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Staatliche Unterstützung: 20.000 Euro für den Ex-Leibwächter von Bin Laden

action pressSami A. soll als Bodyguard Osama Bin Laden beschützt haben, inzwischen lebt er in Bochum. Der Tunesier erhält seit Jahren Geld vom Staat - fast 20.000 Euro sind es bislang. Eine Abschiebung des Salafisten ist nach Einschätzung des Innenministeriums kaum möglich.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...854385,00.html
  1. #1

    Ich werde auch Terrorist!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sami A. soll als Bodyguard Osama Bin Laden beschützt haben, inzwischen lebt er in Bochum. Der Tunesier erhält seit Jahren Geld vom Staat - fast 20.000 Euro sind es bislang. Eine Abschiebung des Salafisten ist nach Einschätzung des Innenministeriums kaum möglich.

    Bochum: Ex-Leibwächter von Bin Laden erhielt 20.000 Euro vom Staat - SPIEGEL ONLINE
    Dann habe ich wenigstens ein sicheres Einkommen ohne dafür arbeiten zu müssen!

    Demokratie und Rechtsstaat funktioniert eben leider nur für deren Gegner! Die Unterstützer dieser Prinzipien sind leider nur gut um die Rechnung zu zahlen!

    Armes Deutschland!
  2. #2

    Ja, unser Staat ist schon dufte ...

    Wie praktisch, daß man den armen Mann nicht nach Tunesien abschieben darf, weil ihm dort Gefahr an Leib und Leben droht, oder ? Schon interessant, daß arbeitswillige und seit vielen Jahren integrierte Ausländer immer wieder mal gerne aus ihren Familien gerissen und wieder in die Heimat abgeschoben werden (müssen), während so wertvolle Subjekte wi dieser Herr mehr oder weniger unbehelligt und auf Kosten des Staates und des Steuerzahlers ein warmes Nest in Deutschland genießen.

    Irgendwas läuft schief im Staate Dänemark, pardon, in der Bundesrepublik Deutschland....
  3. #3

    Wird eingespart

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sami A. soll als Bodyguard Osama Bin Laden beschützt haben, inzwischen lebt er in Bochum. Der Tunesier erhält seit Jahren Geld vom Staat - fast 20.000 Euro sind es bislang. Eine Abschiebung des Salafisten ist nach Einschätzung des Innenministeriums kaum möglich.

    Bochum: Ex-Leibwächter von Bin Laden erhielt 20.000 Euro vom Staat - SPIEGEL ONLINE
    Macht nichts, das sparen wir bei den Kindern von Hart IV-Empfängern wieder ein.

    Der Rechtsstaat bohrt sich beaknntlich öfter solche Löcher ins Knie. Das ist dann der "Preis der Freiheit" oder so.
  4. #4

    Hallo?! Ziffer 8, Pressekodex?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Stichstraße im Bochumer Stadtteil Stahlhausen ist nicht unbedingt die feinste Adresse im Ruhrgebiet. Die Mietskasernen sind grau-braun, der Bürgersteig bröckelt an vielen Stellen, und zahlreiche Gardinen vor den Fenstern könnten auch einmal wieder gewaschen werden. Hier wohnt im Haus mit der Nummer 1

    Bochum: Ex-Leibwächter von Bin Laden erhielt 20.000 Euro vom Staat - SPIEGEL ONLINE
    Also, bei aller noch so herzlichen Abneigung gegen religiösen Extremismus und Islamismus: Dieser Artikel stößt ziemlich übel auf. Da wird mal eben - geschickt auf zwei Sätze verteilt - schon im ersten Absatz die genaue Wohnanschrift mit Wohnort, Straße und Hausnummer (!) mitgeteilt. Welchem Zweck soll diese Information denn dienen? Welches legitime Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit wird dabei befriedigt? Mit diesen Daten kann ja wohl nur jemand was anfangen, der eventuell vorhat, nach Feierabend einen wütendenden Volksmob mit Mistgabeln und Fackeln vor dem Haus auflaufen zu lassen - oder ähnliches...

    Dann diese Überschrift, dass der Mann, der sich offensichtlich selbst nach einem Gerichtsurteil völlig rechtmäßig in Deutschland aufhält, "20.000 Euro" vom Staat bezogen hat. Klingt ja schon erst mal nach einem ganz hübschen Batzen Geld! Erst beim weiteren Lesen des Artikels wird dann aber klar, dass dies ein Betrag ist, den er über mehrere Jahre seit 2008 (!) hinweg bezogen hat - rechnet man es auf einen Monat runter, kommt man auf gerade mal rund 360 Euro. Da bekommt aber mancher deutscher, dauerarbeitslose Neonazi weitaus mehr Geld pro Monat vom Staat (ohne dass das irgendwo je öffentlich thematisiert wird) - also, was soll das?!

    Nur mal am Rande sei hier auf die Richtlinien zu Ziffer 8 des Pressekodex des Deutschen Presserats verwiesen:

    Deutscher Presserat :*Richtlinien zu Ziffer 8

    Die Nennung einer kompletten privaten Wohnanschrift in einem Presseartikel dürfte damit wohl kaum vereinbar sein.
  5. #5

    Zitat von Wildes Herz Beitrag anzeigen
    Nur mal am Rande sei hier auf die Richtlinien zu Ziffer 8 des Pressekodex des Deutschen Presserats verwiesen:

    Deutscher Presserat :*Richtlinien zu Ziffer 8

    Die Nennung einer kompletten privaten Wohnanschrift in einem Presseartikel dürfte damit wohl kaum vereinbar sein.
    Das ist soooo typisch deutsch. Lang, kompliziert und mit x Ausnahmeregelungen.

    Bei der Berichterstattung über Unglücksfälle, Straftaten, Ermittlungs- und Gerichtsverfahren (s. auch Ziffer 13 des Pressekodex) veröffentlicht die Presse in der Regel keine Informationen in Wort und Bild, die eine Identifizierung von Opfern und Tätern ermöglichen würden.

    Das wäre ja noch schöner, wenn die Leser darüber informiert würden, wer wegen was verhaftet wurde bzw. vor Gericht steht. Immer schön den Täter schützen. Auch das ist sooo deutsch.
  6. #6

    Zustimmung...

    Zitat von Wildes Herz Beitrag anzeigen
    Also, bei aller noch so herzlichen Abneigung gegen religiösen Extremismus und Islamismus: Dieser Artikel stößt ziemlich übel auf. Da wird mal eben - geschickt auf zwei Sätze verteilt - schon im ersten Absatz die genaue Wohnanschrift mit Wohnort, Straße und Hausnummer (!) mitgeteilt. Welchem Zweck soll diese Information denn dienen? Welches legitime Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit wird dabei befriedigt? Mit diesen Daten kann ja wohl nur jemand was anfangen, der eventuell vorhat, nach Feierabend einen wütendenden Volksmob mit Mistgabeln und Fackeln vor dem Haus auflaufen zu lassen - oder ähnliches...

    Dann diese Überschrift, dass der Mann, der sich offensichtlich selbst nach einem Gerichtsurteil völlig rechtmäßig in Deutschland aufhält, "20.000 Euro" vom Staat bezogen hat. Klingt ja schon erst mal nach einem ganz hübschen Batzen Geld! Erst beim weiteren Lesen des Artikels wird dann aber klar, dass dies ein Betrag ist, den er über mehrere Jahre seit 2008 (!) hinweg bezogen hat - rechnet man es auf einen Monat runter, kommt man auf gerade mal rund 360 Euro. Da bekommt aber mancher deutscher, dauerarbeitslose Neonazi weitaus mehr Geld pro Monat vom Staat (ohne dass das irgendwo je öffentlich thematisiert wird) - also, was soll das?!

    Nur mal am Rande sei hier auf die Richtlinien zu Ziffer 8 des Pressekodex des Deutschen Presserats verwiesen:

    Deutscher Presserat :*Richtlinien zu Ziffer 8

    Die Nennung einer kompletten privaten Wohnanschrift in einem Presseartikel dürfte damit wohl kaum vereinbar sein.
    ... In allen Punkten.
    Ich persoenlich koennte mir auch besseren Umgang als diesen Herren vorstellen, jedoch traegt SPON an dieser Stelle mal wieder mit einer reißerrischen Schlagzeile dazu bei, dass sich vermutlich viele Leute aufregen.
    Dieser Mann hat besagte 20.000€ auf knapp 4 1/2 Jahre verteilt bekommen. Das sind nicht einmal 5.000€ pro Jahr. Oder pro Monat rund 360€. Also keine wirklich grosse Summe (wie man scheinbar zunaechst versucht zu suggerieren).
  7. #7

    Das wiedert mich an...

    Ich bin absolut kein Freund der Islamisten und schon gar nicht von Al Qaida.

    Aber solche polemischen, auf Empörung abzielende Textergüsse (ich mags nicht Artikel) nach Bildzeitungsmanier sind wirklich abstossend.

    Ja wir schieben nicht ab in Länder wo den Abgeschobenen Gefahr für Leib und Leben droht. Das gilt bei uns für alle Menschen. Wir sind ein Rechtsstaat.

    Ja der Mann erhält Unterstützung als Asylbewerber. Warum auch nicht, es konnte ihm offenbar kein Verstoss gegen deutsche Gesetze nachgewiesen werden.
    Ein komisches Gefühl reicht halt nicht. Das gilt bei uns für alle Menschen. Wir sind ein Rechtsstaat.

    Möchten wir das wirklich anders? Das hatten wir schon mal, sowohl im Westen als auch im Osten, und das ist jeweils irgendwie echt nicht gut gelaufen...

    Der Spiegel (und auch Spon) stand mal für pointierte, gut recherchierte Artikel. Das stimmt leider schon lange so nicht mehr, aber dieser hier ist ein neuer Tiefpunkt.
    Herzlichen Glückwunsch!
  8. #8

    @Wildes Herz
    sie bringen es aif den Punkt

    Anscheinend liegt gegen den Mann juristisch nichts vor, obwohl er sicherlich seit Jahren vom Verfassungsschutz kontrolliert wird. Also was soll dieser Hetzartikel. gegen einen unbescholtenen Bürger?
    Nur damit der Mob sich wieder künstlich aufregen kann?

    „Trotz intensiver Beobachtung“ findet Jäger „keine gerichtsfesten Hinweise“ dafür, dass der Prediger „gezielt Personen aus seinem Umfeld radikalisiert“.
  9. #9

    Zitat von hxk Beitrag anzeigen
    Das wäre ja noch schöner, wenn die Leser darüber informiert würden, wer wegen was verhaftet wurde bzw. vor Gericht steht. Immer schön den Täter schützen. Auch das ist sooo deutsch.
    Und was haben Sie nun davon, dass Sie auch noch die Adresse des Herren kennen?








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