Springen*in Innsbruck: Kofler schnappt Schlierenzauer den Sieg weg

Gregor Schlierenzauer hat den Sieg beim dritten Springen der Vierschanzentournee knapp verpasst. Der Österreicher*musste sich seinem*Landsmann Andreas Kofler geschlagen geben, Dritter wurde der*Japaner Take Takeuchi.*Bester deutscher Springer war Maximilian Mechler auf Platz sieben.

http://www.spiegel.de/sport/wintersp...807175,00.html
  1. #1

    Verzerrter Wettbewerb!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gregor Schlierenzauer hat den Sieg beim dritten Springen der Vierschanzentournee knapp verpasst. Der Österreicher*musste sich seinem*Landsmann Andreas Kofler geschlagen geben, Dritter wurde der*Japaner Take Takeuchi.*Bester deutscher Springer war Maximilian Mechler auf Platz sieben....
    Beim Beobachten dieser Sprungwettbewerbe taucht der Verdacht auf, man versucht „auf Teufel komm raus“ die Protagonisten der Alpenländer Österreich, Deutschland und Slowenien vor einem Sprung unter schlechten Witterungsbedingungen zu schützen.

    Führt ein Japaner oder Pole und nicht die hochgejubelten Favoriten, so wiederholt man den Durchgang oder lässt den Athleten über 5 Minuten auf günstigen Wind warten.
    Den Unterschied konnte man heute sehen, als man den deutlich führenden Polen Stoch mit mächtigem Rückenwind abstürzen ließ.

    So erinnert das Skispringen in A und D an die Boxkämpfe in Deutschland mit Beteiligung des Stalls Sauerland.
    Da hilft den Gegnern nur ein K.O.
  2. #2

    ...

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Beim Beobachten dieser Sprungwettbewerbe taucht der Verdacht auf, man versucht „auf Teufel komm raus“ die Protagonisten der Alpenländer Österreich, Deutschland und Slowenien vor einem Sprung unter schlechten Witterungsbedingungen zu schützen.

    Führt ein Japaner oder Pole und nicht die hochgejubelten Favoriten, so wiederholt man den Durchgang oder lässt den Athleten über 5 Minuten auf günstigen Wind warten.
    Den Unterschied konnte man heute sehen, als man den deutlich führenden Polen Stoch mit mächtigem Rückenwind abstürzen ließ.

    So erinnert das Skispringen in A und D an die Boxkämpfe in Deutschland mit Beteiligung des Stalls Sauerland.
    Da hilft den Gegnern nur ein K.O.
    Die Entscheidungen heute waren absolut lächerlich. Ito wird bei extrem schlechten Bedingungen runtergeschickt, Kofler darf direkt danach auf besseren Wind warten. Wieso wurde nicht beim Erstplatzierten nach dem ersten Durchgang auch wieder auf so günstige Bedingungen gewartet? Auch die eingeführten Bonuspunkte bzw. Abzüge sind lächerlich. Die gleichen nicht ansatzweise schlechte Bedingungen aus.
  3. #3

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Beim Beobachten dieser Sprungwettbewerbe taucht der Verdacht auf, man versucht „auf Teufel komm raus“ die Protagonisten der Alpenländer Österreich, Deutschland und Slowenien vor einem Sprung unter schlechten Witterungsbedingungen zu schützen.
    Interessant, dies auch von anderen zu hören. Dieser Eindruck hat sich bei mir im Laufe der Jahre ebenfalls manifestiert (wobei mir das im Fall von Slowenien noch nicht so aufgefallen ist - 'werde aber nächstes Mal genauer hinsehen). Wegen dieser meiner Meinung nach nicht gegebenen Chancengleichheit habe ich heute auch auf ein Anschauen des Springens verzichtet, quasi aus Frust über den Verlauf des 2. Springens, wo zum Beispiel der später drittplatzierte Japaner in beiden Durchgängen am weitesten sprang, aber im 2. Durchgang aufgrund der enormen Weite keinen Telemark mehr setzen konnte und seine Weitenpunkte wieder mehr als einbüßte. Außerdem finde ich, dass die Jury generell ohnehin zu hoch abspringen lässt, und so eine klarere Trennung von Spreu und Weizen verhindert.
  4. #4

    Unfair

    Zitat von just_ice Beitrag anzeigen
    Interessant, dies auch von anderen zu hören. Dieser Eindruck hat sich bei mir im Laufe der Jahre ebenfalls manifestiert (wobei mir das im Fall von Slowenien noch nicht so aufgefallen ist - 'werde aber nächstes Mal genauer hinsehen). ....
    Der Sloene Tepes entscheidet mit, ob und wann gesprungen werden darf!
  5. #5

    y

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Beim Beobachten dieser Sprungwettbewerbe taucht der Verdacht auf, man versucht „auf Teufel komm raus“ die Protagonisten der Alpenländer Österreich, Deutschland und Slowenien vor einem Sprung unter schlechten Witterungsbedingungen zu schützen.
    Den Verdacht kann man haben, das heutige Ergebnis gibt die Annahme aber nicht her.
    Der beste Slowene war Peter Prevc als 11. Robert Kranjec nur 28. Eben dieser reagiert prinzipiell auf alles von Rückenwind empfindlich und erreicht damit nie sonderliche Weiten. Die meisten haben im 1. Durchgang Aufwind gehabt und einige sind dadurch weit vorne gelandet.

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Führt ein Japaner oder Pole und nicht die hochgejubelten Favoriten, so wiederholt man den Durchgang oder lässt den Athleten über 5 Minuten auf günstigen Wind warten.
    Den Unterschied konnte man heute sehen, als man den deutlich führenden Polen Stoch mit mächtigem Rückenwind abstürzen ließ.
    Es gibt einen von der Jury festgelegten Windkorridor. Befinden sich die Windgeschwindigkeiten ausserhalb, es muss unterbrochen werden. Genau deswegen hat u.A. Simon Ammann länger warten müssen, weil bei ihm der Rückenwind ausserhalb jedes Spielraumes war. Was die jeweiligen Springer daraus machen, das geht nicht auf die Kappe der Jury.
    Kamil Stoch hat einen super 1. Durchgang hingelegt unter Ausnutzung seines sehr guten Aufwindes. Das Standvermögen, dies auch im 2. Durchgang unter wesentlich schlechteren Bedingungen durchzuziehen, die fehlt ihm noch.
    Auch Dimitri Wassiliew fliegt mit Aufwind wunderbar, ohne nicht. Roman Koudelka hat den 1. Durchgang einigermaßen versiebt und im 2. seine Chancen genutzt. Ein 5. Platz belegt das. Dass ein Andreas Kofler als Führender in der Weltcup-Wertung sowieso in begnadeter Form ist, das haben Sie locker flockig unterschlagen.
  6. #6

    grins

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Der Sloene Tepes entscheidet mit, ob und wann gesprungen werden darf!
    Miran Tepes ist ehemaliger Skispringer und aktuell Assistent unter Walter Hofer, dem Direktor der Geschichte. Sämtliche Verantwortlichen stehen permanent in Funkkontakt. Ohne Walter Hofer geht dort gar nix. Tepes muss sich nach den Regularien der Jury richten und kann keinen Springer unter irregulären Bedingungen losschicken.
    Seine Manipulation in der Beziehung hat man heute wieder sehr gut daran erkennen können, dass sein Sohn, Jurij Tepes, souverän das Springen gewonnen hat und die restliche slowenische Mannschaft geschlossen dahinter plaziert war.