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Städte im Vergleich: So viel geben die Deutschen für Energie aus

Strom ist physikalisch immer gleich - egal wo. Trotzdem gibt es extreme Preisunterschiede, ebenso wie bei Gas. Eine Studie zeigt: Vor allem Ostdeutsche müssen viel Geld für Energie ausgeben. Die teuersten und günstigsten Städte im Vergleich.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...755725,00.html
  1. #1

    jaja, ich will nen Titel...

    Das macht Eindruck:
    Der Strom als Anteil am haushaltseinkommen.
    Wer so rechnet kommt am Schluß auf die Idee, dass Hartz4er am meisten Strom schlucken.

    Ich bin begeistert! Wissenschaft ist, wenn man Bezüge schafft, die was hermachen....
  2. #2

    Äpfel, Birnen, Pampelmusen?

    Was soll dieser Bericht uns sagen? Vielleicht ...
    ... dass die Arbeitslosigkeit & das Durchschnittseinkommen im Osten höher sind?
    ... dass westliche Häuser im Durchschnitt besser isoliert?
    ... dass in Freiburg mehr Sonne Scheint und weniger Licht benötigt wird?
    ... dass der Einkommensschwache Wessi nicht maulen soll, weil die vom Millionärsnachbar verschobene Statistik ihm doch ein gutes Leben attestiert?

    Also nein. Diese Betrachtung ist nur zu einem gut: Die Einigkeit über den Atomausstieg auf Stammtischniveau zu torpedieren. Gezielte Nadelstiche zugunsten einer Industrie, die viel zu verlieren hat.

    Viel interessanter wäre eine Betrachtung der Energiekosten pro qm Wohnraum, gestaffelt nach Wohnraumtyp/-alter - und das in einen Europaweiten Vergleich gesetzt.
  3. #3

    Diese Rechnung ist unvollständig

    da man das Nettoeinkommen - also das verfügbare Einkommen entgegensetzen muss. Wir sind bei sehr günstigen Anbietern und bezahlen über 12 Prozent unseres Einkommens für Strom und Gas. Und da sind Wasser - was ja auch dazu gehört, noch nicht einmal dabei.
  4. #4

    Was hat das mit Hartz IV zu tun. Diese Leute bekommen anteilig

    Strom- und Gas.

    Wir - die arbeiten um ein Einkommen erzielen - auf uns lastet die grösste Last. Die Löhne/Gehälter zu niedrig um davon einigermassen leben zu können und zu hoch um einen Zuschuss zu erhalten. Wobei mir eine adäquate Entgeltung der AK allemal lieber wäre als ein Bittstellerbrief an die Behörden.
  5. #5

    oh ha

    Schade das die Statistik nicht im Sinne derer ist die immer auf den dummen und faulen H4-Ossis schimpfen. Also kann sie ja nur falsch sein, logo.
    Die niedrigen Löhne werden ja immer mit den unschlagbar günstigen Lebenshaltungskosten gerechtfertigt. Und wie sieht die Realität aus? An der Tankstelle? Im Supermarkt? Bei den Energiekosten? Kostet da alles nur die Hälfte? Klar sind die Mieten niedriger als in Grunwald oder Blankenese. Aber für 200e gibt's auch in der Provinz keine 3 Zimmerwohnung warm.

    Gruß aus NDS
  6. #6

    Anbieterwechsel: toll...

    So einfach wie der Anbieterwechsel, der im Zusammenhang mit diesem Artikel beschrieben wird auch ist, ganz unbedarft sollte man nicht an dieses Thema gehen. Klar ist, dass man bei privaten Strom- und Gasanbietern einiges an Kosten aufs Jahr gerechnet sparen kann. Klar sollte jedem Wechselwilligen aber auch sein, dass die lokalen Energieversorger, will heißen Stadtwerke, nicht mit diesen Privatanbietern vergleichbar sind.
    Der Aufschrei in den Städten wäre groß, wenn die großzügigen Quersubventionierungen der Stadtwerke wegfallen würde und Bus- bzw. Bahnfahrten, Schwimmbadbesuche und Kulturveranstaltungen erheblich teuerer würden. Ich glaube kaum, dass die Privatanbieter die, dann entstehende Lücke schließen würden oder sponsert Goldgas ihr Schwimmbad?
    Also sollte man vor dem Anbieterwechsel vielleicht mal hinterfragen, was das Stadtwerk neben dem Strom- und Gasgeschäft sonst noch für die Bürger macht.
    Denn erst wenn öffentliche Nahverkehr eingestellt, das letzte Schwimmbad geschlossen, und die letzte Kulturveranstaltung dicht gemacht ist, wird man merken, dass der Energieanbieterwechsel nicht ganz kostenlos zu haben ist.
  7. #7

    Schon wieder

    Die Redaktion macht mal wieder Werbung.
    Dieses Mal für Check24 -- das Drückerkolonnen-Portal.
    Und keiner merkt es.
  8. #8

    Ostdeutsche

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Strom ist physikalisch immer gleich - egal wo. Trotzdem gibt es extreme Preisunterschiede, ebenso wie bei Gas. Eine Studie zeigt: Vor allem Ostdeutsche müssen viel Geld für Energie ausgeben. Die teuersten und günstigsten Städte im Vergleich.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...755725,00.html
    Hallo,
    die günstigsten? Ja sorry der strom in D ist allgemein viel zu teuer das wissen wir doch ego ist der strom in D überall viel zu teuer.
  9. #9

    @blaudistel: Strom ist im H4-Regelsatz enthalten

    Die Hartzler bekommen keinen gesonderten Betrag für Strom. Die Ausgaben dafür sind im Regelsatz enthalten, hohe Strompreise sind also auch für die problematisch.








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