Krugman will nicht erkennen, dass die Krise der 30er Jahre durch Faschismus und Krieg beendet wurde - mit suboptimalem Ergebnis fuer alle ausser den Amerikanern. Diese hatten danach ein Monopol und haben es heute noch. Sie koennen einfach Geld drucken ohne massiv an Glaubwuerdigkeit zu verlieren.
Da hilft es sicherlich auch, wenn die meisten Wirtschaftstheoretiker Amerikaner sind, die diese Dominanz wunderbar wissenschaftlich verbraemen koennen.
Tatsache bleibt aber, dass wir uns alle sehr lange reich gerechnet haben. Irgendwann kann man diese Luege nicht aufrecht erhalten. Natuerlich ist das eine bittere Erkenntnis, wenn man eh mitten in einer Krise steckt. Nur zu den guten Zeiten wollte eben niemand ans Sparen denken. Jetzt kommt keiner daran vorbei, auch Krugman nicht.
Anstatt des Gelddrucken zu fordern, koennte Krugman vielleicht ein paar Worte zur Umverteilung des vorhandenen Reichtums sagen. Anstatt unfaehigen und korrupten Regierungen in Suedeuropa neues Geld zu schenken, kann man doch erwarten, dass die Reichen in diesen Laendern erstmal einen Beitrag leisten. Die revolutionaere Alternative ist doch fuer die Reichen nicht wirklich erstrebenswert.
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