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Sprit-Preisrekord: Benzin erstmals teurer als 1,70 Euro

DPANur wenige Tage nach dem jüngsten Spritpreisrekord gibt es schon wieder einen neuen Höchstwert. Laut ADAC kostete ein Liter Super E10 am Wochenende erstmals über 1,70 Euro.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...854934,00.html
  1. #40

    Tatsachen

    Ich fahre nun seit seit März mit einem VW Touran CNG. Ich wohne auf dem Land und in meiner Nähe gibt es trotzdem 2 Tankstellen. Das Kilo Gas kostet mich zwischenn 99 Cent und 1,15 € pro Kilogramm. Ein Kilogramm Gas entspricht 1,5 Liter Superbenzin oder 1,3 kg Diesel. Somit kosten mich 100 Kilometer zwischen 5 € und 5,75 €. Tankstellen gibt es genug. Natürlich kann ich auch jederzeit auf Benzin fahren. Dann braucht er halt 7,5 Liter auf 100 km. Das mußte ich bisher genau ein mal, weil die Tankstelle defekt war. Die Preise für Erdgas sind stabil. Seit März gab es nur ein einziges mal eine kleine Preiserhöhung. Das Spielchen mit der Rauf und Runter gibt es bei Erdgas nicht. Das Tanken geht schnell und ich komme etwa 400 Kilometer weit. Das ist die Hälfte eines Benziners. Bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometer spare ich etwa 1000 Euro Spritkosten. Da sind die Mehrkosten für die Anschaffung extrem schnell wieder drin. Die Erdgasflaschen sind unter dem Fahrzeugboden, nehmen also keinen Milimeter Platz weg. Tanken ist genauso leicht wie mit Benzin und der Motor freut sich über eine Oktanzahl von 150. Einziger Nachteil ist das Mehrgewicht von ca. 300 Kg durch die Flaschen. Da ich aber kein Raser bin ist mir das völlig wurscht. Solange die Leute noch genug Geld haben mit 180 im SUV über die Autobhn zu brettern ist der Benzinpreis immer nch zu niedrig. Ich lache mich jedenfalls immer tot, wenn ich volltanke und 20 Euro dafür bezahlen muß. Warum die Leute immer noch mit der Luxusplörre rumdüsen müssen ist mir ehrlich gesagt völlig rätselhaft, zumal sich ein Erdgasauto wie ein Benziner fährt.
  2. #41

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Sie denken viel zu kurz.
    LKW sorgen für weniger als 50% aller Strassenschäden, der Rest wird einfach durch Frost, Sonne, Wasser, Salz und natürliche Alterung verursacht.
    Die Sonne und das Salz werden Ihnen aber kein Geld für die Reparatur überweisen, also müssen logischerweise auch diese Kosten von denen aufgebracht werden, die die Straßen nutzen und abnutzen und damit die Witterungsschäden beschleunigen - und das sind vor allem die LKW.
  3. #42

    Zitat von jerome.brunelle Beitrag anzeigen
    Solange die Leute noch genug Geld haben mit 180 im SUV über die Autobhn zu brettern ist der Benzinpreis immer nch zu niedrig.
    Sind Sie schonmal auf die Idee gekommen, daß die Leute die mit 180 über die Autobahn brettern und die Leute, denen der Benzinpreis am meisten zu schaffen macht, nicht dieselben sind?
  4. #43

    Zeit ist Geld

    Zeit ist Geld, sagte der Autofahrer. Und fährt abends ins Fitnessstudio um sich die angestauten Pfunde abzustrampeln....
  5. #44

    Zitat von Setra22 Beitrag anzeigen
    Ich brauche mein Auto, um von meiner Stadt (21 000 EW) zum nächsten Fernbahnhof zu fahren (9 km) um dann mit dem Zug auf Arbeit zu fahren (150 km). ... Fahrradfahren ist auch nicht drin, denn auf der Strecke liegen zwei Steigungen mit jeweils 15 Prozent sowie die dazugehörigen Bergabfahrten. Ich brauche mein Auto (Durchschnitsverbrauch 6,2 l Diesel pro 100 km) leider dringend und diese Spritpreise sind eine extreme Belastung für mich.
    Haben Sie mal über ein Pedelec nachgedacht? Für 9 km hin+zurück genügt ein ganz billiges vom Baumarkt für unter 1000 Euro, und das bringt Sie bequem über die Steigungen. Der Strom kostet dann etwa 2 Cent je Tag. Nach einem Jahr hat sich das rentiert, im zweiten Jahr lachen Sie über die Tankstellen.
  6. #45

    man kann von deutschen Autoexporten

    begeistert sein, man kann über hohe Spritpreise jammern - beides gleichzeitig tun ist SCHIZOPHREN.
  7. #46

    Zitat von rulamann Beitrag anzeigen
    Wenn dem Volk die Individualmobilität geraubt wird ...
    Haben Sie denn mal so einen Indivdualmobilitätsräuber gesehen?

    Mit was war er bewaffnet? Und wie konnten Sie entkommen?

    Oder gab es den gar nicht?
  8. #47

    Daneben

    Wer interessiert sich denn noch ernsthaft für die subventionierte E10-Plörre?

    Super 92, Super 98 und Diesel sind die einzigen Kraftstoffe, die in Deutschland einen Massenmarkt haben.

    Erdgas-Autos kann man nur ab Werk kaufen, während jeder beliebige Benziner auch nachträglich auf LPG (Flüssiggas umgerüstet werden kann, wobei die Kosten für die Hardware NIEDRIGER sind, während die Reichweite von LPG sich zu der Reichweite mit Benzin dazu addiert. Mein Ford Sierra mit Gastank hatte 1400 km Rechweite! Das schafft ein Erdgas-Auto nur auf dem Autoreisezug!

    Also bitte weniger PR im Sinne der E10-Förderung und dafür mehr Sachberichterstattung da, wo's darauf ankommt, bitte.
  9. #48

    Zitat von jerome.brunelle Beitrag anzeigen
    Ich fahre nun seit seit März mit einem VW Touran CNG. Ich wohne auf dem Land und in meiner Nähe gibt es trotzdem 2 Tankstellen. Das Kilo Gas kostet mich zwischenn 99 Cent und 1,15 € pro Kilogramm. Ein Kilogramm Gas entspricht 1,5 Liter Superbenzin oder 1,3 kg Diesel. Somit kosten mich 100 .....
    Erdgas ist auch nur eine mittelfristige Lösung. Ab 2018 wird es wohl allein schon durch die wegfallende Stuervergünstigung deutlich teurer werden. Hinzu kommt, dass mit steigendem Anteil an Gasfahrzeugen die Nachfrage und somit auch der Preis zusätzlich steigen wird. Die Marktsituation ist ja ähnlich wie beim normalen Sprit auch: Einige wenige Anbieter sind in der Lage, den Markt komplett zu kontrollieren
  10. #49

    Pedelec

    Wenn ich davon ausgehe, daß setra22 das Rad nicht jeden Tag 150km in der Bahn mitnehmen will, müßte es dort am Bahnhof stehen bleiben. Die meisten, die das so machen, haben ein "Bahnhofsrad" - funktioniert noch, hat aber keinen Klauwert. Ein Pedelec würde ich eher nicht am Bahnhof stehen lassen.


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