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Stadtverkehr in Deutschland: Wem die Straße wirklich gehören sollte

Staus, Lärm, zugeparkte Straßen - Deutschlands Metropolen*sind die Hölle für*Autofahrer, obwohl*die Stadtplaner gerade ihnen das Leben leicht machen wollen. Wer*dagegen kluge Konzepte für*alle Menschen will,*schaut ins*Ausland- und*lernt, dass*sogar ein bisschen Spießigkeit helfen kann.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...785915,00.html
  1. #360

    Halbe Wahrheit - Stadtflucht!

    Zitat von barkhorn Beitrag anzeigen
    .....
    Lieber lassen sich viele Leute immer noch zu Geiseln eines überholten Bildes machen, alles mit dem Auto machen zu müssen und nehmen alle Folgen und Risiken für sich und andere billigend in Kauf........
    Ich stimme Ihnen in so fern zu, dass einige Verkehrsplanungen einfach nicht weit reichend genug sind.
    Stadtflucht und das eigene Häuschen sind und waren aber oft den drastisch steigenden Mieten geschuldet. Eine Stadt kann man in Innenbereich sicher auch Autofrei machen. Was wäre daran so schlimm, wenn man in den Randgebieten saubere P+R Plätze bietet mit Toiletten, eventuell Kiosk etc. wo man weiß das Fahrzeug steht sicher und gut und organisiert kostenfreie Shuttle? Dafür spart man Geld für Instandhaltung von Strassen, Verkehrsleitsysteme etc.
    Aber egal was man macht, es entbindet keinen Verkehrsteilnehmer vor der gegenseitige Rücksichtnahme! Nicht der Größere, nicht der Schnellere, nicht der Stärkere hat das Recht auf Vorzug. Jeder sollte sich in die Gedanken des Anderen hineinversetzen, in das Wahrnehmungsvermögen.
    Nicht zu Blinken beim Spurwechsel oder das Abbiegen nicht anzuzeigen, einen Radweg ohne Kennung entgegen der Fahrtrichtung zu benutzen, mit dem Rad über die Fußgängerampel zu fahren, ist alles nicht cool sondern gefährlich, für alle Beteiligten!
    Wenn ich mit dem "Rennrad" unterwegs bin muss ich einkalkulieren, dass der abbiegende PKW vorne mich nicht mehr wahrnimmt und kann nicht auf mein Recht pochen. Es gibt viele Situationen wo das Gehirn einschalten hilft. Nicht Rücksichtslos ist cool sondern gegenseitige Rücksichtnahme. Aber wundert es wirklich jemanden, das in einer Gesellschaft in der man sich über Macht und Geld definiert, in der soziales Verhalten als Heldentum gelobt werden muss, statt als etwas selbstverständliches von Herz und Verstand geleitetes gesehen wird, sich das auch auf das Verhalten im Straßenverkehr auswirkt? Na und dann ist da noch die Rechtssprechung. So lange Richter und Versicherungen physikalische Unmöglichkeiten als Tatsache nehmen um gewünschte Urteile zu sprechen, so lange wird dieser Trend der Rücksichtslosigkeit weiter unterstützt. Höhere Strafen dienen doch nur der Mehreinnahme staatlicher Institutionen und so lange solche Beträge in die Planung einfließen wird das Bestreben etwas für eine sinnvolle und verbessernde Verkehrssituation zu tun wahrlich eingeschränkt. Schließlich werden die "Kassen" immer kleiner und die Ausgaben wachsen.
    #Nachgedacht
  2. #361

    Danke

    Ich habe mich sehr über diesen Artikel gefreut, ein bisschen liest es sich wie eine Korrektur des Papier-Spiegel Artikels "Das Blech des Stärkeren", der in verschiedenen Web-Blogs stark kritisiert wurde (so auch in meinem: http://www.eradhafen.de/2011/09/spie...t-am-wirrsten/)
  3. #362

    Berliner Radwege

    Zitat von e-ding Beitrag anzeigen
    Nein, Berlin ist eigentlich schon recht gut mit Radwegen ausgebaut, nur nutzen müsste man sie natürlich. ;)
    Ich war jetzt am Wochenende dort und habe mir das mal angesehen. Das meiste, was ich dort an fahrbahnbegleitenden Radverkehrsanlagen gesehen habe war grottig schlecht und nicht im entferntesten dem Stand der Technik (ERA 2010) entsprechend, wurde von Fußgänger mitbenutzt und behinderte Radfahrer unnötig durch Führung, Regelungen Umwege (Mitte, Prenzlauer Berg, Reinickendorf). Der Radweg an der Baustelle Invalidenstraße (Gelber Doppelstrich in 60cm Abstand) ist der letzte Dreck, und den empfehle ich wirklich nur dann zu benutzen, um in Schrittgeschwindigkeit an den staubildenden Fahrzeugführern vorbeizufahren, wenn die Fahrbahn 'dicht' ist.

    Positiv ist in Berlin ein etwas angenehmeres Verkehsklima, die Huper, Rechthaber und Bedränger sind weit weniger als in Erfurt, Franken oder Bayern. Auch die mittleren Überholabstände sind größer, und die üblichen Geschwindigkeiten geringer. Zum schnellen Radfahren taugt Berlin damit allerdings auch nicht, was ich aber durchaus als positiv sehe, da das Flair und Leben in den Innenstadtbereichen eine Geschwindigkeit nicht wesentlich über Schrittgeschwindigkeit nahelegt.

    Positiv ist ebenfalls, das die Befahrbahrkeit in Gegenrichtung auch bei baustellenbedingten EInbahnstraßen (Unterm Bayer-Werk) gewährleistet wird.

    ervin
  4. #363

    ......

    Zitat von hjm Beitrag anzeigen
    Komisch. Vor kurzem habe ich noch gelernt, dass alle ganz ganz viel sparen müssen, ganz besonders der private Haushalt und der Staat, um die Wirtschaft vor dem Untergang zu retten. Nun höre ich, wenn alle sparen, also weniger Geld für „irgendwas anderes“ ausgeben, die Wirtschaft darniederliegt und den Staat in den Abgrund reißt.

    Volkswirtschaft scheint wirklich eine lustige und vor allem abwechslungsreiche Wissenschaft zu sein. Fast wie ein spannener Krimi, bei dem man nie weiß, was als nächstes passiert.
    Eigentlich ist die Sache ganz einfach. Man soll nicht mehr Geld ausgeben als man einnimmt. Und dann muss man nur noch entscheiden, wofür man das Geld ausgibt.
    Drogen sind - jedenfalls meiner Ansicht nach - nicht lebensnotwendig. Wer also raucht oder Schnaps/Bier trinkt oder sonstige Drogen nimmt, gibt damit zu erkennen, dass es ihm zu gut geht. Volkswirtschaftlich werden in diesem Sektor übrigens nur wenige Arbeitsplätze verwendet.
  5. #364

    Geld, Auto und Stadt

    Zitat von namlob Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist die Sache ganz einfach. Man soll nicht mehr Geld ausgeben als man einnimmt.
    _Das_ stimmt in Zeiten wo mit Wechselkursen und ANleihen gezockt wird nicht mehr, denn da steht der Wert de Geldes nicht mehr fest. Das heist, die Leistung die man für das Geld erbracht hat, ist i.d.R. weniger als der Gegenwert, den man dafür bekommt, weil in der Zeit dazwischen die Geld- und Anleihenzocker den Wert verändert haben. Während Steuern und Abgaben als transparenter Leistungsabgabeteil bekannt sind, ist dieser Teil versteckt.
    Und die Auswirkungen machen Menschen wütend, weswegen sie nach alternativen zur Abkehr vom Geld suchen, wenn ihnen das klar wird.

    Wenn aber jetzt Geld und Wirtschaft der Grund sein soll, warum wir die Zerstörung unserer Umwelt und die lebensfeindliche Gestaltung unserer Städte durch eine Förderung des mIv fördern sollen, denke ich sollte man erneut die Frage stellen, ob diese Art der Geldwirtschaft die Richtige ist, weil man ja auch viele Dinge, gerade soziale Ressourcen wie die Qualität der Luft zum Atmen nicht in Geld aufwiegen kann.

    Ich denke die Wirtschaft, oder besser, unserer Art zu Wirtschaften hat sich dem Ziel unterzuordnen und anzupassen, eine lebenswerte Umwelt zu erhalten. Und Autofahren, grad in der Stadt ist dazu deutlich kontraproduktiv. Die Alternativen, in erster Linie zu Fuß gehen und Rad fahren, sind offensichtlich, trotz aller Bashing versuche der Erkenntnisresistenten.

    ervin
  6. #365

    Irre Radwege

    Zitat von Ervin Peters Beitrag anzeigen
    rer Städte durch eine Förderung des mIv fördern sollen, denkUnd Autofahren, grad in der Stadt ist dazu deutlich kontraproduktiv. Die Alternativen, in erster Linie zu Fuß gehen und Rad fahren, sind offensichtlich, trotz aller Bashing Versuche der Erkenntnisresistenten.
    Was die Bashing Versuche angeht, gibt es auch Ansätze, dafür zu sorgen, daß Radfahrer vor Lachen nicht mehr zum Radfahren kommen. Ich habe schon einiges in Sachen Irre Radwege zusammengetragen und werde nach wie vor vielerorts problemlos fündig. Über die Frage, wieviel öffentliches Geld meistens in fast jedem solchen Corpus delicti steckt, mag man da gar nicht nachdenken.
  7. #366

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Staus, Lärm, zugeparkte Straßen - Deutschlands Metropolen*sind die Hölle für*Autofahrer, obwohl*die Stadtplaner gerade ihnen das Leben leicht machen wollen. Wer*dagegen kluge Konzepte für*alle Menschen will,*schaut ins*Ausland- und*lernt, dass*sogar ein bisschen Spießigkeit helfen kann.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...785915,00.html
    Ein Artikel voller Märchen. Aber der Reihe nach:
    "Deutschlands Metropolen sind die Hölle für Autofahrer, obwohl die Stadtplaner gerade ihnen das Leben leicht machen wollen"
    Wo bitte machen Stadtplaner dem Autofahrer das Leben leicht? Die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer sind Autofahrer (zudem die den Hauptanteil der Kosten für die Straße tragen) - trotzdem werden sie beide jeder neuen Planung vorsätzlich behindert! Kein Wunder, das die Autofahrer gereizt reagieren!
    Sie sitzen im Café oder auf öffentlichen Plätzen, bummeln an Geschäften vorbei, beobachten Passanten. Wir sind soziale Wesen - und die Stadt ist unser Revier.
    Wie realitätsfremd! Sie fahren mit dem Auto auf Arbeit und müssen zum nächsten Kundentermin! Oder noch schnell einkaufen und wieder nach Hause, zwischendurch vielleicht noch die Kinder aus dem zeitig schließenden Kindergarten abholen. Sind gestresst durch zahlreiche künstlich geschaffene Verkehrsbehinderungen!

    Über Jahrzehnte wurde die Infrastruktur vor allem fürs Auto erweitert und angepasst - entspannt hat sich die Situation dadurch meist nur für kurze Zeit. Die Verkehrsplaner mussten lernen: Breitere Straßen ziehen mehr Autos an, und noch breitere Straßen noch mehr Autos. Kurioserweise gilt der Bau neuer Straßen trotzdem vielerorts immer noch als das Patentrezept für die Lösung der Verkehrsprobleme.
    Breite Straßen ziehen eben nicht mehr Autos an! Man fährt 1x täglich auf Arbeit und auf dem Rückweg einkaufen. Wer bitte fährt die Wege doppelt, weil die Straße breiter ist?
    Aber wenn der Schreiberling des Artikels mal die Augen geöffnet hätte, würde er bemerken, daß die Straßen immer schmaler werden! Die Autofahrer drängen sich in kilometerlangen künstlich erzeugten Staus, während überbreite Radwege, Taxi- und Busspuren den ganzen Tag nahezu leer sind! Abbiegespuren werden für viel Geld zurückgebaut, ein Linksabbieger hält deshalb den gesamten Verkehr auf! Lärm und Abgase für die Anwohner und gereitze Autofahrer sind die Folge!

    Das Auto ist wunderbar praktisch, um die Stadt zu verlassen und längere Distanzen zurückzulegen.
    Gut erkannt: das machen viele Menschen täglich. In 50% aller Fälle auch um über längere Distanzen in die Stadt hineinzufahren!
    Hier dürfen Autofahrer kaum eine grüne Welle und einen schnell gefundenen Parkplatz erwarten.
    Was bitte spricht gegen eine grüne Welle? Ist mehr Abgas und Lärm für die Anwohner etwa erstrebenswert? Bezüglich der Parkplatzprobleme wäre es ganz einfach: Neubauten werden nur noch genehmigt, wenn gleichzeitig für Mitarbeiter und Kunden genügend Parkplätze geschaffen werden. Ich persönlich kaufe nur dort ein, wo ich schnell und kostenlos parken kann. Ansonsten hat der Händler einfach Pech!
  8. #367

    von Märchen...

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Ein Artikel voller Märchen.
    Eher ein Post voller Märchen...

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Wo bitte machen Stadtplaner dem Autofahrer das Leben leicht? Die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer sind Autofahrer
    partiell, z.B. auf Autobahnen. In Innenstadtbereichen stellen üblicherweise die Fußgänger den größten Verkehrsanteil, gefolgt vom ÖV. Im Bereich kleinstädtisch ländlicher Raum findet man den mIV oft in der Spitzenposition.

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    (Straßencafés, Lebensraum) Wie realitätsfremd! Sie fahren mit dem Auto auf Arbeit und müssen zum nächsten Kundentermin! Oder noch schnell einkaufen und wieder nach Hause, zwischendurch vielleicht noch die Kinder aus dem zeitig schließenden Kindergarten abholen.
    Haben sie da vielleicht das Land verwechselt? Ihre Beschreibung (auch ein paar Sätze später) passt mehr auf die Foxconn MitarbeiterInnen in einer chinesischen Großstadt, die für einen Hungerlohn Ihren 42'' Breitbildschirm zusammenfriemeln...

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Sind gestresst durch zahlreiche künstlich geschaffene Verkehrsbehinderungen!
    Wohl eher von den, übrigens selbstgewählten, Lebensumständen und deren Konsequenzen. Allerdings nervt, stresst, beeinträchtigt und gefährdet das auch andere wesentlich.

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Breite Straßen ziehen eben nicht mehr Autos an!
    Doch, insbesondere Kraftverkehr. Die Wahl des Kfz als Verkehrsmittel wird einfacher, wenn es einfacher und schneller scheint. Also werden mehr Wege mit dem Kfz erledigt und weniger zusammengefasst, was zu mehr Kfz-Verkehr führt.

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Aber wenn der Schreiberling des Artikels mal die Augen geöffnet hätte, würde er bemerken, daß die Straßen immer schmaler werden!
    Das ist der Sicherheit förderlich, es schafft geringere Geschwindigkeiten, weniger und weniger schwere Unfälle, kürzere Gefahrenbereiche für Fußgänger, kürzere Laufzeiten der Lichtsignalanlagen. Nebenbei schafft es Raum für die anderen, wichtigeren Aktivitäten in einer Stadt.

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Die Autofahrer drängen sich in kilometerlangen künstlich erzeugten Staus
    Sie können ja zu Fuß gehen, Radfahren oder den ÖV benutzen, allein ihre jahrelang gepflegten Ausreden hindern sie daran, insbesondere wahrscheinlich, das ihnen der Verkehr auf der Straße zu gefährlich erscheint.
    Das sie im Kfz dann einen wesentlichen Beitrag zu dieser Gefahr leisten, ignorieren sie geflissenlich.

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Neubauten werden nur noch genehmigt, wenn gleichzeitig für Mitarbeiter und Kunden genügend Parkplätze geschaffen werden.
    Das ist in latent überlasteten Städten schon längst der Fall...

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Ich persönlich kaufe nur dort ein, wo ich schnell und kostenlos parken kann. Ansonsten hat der Händler einfach Pech!
    Beim BIO-Bauer auf dem Land? Direkt vom Erzeuger?

    Tät mich wundern. Würde jetzt eher Billig-Nah-Versorger A*DI vermuten, und die überlegen auch ganz genau ob sie innerstädtisch Parkplätze überhaupt brauchen, weil die dort richtig Geld kosten.

    ervin
  9. #368

    .

    [QUOTE=Ervin Peters;8753379]Eher ein Post voller Märchen...
    [quote]
    Ein Post? Ich kenne nur DIE (deutsche) Post. Meinten Sie eventuell einen (Ihren?) BEITRAG?

    partiell, z.B. auf Autobahnen. In Innenstadtbereichen stellen üblicherweise die Fußgänger den größten Verkehrsanteil, gefolgt vom ÖV. Im Bereich kleinstädtisch ländlicher Raum findet man den mIV oft in der Spitzenposition.
    Nein! Auch in der Stadt! Da stehen z.B. in Dresden täglich Hunderte Autos an den Brücken (deren Ausbau/ Reparatur über Jahre behindert wurde! Das Fußgänger den größten Verkehrsanteil stellen möchte ich bezweifeln (es sei denn, man zählt Autofahrer auch als Fußgänger). Ich kenne niemanden, der täglich viele km (bei mir täglich 30km hin und abends 30km zurück) als Fußgänger unterwegs ist. Der käme nämlich gar nicht mehr zum Arbeiten, sondern wäre den ganzen Tag unterwegs...

    Haben sie da vielleicht das Land verwechselt? Ihre Beschreibung (auch ein paar Sätze später) passt mehr auf die Foxconn MitarbeiterInnen in einer chinesischen Großstadt, die für einen Hungerlohn Ihren 42'' Breitbildschirm zusammenfriemeln...
    Nein, ganz sicher nicht! Alle Berufstätigen, die ich kenne, sind täglich viele km unterwegs und haben dazu teilweise Firmenwagen. Mal schnell zur Beratung oder zum Kunden Berlin, Leipzig oder Chemnitz. Oder aber wenigsten etliche km ins Büro, zur Bank, zum Großhandel, Werkstatt, Behörde usw.
    Die allerwenigsten sind bereits Millionäre und können den ganzen Tag am Markplatz und in Cafés flanieren...

    Wohl eher von den, übrigens selbstgewählten, Lebensumständen und deren Konsequenzen. Allerdings nervt, stresst, beeinträchtigt und gefährdet das auch andere wesentlich.
    Ich habe diese Versager, die die derzeitige Verkehrspolitik machen, nicht gewählt. Aber Sie haben Recht, durch grüne Welle und vernünftige Verkehrspolitik könnte es viel entspannter gehen - wenn die zuständigen Behörden dies wöllten. So steigt heben das Risiko und damit die Unfallgefahr durch gereizte Verkehrsteilnehmer. So wird genau das Gegenteil erreicht.

    Doch, insbesondere Kraftverkehr. Die Wahl des Kfz als Verkehrsmittel wird einfacher, wenn es einfacher und schneller scheint. Also werden mehr Wege mit dem Kfz erledigt und weniger zusammengefasst, was zu mehr Kfz-Verkehr führt.
    Ich fahre nur die Wege, die ich ohnehin erledigen muß und 99% aller Menschen machen das genauso! Sie können natürlich auch 500kg Zement oder Granit mit dem Fahrrad oder der Bahn transportieren oder 10 Kästen Getränke (ich fahre nicht jede Woche einzeln los).
  10. #369

    .

    Das ist der Sicherheit förderlich, es schafft geringere Geschwindigkeiten, weniger und weniger schwere Unfälle, kürzere Gefahrenbereiche für Fußgänger, kürzere Laufzeiten der Lichtsignalanlagen. Nebenbei schafft es Raum für die anderen, wichtigeren Aktivitäten in einer Stadt.
    Mir zeigt Ihr Beitrag, daß Sie wirklich den ganzen Tag Zeit haben und keine Termine erledigen müssen. Geringere Geschwindigkeiten bedeutetn mehr Streß, denn die Anzahl der Aufgaben wird nicht geringer, sondern bleibt gleich oder wächst infolge mehr Bürokratie und kleinere Gewinnspannen mit jedem Tag, denn Sie müssen ja mind. das selbe verdienen wie bisher.

    Sie können ja zu Fuß gehen,
    Täglich 60km Arbeitsweg + ca. 20-30km fürs nebenberufliche Gewerbe?

    Radfahren oder den ÖV benutzen,

    Das habre ich genau 1x gemacht, hat mich 10 Euro Fahrtpreis gekostet und jeweils 2,5h mit mehrfach Umsteigen und Warten(die 5fache Zeit wie mit dem Auto) gedauert. Transportieren konnte ich nichts und auch in der Mittagspause keine Wege erledigen...absolut unbarauch bar

    [quote]
    allein ihre jahrelang gepflegten Ausreden hindern sie daran, insbesondere wahrscheinlich, das ihnen der Verkehr auf der Straße zu gefährlich erscheint.
    Das sie im Kfz dann einen wesentlichen Beitrag zu dieser Gefahr leisten, ignorieren sie geflissenlich.
    [/quote}

    Gefährlich? Ich bitte Sie, ich kann fahren und das Auto hat eine große Knautschzone...Gefährlich sind höchstens die Blitzer, da leisten Navi und Blitzerinfios gute Dienste zur Sicherheit...

    Beim BIO-Bauer auf dem Land? Direkt vom Erzeuger?
    Tut mir leid. Ich esse zwar gern Bio, aber ich habe beim besten Willen nicht die Zeit, für jeden Einkauf einzeln zu fahren. Zumal die "Erzeuger" bereits geschlossen haben, wenn ich Feuerabend habe...zuim Glück ereldigt das meiste davon meine Frau. Die ist dann aber auch erst nach 20 Uhr zu Hause.

    Tät mich wundern. Würde jetzt eher Billig-Nah-Versorger A*DI vermuten, und die überlegen auch ganz genau ob sie innerstädtisch Parkplätze überhaupt brauchen, weil die dort richtig Geld kosten.ervin
    Eingekauft wird in der Regel auf dem Heimweg (also ohne Umweg)am Stadtrand. Dort kann man bequem vor dem Markt parken. Habe in der Stadt noch nie Parkgebühren bezahlt (außer 1x 15 Euro). Entweder ich bin vor der Politesse wieder am Auto oder ich meide die Innenstadt (außer für den Arbeitsweg)








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