hyperkorrektur, auch von ungebildeten Portugiesen verwendet.
Kaffee: "Meia de máquina" probieren - weniger Milch, daher eher krätiger (1 x Espresso in normaler Tasse mit Milch aufgefüllt).
Für die Nacht und zum schnellen Aufputschen: "Café com cheirinho" (cafe co scheiriniu) - Espresso mit etwas Tresterschnaps, kann auch mit Whiskey oder Brandy bestellt werden.
Viel Spass! Ausserhalb der Stosszeiten ist Lissabon immer wieder der Hammer - auch nach jetzt 24 Jahren!
Gemeint war: Hand drauf.
Wegen der Verwahrlosung im Erscheinungsbild kann ich Ihnen leider nur beipflichten... Aber es gibt sie noch, die Menschen, die nicht mit flipp-flops, muschkel-schörds und Arschgeweih jeden Ästhten zum Brechreis führen.
Allerdings keine Neureichen - die lieben ihr "Big-Pony", ihr überdimensionales EA, etc. Auch dafür gibt es in Lissabon schön viele Fakes, für diese Hampelmänner. Auch i-phones ohne Innenleben - nur einfach den netten Zigeuner nicht gleich abweisen, - das ist jetzt kein Rassisumus, sondern Tatsache - Markenfälschung ist hier fest in der Hand von Sinti und Roma, zumindest der Kleinhandel auf der Strasse
...sage ich als Mann. Eine Frau würde "Obrigada" sagen, da es das Partizip Perfekt des Verbes "obrigar" ist und es im Portugiesischen, je nach Geschlecht des Subjekts, die Endung a oder o besitzt. Es heisst wirklich "Ich bin Ihnen verbunden!", als Ausdruck des Dankes als Verpflichtung dem Anderen gegenüber. Es ist ein Zeichen von Demut. Hochmut liegt uns, in der Regel, fern. Das hat uns das Meer gelehrt. Dafür haben wir andere menschliche Schwächen...
Eine "meia de leite, de máquina" ist ein wirklich guter Tipp.
Bezüglich der "Plage": fahren Sie mal in Berlin oder in London U-Bahn. Als Tourist fällt man auf und muss besonders auf seine Sieben Sachen aufpassen.
Nochmals vielen Dank Herr Beck für den liebevollen Artikel über meine Heimatstadt.