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Staatenlenker in der Schuldenkrise: Machtlos, kraftlos, ratlos

Gipfeltreffen, Telefonkonferenzen, beschwichtigende Erklärungen: Verzweifelt kämpfen die Staatenlenker weltweit gegen die Schuldenkrise und die Panik auf die Finanzmärkten. Doch die Krisendiplomatie verpufft scheinbar wirkungslos - weil jeder eigenen Interessen verfolgt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...778976,00.html
  1. #1

    Freie Wirtschaft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gipfeltreffen, Telefonkonferenzen, beschwichtigende Erklärungen: Verzweifelt kämpfen die Staatenlenker weltweit gegen die Schuldenkrise und die Panik auf die Finanzmärkten. Doch die Krisendiplomatie verpufft scheinbar wirkungslos - weil jeder eigenen Interessen verfolgt.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...778976,00.html
    das sind die Folgen.
  2. #2

    Systemwechsel ist nötig

    Das System ist so verkommen wie der Ostblock 1989.
    Hier ist es nicht mehr mir Krenz statt Honecker getan.
    Hier hilft nur noch ein kompletter Systemwechsel.

    Der Systemwechsel den ich propagiere:

    PEGE tax transistion concept
    PEGE Manifest
  3. #3

    titel

    Zitat von Berta Beitrag anzeigen
    Freie Wirtschaft das sind die Folgen.
    Nö, das sind nicht die Folgen der freien Wirtschaft, dass sind die Folgen von Überschuldung. Nicht vergessen: Die "unfreie" Wirtschaft ist schon vor 20 Jahren bankrott gegangen!
  4. #4

    Wählt Intelligente in die Parlamente!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ... weil jeder eigene Interessen verfolgt.
    Das klingt mir viel zu optimistisch. In Wahrheit scheinen mir die Herrschaften vollkommen überfordert und in der Sache absolut von Nichtwissen geprägt zu sein.
    Wir sollten sie davonjagen und die Sache selbst in die Hand nehmen, indem wir entsprechende Gesetze auf den Weg bringen, zunächst in Europa.
  5. #5

    Ein Unterschied

    Bei den Lösungsvorschlägen muß streng unterschieden werden zwischen
    1. Einmaligen Unterstützungsleistungen um ein Land wieder ins Lot zu bringen
    2. Dauerunterstützungen als ewige Transferleistung.

    Für die Variante 1 könnte man noch Verständnis aufbringen, für die Variante 2 Keinesfalls.
    Hier würde Fehlverhalten belohnt und für immer als Gewohnheitsrecht festgeschrieben. Siehe hierzu auch http://www.wiwo.de/politik-weltwirts...comment-158858

    Es wird aber nie einen wirksamen Hebel geben, einmal gewährte Transferleistungen wieder zurückzuführen - Rausschmiß aus dem EURO werden die Pleiteländer immer gemeinsam verhindern, alles andere ist nur hohles Geschwätz.

    Die Klausel im Maastrich-Vertrag zu hohe Schulden mit Geldstrafen zu belegen war doch schon der Gipfel der Dummheit, zu der wohl nur Politiker fahig sind - einem Nackten in die Tasche langen!

    Schlußfolgerung:
    Unterstützung nur gegen EURO-Austritt der Schuldner-Länder, auch wenns für uns momentan teuer wird.
    Immer noch besser als ewige Schulknechtschaft und Ausbeutung durch PIIGS, die sich ins Fäustchen lachen und Bunga Bunga machen.
  6. #6

    ...sinnlos

    Mit Hilfe der Investoren, der Anleger, wie sie sich so schön diskret nennen, sind sie an die politische Macht gekommen. Und mit der gleichen illustren Mischpoke riskieren sie auch zu verschwinden, wenn sie nicht erfolgreich das tun, was sie tun sollen. Sie sind nur an die politische Macht gekommen, um die berühmeten "Rahmen-bedingungen" zu schaffen, innerhalb derer die Schweinepriester immer schön reich und reicher werden können. Wenn sie nun das nicht mehr schaffen, ja, dann ist es time to say good bye,ihr armen Politwichtel. Dann wird man nicht mehr in euch und eure Parteien investieren, nichts mehr bei euch anlegen, ihr erbärmlichen Versager! Dann muss man mal Tacheles reden mit euch, ihr Polit-Hampelmänner...und Frauen!
  7. #7

    titulum delendam est

    Vielleicht sollten sie einfach klipp un klar sagen: Wir werden nicht mehr "lenken". Alle bisherigen Versuche waren teuer, aber wirklungslos.
    Die Märkte warten jetzt da drauf, dass wieder irgendwo Geld rein geschossen wird, dass man dann abgreifen kann. Das Spiel funktioniert perfekt, weil die Regierenden sich der Illusion hingeben, sie hätten das Ruder in der Hand, aber sie spielen nur in die Hände der professionellen Händler.

    Richtig ist, dass die Politik zu langsam handelt. Das Ergebnis wäre zwar das gleiche, aber die langen Entscheidungswege helfen natürlich, wenn man eine Schwäche ausnutzen will.
    Die Märkte handeln völlig rational, die Flucht aus Aktien scheint mir vor allem dadurch motiviert zu sein, Cash für Rentenhandel zu generieren.
  8. #8

    Vernunft-in-der-Not

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gipfeltreffen, Telefonkonferenzen, beschwichtigende Erklärungen: Verzweifelt kämpfen die Staatenlenker weltweit gegen die Schuldenkrise und die Panik auf die Finanzmärkten. Doch die Krisendiplomatie verpufft scheinbar wirkungslos - weil jeder eigenen Interessen verfolgt.
    Irgendwann stellt sich eine Art "Vernunft-in-der-Not" ein.
    Spätestens dann werden auch die Politiker merken,
    dass es ohne eine gemeinsame europäische Wirtschaftskoordinierung
    und einen europäischen Wirtschaftsminister nicht weiter geht.
    Bis dahin werden weitere Milliarden verplempert.

    Immerhin haben es die gleichen Politiker geschafft,
    eine europäische Außenministerin, pardon "Repräsentantin",
    zu installieren. Das lässt mich hoffen.
  9. #9

    Diktator gesucht

    Deutschland & die Welt braucht wieder einen Diktator.
    Durchaus keinen der kriegslüstern oder rassistisch ist (Das Muster ist bekannt).

    Jedoch einen der den Menschen die Wahrheit sagt, Idealist ist und kein Opportunist und der die Dinge wieder vom Kopf auf die Füße stellt und nicht den Markt- und Wählerumfragen hinterherläuft.
    In der Judikative sowie der Legislative.
    Ob Deutschland (und die Welt) für so eine Person bereit ist und ob es sie gibt?
    Schön wärs.








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