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Spuren vertuschen: Flame-Virus erhält Selbstmord-Befehl

dapdLösche all deine Dateien, hinterlass keine Spuren: Dies war der letzte Befehl, den der Flame-Spionagevirus von seinen Entwicklern empfing. Antivirus-Experten fingen den Selbstmord-Befehl ab - und stießen auf ein neues Rätsel.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...838081,00.html
  1. #1

    Zivil o. geheimdienstlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lösche all deine Dateien, hinterlass keine Spuren: Dies war der letzte Befehl, den der Flame-Spionagevirus von seinen Entwicklern empfing. Antivirus-Experten fingen den Selbstmord-Befehl ab - und stießen auf ein neues Rätsel.

    [...]

    Für den normalen Surfer bedeutet das zweierlei: Flame ist ein hochkomplexer Schädling, den keine Antivirus-Software aufhalten konnte. Aber er wurde in Spionage- und nicht in herkömmlich krimineller Absicht geschrieben. Er zielte nicht auf die Massen ganz normaler Surfer ab, sondern vermutlich auf Unternehmens- und Regierungsnetze.

    Flame: Virus soll sich selbst löschen - SPIEGEL ONLINE
    Selbst wenn Flame das Produkt eines geheimdienstlichen Entwicklung ist, zeigt er doch Bedrohungs- und Invektionswege auf, die zivile, kriminelle Nachahmer inspirieren kann. Allein die Erkenntnis, einen Schädling wieder restlos vom infizierten System tilgen zu können und die damit verbundenen Vorteile.
    * Wenn alle Infektionsspuren restlos getilgt werden, wird es nie möglich sein, das wahre Ausmaß einer Angriffs-/Infektionswelle zu ermitteln
    * Wer nicht weiß, dass er ausspioniert wird, kann auch im Nachhinnein keine entsprechenden Anhaltspunkte auf den eigenen Systemen ermitteln.

    Nur die Gier der zweifelhaften Malware und Trojaner Entwickler und Verbreiter, dauerhaft einen Zombirechner im Zugriff zu haben, hat in der Vergangenheit eine gute Schutz- und Entdeckungsmöglichkeit ermöglicht. Hoffen wir, das die kriminellen Datensammler weiterhin gierig bleiben.
  2. #2

    Sagt 'mal

    Leute, kann man für wichtige bzw. geheime Entwicklungen nicht unvernetzte Computer einsetzen und die auf mobilen Speichern archivierten Daten notfalls per Boten dahin bringen, wo sie hin sollen? Ist doch sicherer, oder?
  3. #3

    Zitat von Friedr.-W.H. Rahe Beitrag anzeigen
    Leute, kann man für wichtige bzw. geheime Entwicklungen nicht unvernetzte Computer einsetzen und die auf mobilen Speichern archivierten Daten notfalls per Boten dahin bringen, wo sie hin sollen? Ist doch sicherer, oder?
    Mir wird es ebenfalls recht schummrig, wenn ich darüber nachdenke, dass Dinge wie Atomkraftwerke oder Raketensilos - direkt oder indirekt - mit dem Internet oder auch nur irgendwelchen anderen Netzen verbunden sind.
    Netzwerkstecker ziehen, WLAN-Chips und ähnliches gar nicht erst einbauen, Datenübertragung per Boten. Sehe ich genauso. Alles andere ist ein nicht akzeptables Risiko.
  4. #4

    gibts schon

    Zitat von Friedr.-W.H. Rahe Beitrag anzeigen
    Leute, kann man für wichtige bzw. geheime Entwicklungen nicht unvernetzte Computer einsetzen und die auf mobilen Speichern archivierten Daten notfalls per Boten dahin bringen, wo sie hin sollen?
    So was nennt man Turnschuhnetzwerk: Turnschuhnetzwerk .


    Zitat von Friedr.-W.H. Rahe Beitrag anzeigen
    Ist doch sicherer, oder?
    Natürlich. Sie müssen nur darauf achten, dass auch die Datenträger ausschließlich an "sauberen" Rechnern verwendet werden.
  5. #5

    Turnschuh-Netzwerk

    Zitat von Friedr.-W.H. Rahe Beitrag anzeigen
    Leute, kann man für wichtige bzw. geheime Entwicklungen nicht unvernetzte Computer einsetzen und die auf mobilen Speichern archivierten Daten notfalls per Boten dahin bringen, wo sie hin sollen? Ist doch sicherer, oder?
    Mache ich schon Beginn des Internets an. Alle Grafikrechner, die sehr aufwändige Arbeiten bearbeiten, sind nicht am Netz. Jede Datenzuspielung geht vorher durch AV-Filter. Die Hotplug-HDD gehen manchmal auch über Nacht in den Safe.

    Mir hat in den späten 80ern ein Mitarbeiter eine Entwicklung geklaut, die 2 Mannjahre benötigte. Ich hatte zwar eine Kopie, aber die Idee war schon bei der Konkurrenz im Ausland.








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