AFPSpanien bekommt wieder gute Noten - zumindest von der OECD: Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung nennt Spaniens Kampf gegen die Krise "vorbildlich".
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-867659.html
ein Lob für eine Regierung, die Ihren Bürgern auch noch den letzten Cent abpresst. Aber vielleicht gibt es ja dafür einen Sonderbonus von ein paar Milliarden für die Banken...
Diese Analyse kann man nur noch als politische Beruhigungspille interpretieren. Das eigentliche und wirkliche Problem der spanischen Volkswirtschaft sind seine instabile Bankenlandschaften und seine kaum vorhandene Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.
Spanien steckt in einer tiefen und schwierigen Abschwungphase mit steigenden Arbeitslosigkeiten und den Folgen des Platzens einer gigantischen Immobilienblase, verursacht durch den billigen Euro.
Der spanische Target 2 Saldo ist riesig, seine Banken erhalten Rekapitalisierungshilfen durch die noch ausleihefähigen Restmittel des EFSF. Der ESM als weitere Finanzierungsquelle ist schon angedacht. Die EZB hat schon in der Vergangenheit spanische Staatsanleihen am Sekundärmarkt aufgekauft. Über den Liquiditätstender LTRO haben die spanischen Banken Liquiditätshilfen erhalten. Das eigentliche Ziel dürfte jedoch eine europäische Bankenunion mit einer gemeinsamen Haftungseinlagensicherung sein.
Die OECD möchte offenbar einige Beruhigungspillen an die Märkte und an die europäischen Staaten verteilen. Die volkswirtschaftlichen Wirklichkeiten sehen jedoch anders aus.
http://www.wiwo.de/politik/europa/bankenunion-ifo-chef-sinn-warnt-vor-geplanter-gewaehrtraegerhaftung-fuer-suedeuropaeische-banken/7369992.html
http://www.wiwo.de/politik/europa/weg-zu-deutschen-geldreserven-die-bruesseler-hintergedanken-zur-bankenunion/7159236.html
http://www.wiwo.de/politik/europa/schuldenkrise-die-trickkiste-der-gelddrucker/6589466.html
http://www.wiwo.de/politik/europa/schuldenberg-voraus-warum-die-euro-rettung-in-die-katastrophe-fuehrt/7287260.html
http://www.wiwo.de/politik/europa/eurospezial/schuldenkrise-europa-passt-nicht-unter-ein-dach/7299242.html
Italien, Spanien und der Rest geht durch das Tal der Traenen, durch das D schon vor ein paar Jahren durchmusste. Weitere Laender (wie die USA) werden folgen, das ist halt das Resultat, wenn man ueber der Verhaeltnisse lebt. Es wird Gewinner (die Reichen) und Verlierer (der Rest) geben. Wie immer. Aber deshalb (als Verlierer) den Kopf in den Sand stecken oder Gewaltaetig werden ? Frueher hat es Kriege mit dem gleichen Resultat gegeben, die Reichen wurden reicher, die Armen versanken in Armut. Dieses Prinzip wiederholt sich, solange Vermoegen ungleichgemaess verteilt ist.
Ist es doch schlicht unvorstellbar, dass die kluge OECD das skurrile Minitrüppchen der spanischen "Regierung ohne eigenes Volk" tatsächlich für "Spanien" halten könnte...!?
Folglich kann die OECD doch wohl nur die demokratisch vorbildlich gegen ihre Regierung generalgestreikt habende Bevölkerung mit ihrem ermunternden Lob bedacht haben...:-)
alles super studierte, die uns allen etwas vormachen wollen. wie wurde in den gründungsjahren doch auch spanien & italien in den himmel gelobt, von denen man intern wusste, das die haushaltszahlen manipuliert waren. Frei nach dem Motto: glaube einem studiertem, denn der glaube ist stärker als wissen. nun wissen wir hoffentlich wie das ausgehen wird. mir tut das volk nicht mehr leid. AKTION ist gefragt. Wacht auf! aus der Staatsverschuldung kommt defenitif keiner der Mitgliedsstaaten raus. nicht ohne radikales umdenken. Und das, meine damen & herren, wird nicht kriegslos vonstatten gehen. In deutschland sind wir bei einer pro kopf verschuldung von 31.000,00 euro, tendenz radikal steigend. um nur die zinsen zu bezahlen, werden jährlich neue kredite aufgenommen....und deutschland zählt zu den starken eu-ländern, Frau Merkel ist in Spanien die bösewichtin (mit recht) und mit ihr steht das ganze volk superschlecht und egoistisch da. RAUS AUS DEM EURO, und zwar alle, sollen die gläubiger sehen, wo sie ihr geld herbekommen. Wo ist denn der Unterschied? Das Volk an der nase herumführen oder den gläubigern.