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Stadtauto AWS Shopper: Das Krisenmobil
B. Bergmann / Glas Automobilclub InternationalAnfang der siebziger Jahre stellte der KFZ-Mechaniker Walter Schätzle ein revolutionäres Auto vor: den AWS Shopper. Das Gefährt sollte die Städte erobern. Tatsächlich war es seiner Zeit weit voraus - dass es trotzdem floppte, lag nicht nur am seltsamen Design.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/d...-a-876416.html
- #80 13.01.2013 14:35 von
Interessant....
war dieses Gefährt eigentlich nur für die Inhaber des alten Führerscheins Klasse IV (Hubraumbegrenzung auf 250 ccm), die - schon damals im Rentneralter - einen Ersatz für ihr Goggomobil suchten. Für diese Zielgruppe gab es immer wieder mal Angebote von Nischenherstellern, z.B. den Fiat 126 mit Zweitaktmotor und einer Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Die Dinger waren auf der Landstrasse ein echtes (und nicht ungefährliches) Verkehrshindernis....
- #81 13.01.2013 14:46 von
Des lesens mächtig
Man sollte schon des lesens mächtig sein. Das Auto ist von 1973. Für Sie zum mitmeisseln: vor 40 Jahren !!
Da gab es weder Kleinwagen mit Klimaanlage geschweige denn Airbags.
Haben Sie es gelesen? Das Auto war seiner Zeit voraus, nicht der heutigen. Und diese Konzept wurde ja unter anderem später von Citröen mit dem C3 Pluriel kopiert. - #82 13.01.2013 15:04 von
Es ändert nichts
Sie haben ein Autochen in dem man zu Zweit fahren kann mit einem Laderaum der einer geräumigen Seifenschale entspricht.
Dieses Auto kostet in der günstigsten Version 10.000,- EUR.
Für dieses Geld gibt es mittlerweile genügend Autos die vier Sitze haben und einen kleinen Kofferraum, der sich notfalls durch Umklappen der hinteren Sitze vergrössern lässt.
Vergleicht man also z.B. den Smart mit dem VW Up, so ist der Smart zu klein, zu ineffizient und vor allem viel zu teuer.
Der VW Up Blue Motion kostet das gleiche wie ein Smart, verbraucht 4,2l/100km, bietet 4 Sitze und einen Laderaum von 251 - 951 Liter (Smart max. 340l). Der einzige Vorteil, der aber auch gleichzeitig der grösste Nachteil ist, ist die Länge von 2,5m. - #83 13.01.2013 15:25 von
Nicht einzigartig
Nun, es ging wohl weniger um den Zweitakter als vielmehr um ein "Baukastenauto", welches als Kombi, Pick-up und Cabrio auf der gleichen Plattform entstand. Ähnlich wie beim Trabant. Besser gelöst wurde das aber beim R4, den es ja als Kombi (F4/F6), Cabrio (Plein Air), Pick-Up oder Strandauto (Rodeo). Bei der Ente gab es ähnliche Varianten (Standard, Dyane, Mehari).
Ein ähnliches Konzept bot später der Citroen C3 Pluriel.
Die Sicherheit des AWS war natürlich, na sagen wir mal suboptimal. Aber der heute als Revolution gefeierte Renault Twizzy ist da ja auch nicht besser. - #84 13.01.2013 15:40 von
Ihnen ist es vielleicht nicht augefallen die schrottigen alten Fahrwerke mit Starrachsen und Blattfedern rundum taugen für keinen vernünftig in Mitteleuropa nutzbaren PKW auch nur die Bohne deswegen haben die europäischen Hersteller diese Fahrwerke schon spätestens in den 70ern dort hin geschoben wo sie hin gehören - auf dem Schrottplatz.
Solche Fahrwerke, die wir übrigens nicht mal mehr in unseren LKW's verbauen, hatten größtenteils ein extrem schlechtes Fahrverhalten, wie extremes Untersteuern und Bodenwellen in Kurven durften Ihnen da schon gar nicht begegnen. Die alten Ami-V8 mit Starrchse waren nur fahrbar wenn man ihnen jeden Fahrkomfort abgewöhnt hatte. Schon mal so was wie ungefederte Massen gehört- und was sie bewirken ?
Fahren Sie doch nur mal einen alten Mercedes W124 zum Vergleich, da tun sich Welten bezüglich Fahrkomfort und Fahrsicherheit auf, im Vergleich zum alten Ami-Schlitten, bei besserer Haltbarkeit.
Von der Geschichte des Smart haben Sie da noch weniger Ahnung, selbstverständlich hat Hayek den Smart so konzipiert wie Mercedes ihn nachher, leider leider ohne E-Antrieb umgesetzt hat. Er hat dies selbstverständlich nicht alleine gemacht, ohne Hayek hätte es keinen Smart gegeben. Aber klar doch die Fachjounalisten weltweit haben natürlich keine Ahnung so wie Sie-das sieht man vor allen Dingen an Ihrem Tatra-Vergleich. - #85 13.01.2013 15:50 von
Tecdrah hält sich bedeckt von wem der Antrieb stammt. Ists ein anfälliger VAG Antrieb mit 100 000km Lebensdauer - ist die Sache gelaufen - da können Sie gleich abwickeln... Das der Vorbau vorne überhängt deutet darauf hin. McPherson Aufhängung macht nun mal nicht viel Verschränkung - Geländefahren wie im Duster - es geht - knapp.
Preis wird keiner mehr genannt - das Ding wird also viel, viel teurer, zu teuer.
Gibt keinen Benziner nur einen kleinen TD - mit der Annäherung der beiden Treibstoffpreise ist ein Diesel numal kein Thema mehr.
Dazu gibts bald Markteintritte von GWM etc. aus China. 12000 Euro für einen 4x4 Pickup mit gutem Amidiesel und echtem Chassis. Gute Nacht Tecdrah, zuwenig, zu teuer, zu kleinlich gedacht. - #86 13.01.2013 15:55 von
@j vantast
fragt sich was der größere Kompromiss ist- ein Zweisitzer mit 2,50m oder ein Viersitzer mit 3,50m...
Der Up hat einen größeren Kofferraum ( für 4???) lässt sich in der Praxis aber eher von Menschen unter 1,75m nutzen, hinten sitzen dann kleine Kinder. Ok, dafür gibt es einen Markt.
Zum Preis: Mein Smart ist 12 Jahre alt, stand auch beim Vorbesitzer immer draussen und hat auch unter den Paneelen keinen Rost. Dank etwas Pflege ist auch das Cabriodach noch gut in Schuss. - #87 13.01.2013 16:04 von
Der Smart hat eine Längslenkerachse hinten, de Dion ist nur die Diagonalverbindung die theoretisch etwas tut. Hatte sowas in ein paar Alfas. Nicht der Rede wert und nicht besser als die Gleitlagerachse (Starr).
Ein T3 kann nicht viel - im Gelände auch nur kurz - danach ist alles kaputt. Drum sieht man soviele von den Dingern bei der Steinbeisser Trophy...
Der Smart ist nicht hart gefedert. McPherson spricht einfach schlecht an. Obersteklasse und Geländewagen haben sowas nicht, Billigware schon.
Gute Starrachsen trampeln nicht - der Mythos stammt aus seligen Opel Rekord, Ford Granada Zeiten die Starrachsen aus Kleiderbügeldraht hatten die an einem Chassis aus Weichbrot mit Gummibändern befestigt waren.
70000km Motorlebensdauer: Ist leider so - ohne wenn und aber - ab Km 50000 ist jeder Kilometer geschenkt.
Bremsen Pickup? Seit wann braucht ein Panzer bremsen? ;-). Fühlen sich angenehm weich an - bremsen aber ganz ordentlich, sind von Opel. - #88 13.01.2013 16:16 von
Für die Stadt würde mich solch ein Gefährt...
...auch nicht interessieren, wohl aber für ganz andere Einsatzgebiete.
Zur Zeit leben meine Frau und ich in Karlsruhe, wollen aber aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen (ich hatte u.A. Bronchialkrebs) ins ländlichere Schleswig-Holstein ziehen. Nach ersten Erkundigungen bezüglich einer Wohnung stellte sich schnell heraus, dass es diverse Wohnungsmietangebote gibt, die jedoch meist nicht in der Nähe von Einkaufsmöglichkeiten liegen. Ich habe zwar einen Führerschein, meine Frau jedoch nicht. Wegen meiner gesundheitlichen Einschränkungen können wir uns natürlich nicht darauf verlassen, dass ich immer alle anstehenden Einkäufe machen kann.
Hierfür halte ich solche Leichtfahrzeuge für ausesprochen sinnvoll, sofern sie in der Anschaffung günstig sind. Weiter als 5 bis 10 km würde man damit nie fahren müssen, könnte aber Wochen- oder Monatseinkäufe bequem transportieren.
Hier in der Stadt habe ich einen Einkaufsroller und die Strassenbahn, aber keine Parkplätze. - #89 13.01.2013 16:16 von
Ich meine, früher habe Teile zwar gerostet aber gehalten.
Kunststoff ist m.E in diesem Bereich eine problematische Sache. Der wird aus unterschiedlichen Gründen spröde und bricht. Dazu kommt das Kunststoffe unter UV Bestrahlung auch stark ausbleichen. Deshalb glaube ich nicht an das Vollkunststoffauto.
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