naja...wie man so sagt: fällt in Santiago ein Mann auf der Strasse um, kommen 10 Leute um ihm zu helfen - passiert das gleiche in Buenos Aires, kommen sofort 10 Leute um ihn auszurauben.
Getty Images / CoverTanzende Egomanen, Straßentrommler, Einradkünstler im Park: Buenos Aires strotzt vor Lebensfreude. Reisebuchautor Wolfgang Rössig lotst Argentinien-Urlauber in die besten Nachtclubs - und erklärt Tango-Frischlingen, wie sie ihre erste Milonga überleben.
http://www.spiegel.de/reise/staedte/...827343,00.html
naja...wie man so sagt: fällt in Santiago ein Mann auf der Strasse um, kommen 10 Leute um ihm zu helfen - passiert das gleiche in Buenos Aires, kommen sofort 10 Leute um ihn auszurauben.
Ähnliches läßt sich fast für jede Megametropole in Drittwelt- oder Schwellenländern beobachten. Als ich mit einem Freund in den späten 90ern in Lagos, Nigeria, Fela's Shrine besuchen wollte, mußten wir uns einen Polizisten mieten. Der Shrine liegt im ansonsten recht beschaulichen Viertel Ikeja in einer der vielen No-Go-Areas, die wegen der Sicherheitslage nachts mit Straßengittern regelrecht zwangsparzelliert werden. "Unser" Polizist hatte eine Straßengang von unserem Kommen vorinformiert, die gegen Geld für unsere Sicherheit garantierte und uns durch die verschiedenen Checkpoints selbsternannter Security-Gruppen eskortierte. Neben dem sowieso hervorragenden nächtlichen Auftritt des Fela Kuti war diese "Randerfahrung" ein zusätzliches Highlight.
Kenne Buenos Aires durch viele lange Aufenthalte relativ gut und teile nicht die Meinung mit den meisten Kommentatoren. Ich habe mich immer sicher gefühlt, auch nachts und habe keinerlei negative Erfahrungen gemacht. Suburbs sollte man auch in Berlin oder Köln meiden, in Buenos Aires erkannt man die weniger guten Gegenden, sobald dort fast schrottreife Autos parken, das war für mich immer ein guter Indikator. Gefühlter Sicherheitsfaktor liegt für mich dennoch auf europäischem Niveau, Freundlichkeit der Menschen weitaus höher. Der Artikel reitet etwas das Tangoklischee und ist etwas geschönt, trifft es aber dennoch ziemlich auf den Punkt
Liebe Spiegel-Kommentatoren, Buenos Aires ist, auch wenn manche es nicht glauben wollen, nach wie vor eine der sichersten Metropolen Südamerikas. Gerade weil ich so viel in Südamerika herumkomme, glaube ich das beurteilen zu können, und das schlimmste, was mir in Buenos Aires passiert ist, sind kleine, eher harmlose Betrügereien. Natürlich darf man keine mitteleuropäischen Standards anlegen, aber auf den Ramblas in Barcelona werden mit Sicherheit mehr Touristen beklaut als in den Avenidas von Buenos Aires. Dass man nachts besser im Taxi unterwegs ist und bestimmte Viertel ganz meidet, gilt eigentlich für jede Stadt Südamerikas, selbst für Havanna.
Selbstredend sind die sozialen Kontraste härter als in Deutschland, und das von Ylex erwähnte zentrumsnahe Elendsviertel Villa31 wurde auch im Reiseführer Argentinien angesprochen wie auch viele weitere soziale Realitäten in Argentinien. Darüber werde ich aber sicher auch noch schreiben.
Aber schon die beiden Barrios Almagro und Once entsprechen nicht den touristischen Klischees.
Zu Carlos Gardel: Lieber morgen_wurde, wie können Sie so frech behaupten, dass Carlos Gardel tot sei? Nur weil er 1936 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist? „Cada dia canta mejor“ heißt es in Buenos Aires: Jeden Tag singt er besser! Aber Spaß bei Seite, der falsche Eindruck ist durch eine redaktionelle Zusammenziehung zweier Sätze entstanden. Ich sehe das als Hommage von Spiegel online an diesen wunderbaren Sänger.
Kleiner Tippfehler, Gardel kam natürlich 1935 (nicht 1936) bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.
Alles in allem ein sehr informativer Artikel über die Perlen von Buenos Aires.
In einem muss ich dem Autor allerdings unbedingt widersprechen: Als Tourist sollte man das Viertel um den Bahnhof Once unbedingt meiden. Dort wimmelt es nur vor so genannten "Negros" - Angehörigen der der untersten Gesellschaftsschichten - die Klauen und Rauben was das Zeug hält, sogar am hellichten Tag.
Ich finde es sogar fast unverantwortlich, das Viertel für einen Besuch zu empfehlen. Denn ein Tourist, der nicht wie jeder Einheimische so schnell wie möglich durch das Viertel eilt um es wieder zu verlassen und sich "typisch touristisch" umschaut ist willkommene Beute für Taschendiebe. Ich lebe seit einiger Zeit in Buenos Aires und mache bewusst einen großen Bogen um das Viertel.
Alles in allem ein sehr informativer Artikel über die Perlen von Buenos Aires.
In einem muss ich dem Autor allerdings unbedingt widersprechen: Als Tourist sollte man das Viertel um den Bahnhof Once unbedingt meiden. Dort wimmelt es nur vor so genannten "Negros" - Angehörigen der der untersten Gesellschaftsschichten - die Klauen und Rauben was das Zeug hält, sogar am hellichten Tag.
Ich finde es sogar fast unverantwortlich, das Viertel für einen Besuch zu empfehlen. Denn ein Tourist, der nicht wie jeder Einheimische so schnell wie möglich durch das Viertel eilt um es wieder zu verlassen und sich "typisch touristisch" umschaut ist willkommene Beute für Taschendiebe. Ich lebe seit einiger Zeit in Buenos Aires und mache bewusst einen großen Bogen um das Viertel.
Alles in allem ein sehr informativer Artikel über die Perlen von Buenos Aires.
In einem muss ich dem Autor allerdings unbedingt widersprechen: Als Tourist sollte man das Viertel um den Bahnhof Once unbedingt meiden. Dort wimmelt es nur vor so genannten "Negros" - Angehörigen der der untersten Gesellschaftsschichten - die Klauen und Rauben was das Zeug hält, sogar am hellichten Tag.
Ich finde es sogar fast unverantwortlich, das Viertel für einen Besuch zu empfehlen. Denn ein Tourist, der nicht wie jeder Einheimische so schnell wie möglich durch das Viertel eilt um es wieder zu verlassen und sich "typisch touristisch" umschaut ist willkommene Beute für Taschendiebe. Ich lebe seit einiger Zeit in Buenos Aires und mache bewusst einen großen Bogen um das Viertel.