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Staatsfinanzen: Der doppelte deutsche Selbstbetrug
DPAHöchste Zeit für zwei unangenehme Wahrheiten: Die Deutschen sind alles andere als ein Vorbild für Haushaltsdisziplin. Und die Euro-Zone muss zur Transferunion werden, wenn sie überleben soll. Doch die Bundesregierung will das nicht wahr haben und malt sich lieber eine heile Welt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,832019,00.html
- #330 09.05.2012 11:05 von
Steuererhöhungen statt Sparen
Die Alternative zu Ihrem asozialem Sparprogramm wären Steuererhöhungen und Zusammenstreichen der Subventionen.
Schwupp. 100 Mrd. kein Thema!
Nachdem Hollande nun seinen Landsleuten die Rente mit 60 und " sonst noch was "versprochen hat, werden Sie zur Finanzierung der EuroTransfers ein deratiges Sparprogramm in De jetzt definitiv nicht mehr durchbekommen.
Das würde jeder Regierung den Kopf kosten.
Griechenland will nicht mehr sparen, Frankreich auch nicht.
Frankreich ist vieleicht in der Lage seine Wohltaten durch excessive Steuererhöhungen gegen zu finanzieren, wobei die Erhöhung des ML sicherlich Arbeitsplätze kosten wird. Holland´s Rechnung wird m.M.n. nicht aufgehen, jedenfalls nicht wenn "alle Schotten auf sind" (Globalisierung).
Ein NordEuro ist wohl die wahrscheinlichste Variante.
Testlauf Griechenland. Eine ungeordnete Insolvenz wäre hier laut Fachleuten durchaus realisierbar, ohne das ganz Europa über Kopp gehen würde. - #331 09.05.2012 11:08 von
- #332 09.05.2012 11:10 von
Dass wirtschaftlche und sonstige Zwänge die gleiche Durchschlagskraft wie Naturgesetze haben können, ist mittlerweile unumstritten.
Wer das nicht glauben will: Kriege sind auch Menschenwerk, können aber von den wenigsten Menschen kontrolliert werden, in ihrem Verlauf noch weniger als im Ausgang - und insbesondere nicht von denen, die zu den Verlierern gehören. - #333 09.05.2012 11:50 von
- #334 09.05.2012 12:40 von
Der Artikel beschreibt ganz nuechtern
die Situation in der wir uns befinden. Trotz brummender Wirtschaft und Rekordexporten wird nicht gespart und der € kann in der Tat nur mittels Transferunion ueberleben, alle anderen Ueberlegungen heissen schlicht die Realiatet auszublenden. Fuer die normal arbeitenden Menschen ist es daher schlimm, dass sie zwar den Wiederaufschwung getragen haben, aber ihr Realeinkommen mit dem Wirtschaftswachstum nicht mithalten konnte.
Die verlogene und die Realitaet verdraengende Politik der Merkel Regierung fuehrt langfristig ins Fiasko, aber dann werden die Damen und Herren mit fetten Pensionen oder als Lobbyisten, wie Maden im Speck leben. So sieht's nun mal aus Freunde. - #335 09.05.2012 12:40 von
- #336 09.05.2012 13:02 von
optional
Solidarität finde ich gut. Doch damit diese funktioniert muss erst einmal die Solidarität zwischen Arm und Reich funktionieren. Fakt ist doch, dass die 10% der Reichen in unserem Land fast doppelt so viel Geld besitzen, wie der Gesamtschuldenberg der EU.
Es ist ihre Gier, immer mehr zu besitzen, die letztlich dazu führen wird, dass alle alles verlieren. - #337 09.05.2012 13:04 von
optional
Solidarität finde ich gut. Doch damit diese funktioniert muss erst einmal die Solidarität zwischen Arm und Reich funktionieren. Fakt ist doch, dass die 10% der Reichen in unserem Land fast doppelt so viel Geld besitzen, wie der Gesamtschuldenberg der EU.
Es ist ihre Gier, immer mehr zu besitzen, die letztlich dazu führen wird, dass alle alles verlieren. - #338 09.05.2012 13:04 von
Der Autor verwechselt den heutigen Alptraum mit einer langfristig tragbaren Zukunft.
Die Transferunion ist Blei in den Satteltaschen der erfolgreichen Regionen, in Deutschland sowohl als anderstwo. Es foerdert die ineffizienten auf Kosten der Zukunft und Entwicklung der Effizenten.
Diese Methodik auf ein Euroland welches teilweise vollkommen veraltete Wirtschaftstrukturen hegt und pflegt waere ein Unfug ersten Ranges gewesen. Jemand musste die Bedingungen fuer eine Zukuenftige Waehrungsunion zu Debatte bringen.
Die Debatte konzentriert sich auf Umverteilung von den Produzenten des Wohlstandes and nicht auf deren Schaffung. Griechenland, das erzbeispiel, ist als Wirtschaft im 21. Jahrhundert in der heutigen globalen Wirtschaft als Sozialstaat kaum ueberlebensfaehig.
Wie der Autor richtig bemerkt, Deutschland selbst betreibt finanziellen Selbstbetrug. Das Ueberleben der Staatsfinanzen beruht auf den Erfolg einer gering Anzahl von Bundeslaendern, die Finanzammen fuer die Anderen spielen, wie fuenfjaehrige die noch von Muttermilch leben muessen.
Unterstuetzung ist bestimmt angebracht und notwendig, jedoch nur unter Bedingungen und die Wesentlichste unter diesen ist die Faehigkeit einer Region langfristig ueberlebensfaehig zu sein.
D ist ein schlechtes Beispiel fuer diese Notwendigkeit und ein Austritt einzelner Staaten aus dem Eurobund zusammen mit finanzieller Anpassungshilfe gaebe den Schwachen Staaten eine bessere Lebensgrundlage fuer die Zukunft.
Austritt aus dem Euro, wirtschaftliche Strukturaenderung und gezielte finanzielle Hilfe sind unabwendbare Notwendigkeiten. Unfaehigkeit der einzelnen Regierungen auf Abwertung der eigenen Waehrungen zurueckzugreifen ist eine absolute Notwendigkeit. - #339 09.05.2012 15:26 von
Wenn
die Neuverschuldung des Bundes schneller reduziert wuerde, was tatsaechlich moeglich waere, haette Schaeuble als naechstes die G-20 Partner und Frau Lagarde im Nacken, denen gegenueber er sich zu einer wachstumsfreundlichen Konsolidierung verpflichtet hat.
Und seit wann laesst Schaeuble sich feiern?
Und der Rest des Beitrags ist auch nichts anderes als oeder, klassischer Umverteilungs-Sozialismus in neuen Flaschen.
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