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Städte-Ranking: Hier radelt es sich*am besten

Welche Metropole ist besonders Fahrradfahrer-freundlich? Lobbyisten aus Kopenhagen haben eine weltweite Top-20-Liste erstellt. Darauf*finden sich*einige echte Überraschungen: Tokio schlägt angeblich Berlin.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...787221,00.html
  1. #1

    Wieso

    ist das denn bei "Auto" eingeordnet?

    Die Kategorie sollte eigentlich Fahrrad heißen, wobei für "Autos" die Unterkategorien Dreirad, Vierrad und Krankenfahrstuhl in Frage kämen.
  2. #2

    Tokio ?

    Ich habe 8 Jahre in Japan gelebt, wo in Tokio ist die gute Frau, denn mit dem Fahrrad gefahren ? Hier in Berlin komme ich überall mit dem Fahrrad hin, in Tokio definitiv nicht. Selten so einen Schwachsinn gelesen.
  3. #3

    Tokyo? Quark.

    Platz 4 für Tokyo ist völlig unverdient. Wieviel Zeit haben die Bewerter in der Stadt auf dem Rad verbracht? Null? Haben die Jungs mal versucht, mit dem Rad von einem Ende zum anderen zu kommen? Wohl kaum.

    Es gibt in der ganzen Millionenstadt vielleicht 2-3 Radwege. Leider liegen die irgendwo in der Peripherie. Ein zusammenhängendes Netz gibt es nicht, man ist entweder auf der Straße, wo man sich zwischen den Autos durchschlängeln muss, oder auf dem Fußweg, der meist zu eng ist, um Platz für Fußgänger und Radfahrer zu bieten.

    Schlimmer noch, in den meisten Wohngebieten sind die Straßen so eng, dass kaum zwei Autos nebeneinander passen, und Gehsteige gibt es gar nicht. An jeder kleinen Kreuzung muss man anhalten, weil es absolut unmöglich ist, die Querstraße einzusehen. Der einzige Grund, warum es nicht mehr Verkehrstote gibt, ist dass wegen dem ausgebauten Bahnnetz nur vergleichsweise wenig Autofahrer unterwegs sind. Das macht aber keine Radfahrerstadt.

    Hinweisschilder und Wegweiser für Radfahrer gibt es keine.

    Am schlimmsten aber ist der Kleinkrieg, den die meisten Stadtverwaltungen gegen geparkte Räder führen. Ich habe mehr als einmal erlebt, dass Fahrräder einfach mit einem Kleinlaster eingesammelt werden. Und das sind nicht irgendwelche vergessenen und verrosteten Schrottleichen. Ich habe erlebt, wie ältere Hausfrauen panisch aus dem Supermarkt gerannt kommen, um ihr Rad vor dem Abschleppen zu retten.

    Fahrradfreundliches Tokyo?? Lachhaft.
  4. #4

    Wie bitte ?

    Platz 4 für Berlin ist ja wohl auch ein Hohn.. Baustellen, LKW´s, nicht vorhandene oder kaputte Radwege ..
  5. #5

    Fahrad-Innen

    Das ist toll, dass in Kopenhagen sooo viele Frauen radfahren, dass das sogar ins Ranking eingeflossen ist. Es ist doch immer ein dicker Pluspunkt, wenn frau etwas macht. Und so korrekt, das alles. Oder besser korrekt-Innen.
    Wenigstens hat das bewertende Festkommitee eine schöne Weltreise machen dürfen.
  6. #6

    Ny

    Ich habe vor zwei Jahren eine Radtour durch Manhattan gemacht und war in der Tat überrascht, wie unkompliziert das war. Eine solche Tour kann ich jedem New-York-Besucher nur empfehlen! Und es ist in der Tat interessant zu sehen, wie viele Radfahrer, auch Rennfahrer, dort unterwegs sind. Da tut sich was!
  7. #7

    Fahrrad immer noch nicht als vollwertiges Verkehrsmittel anerkannt

    [QUOTE=aha°;8760584]ist das denn bei "Auto" eingeordnet?
    QUOTE]

    Genau, warum stehen Spiegel-Beiträge über Fahhrad immer unter Auto? Was hat es miteinander zu tun? Dann können in derselben Rubrik Beiträge über Bahn, Flugzeuge oder Pusteblumen erscheinen.
    Es drückt sich gerade in solchen Oberflächligkeiten, dass das Fahrradfahren leider nach wie vor eher als Hobby und nicht als eine vollwertige Verkehrsart gesehen wird. Dabei ist der Anteil vom Radverkehr in zahlreichen Städten vergleichbar mit dem Anteil vom ÖNV. Das ist auch die Erklärung für die auch in dem Artikel bemängelten Flickentepichlösungen bei den Radwegen - Fahrradverker ist nicht als ein vollwertiges Verkehrsmittel anerkannt, also gibt es nur selten strategische Konzepte zur Entwicklung der Fahrradinfrastruktur. Wer kennt nicht in seiner Stadt Beispiele, wo für Millionen eine Straße oder Kreuzung saniert wurde und die Interessen der Radfahrer wurden entweder gar nicht oder nur halbherzig beachtet? Man baut vielleicht einen Radweg, vergisst aber eine Lösung für die Linksabbieger - als Fahrradfahrer sollte man doch bitte nur geradeaus oder rechts fahren :) Oder mal schöne Bordsteine in den Weg bauen? Alles Möglich, alles Auto?
  8. #8

    Humbug

    Zitat von ecua Beitrag anzeigen
    Also, was habe ich in den letzten 24 Stunden gelernt?
    Als Hamburger bin ich besonders glücklich, schliesslich sind die Hamburger die glücklichsten Deutschen.
    Es ist ja auch kein Wunder, schliesslích gibt es in Hamburg 100.000 Kiffer und man wohnt in einer der Fahrradmetropolen der Welt.
    klingt mir auch danach, als ob sich die Bike-Lobbyisten mit den Hamburger Kiffern einen durchgezogen haben...
  9. #9

    Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

    Zitat von mkill Beitrag anzeigen
    Es gibt in der ganzen Millionenstadt vielleicht 2-3 Radwege.
    Das klingt doch nach einer wirklich gut zum Radfahren geeigneten Stadt.

    Von mir aus können die Tokioter die Münchner Radwege haben, dann kann man hier vernünftig Fahrradfahren.








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