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Stadtauto AWS Shopper: Das Krisenmobil

B. Bergmann / Glas Automobilclub InternationalAnfang der siebziger Jahre stellte der KFZ-Mechaniker Walter Schätzle ein revolutionäres Auto vor: den AWS Shopper. Das Gefährt sollte die Städte erobern. Tatsächlich war es seiner Zeit weit voraus - dass es trotzdem floppte, lag nicht nur am seltsamen Design.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/d...-a-876416.html
  1. #1

    Der Zeit voraus?

    Eine Wiederverwendung eines als veraltet bezeichneten Chassis mit einer aus Sicht der Sicherheit und Ästhetik furchtbaren Aufbaus war also eine Verbesserung gegenüber dem Goggo, der weder schwerer noch durstiger war?
    -Wohl eher hat der Zeitgeist sich hin zu unsinnigeren Konstruktionen entwickelt, wenn der Shopper den gängigen Autos als fortschrittlicher gegenüber gestellt wird. Der Echte Mini, der, bei bedeutend soliderer Kaorosserie, zu der Zeit ja auch schon seit über einem Jahrzehnt die Straßen bevölkerte, war auch nicht viel durstiger. Im Gegensatz zum New Mini, der mir, obwohl außen größer, innen enger vorkommt als das Original.
    Wenn der Shopper der Zeit voraus war, sagt das lediglich, dass niemand diese Allroad-Quattro-2-Tonnen-Monster braucht, die heute als Lifestyle verscheuert und gefahren werden, bis die Antarktis nach Cote d'Azur aussieht.
  2. #2

    optional

    Die Produktionsweise ist verlässlich und wird heute noch bei Flugzeugen angewandt. Es lässt auch eine eigenständige Gestaltung zu - das wurde leider bei diesem Model negiert.

    Die heutige Zulassungs-Gesetzeslage wurde zugunsten der Konzerne verzerrt - 1.5t Feinstaubdreckschleudern, schwierig herstellbare kurzlebige Fahrzeuge mit irrem Verbrauch sind die Folge.

    450kg, flach, sortenrein aus Blech aufgebaut, Standardantrieb - das vorgestellte Modell, etwas angepasst, ist immer noch die Zukunft. Bei dem Formfaktor brauchts auch wesentlich weniger Sicherheitsysteme..
  3. #3

    Das stellt sich mir nur die Frage:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Anfang der siebziger Jahre stellte der KFZ-Mechaniker Walter Schätzle ein revolutionäres Auto vor: den AWS Shopper. Das Gefährt sollte die Städte erobern. Tatsächlich war es seiner Zeit weit voraus - dass es trotzdem floppte, lag nicht nur am seltsamen Design.

    Der AWS Shopper von Walter Schätzle - SPIEGEL ONLINE
    Warum wurde nicht gleich der Goggo neu aufgelegt ?
    Als Mini-Kombi z.B.
    Eine schlechte Kopie taugt nicht zum Ersatz eines Originals.
  4. #4

    Trabant?

    Der Trabbi des Westens...
  5. #5

    Ach Du grosser Gott

    Wenn wir heute mit der Gurke (das ist schon geschmeichelt, eine Gurke ist eleganter geformt) rumfahren würden, hätten wir mindestens 50000 Verkehrstote im Jahr, und die Städter würden sterben wie die Fliegen (Asthmaanfälle und Lungenkrebs).

    Seiner Zeit voraus? So ein Schmarrn.
  6. #6

    Alles Blahblah!

    Zitat von Alternator Beitrag anzeigen
    Eine Wiederverwendung eines als veraltet bezeichneten Chassis mit einer aus Sicht der Sicherheit und Ästhetik furchtbaren Aufbaus war also eine Verbesserung gegenüber dem Goggo, der weder schwerer noch durstiger war?
    -Wohl eher hat der Zeitgeist sich hin zu unsinnigeren Konstruktionen entwickelt, wenn der Shopper den gängigen Autos als fortschrittlicher gegenüber gestellt wird. Der Echte Mini, der, bei bedeutend soliderer Kaorosserie, zu der Zeit ja auch schon seit über einem Jahrzehnt die Straßen bevölkerte, war auch nicht viel durstiger. Im Gegensatz zum New Mini, der mir, obwohl außen größer, innen enger vorkommt als das Original.
    Wenn der Shopper der Zeit voraus war, sagt das lediglich, dass niemand diese Allroad-Quattro-2-Tonnen-Monster braucht, die heute als Lifestyle verscheuert und gefahren werden, bis die Antarktis nach Cote d'Azur aussieht.
    Unser "Geflügel/Eiermann" sowie ein Gemüsedirektverwerter fuhren Anfang der Siebziger (Ende der Sechziger?) damit in unserer Siedlung ihre Produkte aus. Ich sehe sie heute noch vorAugen: Augenscheinlich also durchaus SEHR nützlich und brauchbar in einem Nischensgment. Natürlich sind wir nun 40 Jährchen weiter.
    Aber wo bleibt neben den Idiotensuvs HEUTE der kleine (sparsame) einfach gebaute BILLIGvernunfttransporter für den multiplen Verwendungszweck (von Kurzübernachtung, Kleinfamilie bis Umzug/Kleinmöbeltransport)?
    Wolle Sie also im heutigen "Modemini" das Ganze Spektrum bewältigen?
  7. #7

    Gogo Australien:

    "Warum wurde nicht gleich der Goggo neu aufgelegt ? Als Mini-Kombi z.B. Eine schlechte Kopie taugt nicht zum Ersatz eines Originals."Ist gemacht worden. In Australien von Buckle Motors .http://www.flickr.com/photos/photiste/8264217179/
  8. #8

    OWNER & Jeepneys

    sind hier auf den Philippinen der Renner.
    Der oeffentliche Nahverkehr wird zum groessten Teil
    mit diesen Jeepneys ausgefuehrt. Wie schon die erste
    Silbe zeigt, hat sich der "Bus" aus dem Jeep entwickelt.
    Innnen sitzt man wie in den alten deutschen Strassenbahnen gegenueber auf langen Baenken. Hinter ist der Ausstieg. Die Seiten lassen sich fast total oeffnen, schon hat man Aircon umsonst!!
    Der Owner ( Eigner) ist ein PKW, aufgebaut auf der Jeepwanne und aus Schrottteilen aus allen moeglichen
    Teilen. Man kann sich sogar nach Wunsch anfertigen lassen.Die Dinger sind spottbillig.
    Kommen leider nicht fuer Deutschland infrage, die werden
    nicht vom Tuev zugelassen. Die Owner sind einfach billig und ohne jeglichen Schnickschnack. Tueren und Fenster
    gibt es nicht, nicht einmal eine Klimaanlage oder gar
    Sitzheizung. Nichts, so wie einst der VW Standard.
    Kostenpunkt zwischen 2 und 3000 Euro!!
    Und laeuft und laueft. Hatte auch mal einen. Bei stroemenden Regen muss man anhalten, die Scheibenwischer schaffen es nicht und es regnet seitlich rein. Es genuegt vollkommen von A nach B oder gar C zu kommen. Praktisch ist auch, bis zu 9 Leute haben Platz!!
    ( gestapelt). Hat vielleicht Daimler-Benz seine Finger drin?
    Oft sieht man bei den Jeepneys den Stern von Uthm. auf dem Kuehler!!
    Auch bei den Trycicles ist dieser sehr begehrt. Das Taxi des kleinen Mannes!
  9. #9

    Mein erstes Auto war ein Ami 6.

    Das hatte 16 PS. Als ich den Arlberg hoch fuhr, mußten die Beifahrer aussteigen und nebenherlaufen, damit ich mit dem Auto den Berg hoch kam...








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