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Staatsgelder für E-Autos: Keine Kohle für Stromer

Voll laden, bitte: Deutschlands Autobauer wollen Staatsgelder, um ihren Rückstand bei E-Auto-Entwicklung aufzuholen. Die Kanzlerin sollte ihnen keinen Cent geben - denn die Innovationsversprechen der Konzerne haben sich häufig als Luftnummer erwiesen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...691637,00.html
  1. #1

    Was wollen DIE...???

    GELD ? Wofür ? VW hatte schon sein Versuchsprojekt, Daimler hat den Smart und BMW verstromt den Mini.

    Die Nase vorn hat aber wohl die zum GM-Konzern gehörende Opel AG mit dem Volta oder Ampera.

    Die Technologie ist also vorhanden. Woran es fehlst sind Stückzahlen, die diese Kisten erschwinglich machen.
    So könnte man diese Vehikel also z.B. 5 oder 10 Jahre von der Kfz-Steuer befreien. Damit solte es aber genug sein.
    Wenn unsere so hochgelobte Autoindustrie nicht in der Lage ist, dann werden wir also bald chinesische Elektroautos kaufen.
    Ich kann nur mit dem Kopf schütteln: Deutsche Firmen in einem "Hochtechnologieland" sind nicht in der Lage etwas auf die Beine zu stellen ? Dann sollten die sich besser ein anderes Betätigungsfeld suchen.
  2. #2

    Lieber Thomas Hillebrand, ...

    ... Sie haben zwar vollkommen und in jeder Silbe recht, aaaaber: Matthias Wissmann, der Ober-Auto-Lobbyist und VDA-Obermotz hat die Handynummer der FdJ-AgitProp-Sekretärin a. D. ...
  3. #3

    Unternehmen ./.. AG

    "Rechtzeitig zu antizipieren, wohin der Markt läuft und entsprechende Produkte zu entwickeln, ist schließlich eine der ureigensten Aufgaben von Unternehmen."

    Die Autobosse bekommen ihren Boni nach der nächsten Aktionärsversammlung, bei der sie entlastet werden.
    Geld in die Forschung zu stecken heißt weniger Umsatz, heißt weniger Ebit, heißt weniger Boni ... oder mache ich es mir zu einfach?
  4. #4

    Die Kanzlerin

    wird auch hier subventionieren, wie schon bei der Solarförderung, der Abfuckprämie, den Griechen usw. Wie stets zu Lasten derer, die den ganzen Mist finanzieren: die (Reste) der Mittelschicht der Gesellschaft.
  5. #5

    Apropo einfach

    Zitat von Kurt aus Kienitz Beitrag anzeigen
    Geld in die Forschung zu stecken heißt weniger Umsatz, heißt weniger Ebit, heißt weniger Boni ... oder mache ich es mir zu einfach?
    Nein, sie machen es sich nicht zu einfach - es ist so einfach.
    Apropo einfach: da kommt einem einfach nur das Kotz... jeder Konzern verlangt inzwischen für jeden Pups Staatsknete, die dann umgewandelt als Boni bei den Großaktionären landet...
  6. #6

    Luftnummern

    Merkel ist zum Glück Physikerin und sieht, dass diese E-Projekte Wunschträume und Luftnummern von Märchenerzählern sind. Es gibt noch keine durchbrechende Entdeckung, die dieses
    Projekt realistisch erscheinen läßt. Viel zu viel Energie-Umwege. Und am Schluß scheitert dann alles daran, dass es kein Energiewerk trotz Laufzeitverlängerungen mehr gibt, das Strom in erforderlicher Menge rationell herstellen kann.
  7. #7

    Die Kanzlerin...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Voll laden, bitte: Deutschlands Autobauer wollen Staatsgelder, um ihren Rückstand bei E-Auto-Entwicklung aufzuholen. Die Kanzlerin sollte ihnen keinen Cent geben - denn die Innovationsversprechen der Konzerne haben sich häufig als Luftnummer erwiesen.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...691637,00.html
    ...sollte ihnen keinen Cent geben, wird ihnen aber sicherlich Milliarden in den Rachen werfen. Wenn man darauf bei einem englischen Buchmacher wetten könnte, dann würde ich hohe Summen setzen.

    Wer glaubt denn ernsthalft, dass die Lieblingskanzlerin aller Lobbyisten und Abwrackprämienherrscherin der Autolobby und ihrem Sturmführer Wissmann die dankbare Gefolgschaft verweigern würde. Kann man sich bei solchen Beträgen doch wieder 1 a als Klimakanzlerin in Pose setzen und von der Bildzeitung bejubeln lassen.

    Und vom Koalitionspartner, der Partei der Reichen und Schönen, wird mit Sicherheit auch nicht zu erwarten sein, dass ihnen plötzlich irgendwelche marktwirtschaftlichen Schlichtheiten aus vergangenen Tagen einfallen, mit denen sich derartiges Treiben schnell, zumindest argumentativ, unterbinden ließe. Schließlich haben Dampfguidos Mannen bei den Lobbyisten und Sponsoren einen Ruf zu verlieren. Man will ja schließlich nicht riskieren bei der Einnahme von Schmiergeldern ins Hintertreffen zu geraten.
  8. #8

    Die Verantwortung liegt beim Konsumenten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Voll laden, bitte: Deutschlands Autobauer wollen Staatsgelder, um ihren Rückstand bei E-Auto-Entwicklung aufzuholen. Die Kanzlerin sollte ihnen keinen Cent geben - denn die Innovationsversprechen der Konzerne haben sich häufig als Luftnummer erwiesen.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...691637,00.html
    Das Hauptproblem ist der Konsument. Denn er bestimmt mit seinem Verhalten die Produktpalette. Also muss ich dem Konsumenten eine "Motivation" geben, Alternativprodukte zu kaufen, auch wenn sie mit Komforteinbußen und einem etwas höherem Anschaffungspreis einhergehen. Die beste Motivationshilfe ist dabei immer Geld. Oder warum erfreuen sich heute früher vom Konsumenten weitestgehend verschmähte Spar-Automobile wie Lupo 3l oder A2 TDi einer solch großen Nachfrage, dass Gebrauchtwagenpreise zum Teil schon fast auf ehemaligem Neuwagenpreis-Niveau liegen?
    Steckt man dagegen das Geld in die Industrie wird es vielleicht in Forschung umgesetzt. Aber es wird ganz sicher nicht zu so günstigen Modellen führen, dass die Konsumenten vor den Autohäusern Schlange stehen.
    Von daher kann ich dem Autor im Ergebnis nur zustimmen.
  9. #9

    So dreist...

    .. wäre ich auch gern mal.

    Es ist ja nicht so, dass man nicht seit vielen Jahren darauf aufmerksam gemacht hat, dass die derzeitige Produktpalatte von überfrachteten Luxuslimosinen in einer Welt mit teurer Energie keine Zukunft hat.

    Was die Regierung tun kann, und das bitte bald: Allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung in den Städten auf 30 km/h und auf Autobahnen 80 km/h.


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