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Sprachen in Europa : Deutsch steigt ab
Marie-Charlotte MaasJunge Schweden finden Deutsch öde - und sind damit nicht allein. Immer mehr Schüler in Europa lernen lieber andere Fremdsprachen. Goethe-Institut & Co. forcieren zwar das Marketing, doch eine Europakarte zeigt: Unsere Nachbarn werden zu Deutschmuffeln.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...805646,00.html
- #220 14.02.2012 07:31 von
- #221 14.02.2012 09:52 von
wie man es auch immer sehen mag, es gibt mehr als die vier von Ihnen erwähnten Sprachen in der Schweiz. Aus und fertig. Das Ladinische ist keine "Unterart" des Rätotomanischen. Das haben Sie flux erfunden. Oder sind Sie neuerdings Linguistin?
na dann gehen Sie mal mit besserem Beispiel voran, davon kann bei Ihnen jedenfalls keine Rede sein.Ihr attestierter Unfug fußt auf einem Fehler Ihrer Lesekompetenz. Man muss auch verstehen was der Verfasser wie ausdrückt.
das ist wiederum Unfug, Verehrteste. US-Amerikaner können gewöhnlich überhaupt kein "Oxford-Englisch", schon gar kein lupenreines (und kommen Sie mir jetzt nicht damit, ich hätte Sie falsch verstanden). Amerikanisches und "englisches" Englisch unterscheiden sich nun einmal. Und Australier, Kanadier, Südafrikaner etc. sprechen auch ihr "eigenes" Englisch, welches sich erkennbar vom britischen Englisch unterscheidet.Natürlich spricht man in den Südstaaten einen komplett anderen Dialekt als an der Ostküste. Treffen aber beide Gruppen aufeinander, man wechselt hurtig zu einem lupenreinen Oxford-Englisch.
Daß sich die US-Amerikaner gewöhnlich untereinander verständigen können, ist ebenso wenig sonderbar, als sich bei uns in Deutschland die Deutschen untereinander, Österreicher, Schweizer etc. etc. auch trotz mehr oder weniger starker mundartlicher Unterschiede untereinander verständigen können, ohne Hochdeutsch zu sprechen, was ebenfalls keineswegs alle können.
Die Foristin hat lediglich darauf hingewiesen, daß die Schweizer auf ihrem "eigenen" Deutsch beharren, auch im Umgang nicht Schweizer Deutsch Sprechenden. Und sich gewundert, daß es darüber angeblich keine Lehrbücher gibt (ich glaube, die gibt es sehr wohl, aber das ist ein anderes Thema). Sie hat lediglich eine Feststellung gestroffen, über deren Zutreffen man verschiedener Ansicht sein mag. Nirgendwo hat sie daraus irgendeine Forderung abgeleitet. Da haben Sie sie zumindest überinterpretiert.Also tun genau das, was die werte Foristin den Schweizern vorgeworfen hat, sie würden es nicht tun.
Die Mißverständnisse bestehen allein auf Ihrer Seite, wie auch Zweifel an Ihrer Lesekompetenz nahe liegen. Und wenn Sie meinen, durch Unverschämtheiten und Beleidigungen andere Foristen von Widerrede gegen Ihre oftmals grobmotorischen Äußerungen abhalten zu können, haben Sie sich getäuscht.Bei erneuten Missverständnissen fragen Sie Ihre Frau und gehen in sich, vorbeugend. - #222 14.02.2012 11:15 von
Thema?
Ob nun die Amis verschiedene Dialekte sprechen oder die Franzosen - wenn man mal nicht die Alt-Franzosen in den USA vergessen will - meinen Sie nicht, dass das Thema hier die Deutsche Sprache ist? Halten Sie sich doch mal am Thema fest, ohne wieder auf die langweilige Diskussion über andere Sprachen abzuweichen.
- #223 14.02.2012 11:22 von
Houston...
- #224 14.02.2012 11:31 von
Vollkommener Quatsch
Also soviel Dünnsinn, den Sie hier von sich geben, höre ich selten.
Nehmen wir nur mal das "Trottoir", das wurde aus Zeiten der französischen Besatzung in diesen Ländern eingeführt, wie zB Basel, Baden, Württemberg oder auch Teile in Preußen. Sie haben allein bei diesem Wort einfach keine Sachkenntnis.
Das Gelateria kommt aus dem Italienischem und wird auch bei uns in Deutschland für eine "Eisdiele" verwendet - das ist aber eher den Menschen geschuldet, die das Geschäft eröffneten und hat nichts mit einer allgemeingültigen Nutzung zu tun. Auch hier kennen Sie einfach nicht den wirklichen Hintergrund.
Haben Sie eigentlich schon mal was von dem Volk der "Dichter und Denker" gehört? Wenn man Ihre Zeilen so liest, wohl eher nicht! In diesen Zeiten war die deutsche Sprache weitaus populärer, als es ihnen lieb ist. Und es stimmt, bis 1939 wurde gerade in der Wissenschaft sich weltweit des deutschen bemüht, als einer Sprache, die weder ein Wort für "Kindergarten" noch für "Wendekreis" hat - für eine Sprache, die, wenn man einen führenden Anglizisten Glauben schenken soll, doch nur ein dämlicher, verballhornende Abart des Französischen ist.
Im übrigen, wenn Sie schon die Behauptung aufstellen, die deutsche Sprache sei die für das Militär: jahrhundertelang wurde gerade im Militär ausschließlich Französisch gesprochen (aber auch das wissen Sie natürlich nicht, woher denn auch?). - #225 14.02.2012 11:49 von
- #226 14.02.2012 12:36 von
- #227 17.02.2012 09:09 von
letztlich nichtig
Es ist egal wie Deutsch klingt
Es ist egal, was das Goetheinstitut so treibt
Es ist egal, ob Deutsch schwer oder leicht ist
Vor 15.000 Jahren soll es ca. 10 Mio. Menschen und 10000 Sprachen gegeben haben, heute sind es 7 Mrd. und nur noch 5000-7000 Sprachen, wovon 3 Mrd. nur ca. 5 Sprachen sprechen ...
In einem vielschichtigen Globalisierungsprozess (simple Synchronisationsmechanismen) werden zunaechst wenige Gewinnersprachen alle anderen verdraengen, nebenbei wird sich English als Standardsprache weiter ausbauen und letztlich als eine stark europaeisch-Englisch-basierte Mischsprache mit Einfluessen aus aller Welt uebrigbleiben.
Es wird auf gar keinen Fall Chinesisch, Spanisch oder derlei sein. Mal davon abgesehen, dass etwa China demographisch in absehbarer Zeit abnimmt, viel zu zentriert sind, als Community zu abgeschottet, werden sie nicht mit ueber 1. Mrd Inder in Hindu sprechen oder umgekehrt diese in Chinesisch. Sie werden in der Regel Englisch sprechen und damit selbst zur weiteren Verfestigung des Standards sorgen. Derlei gilt auch fuer den Austausch zwischen Lateinamerika und Indien/China oder der Restwelt. Die gesamte arabische Halbinsel tendiert weiter zunehmend zu Englisch als 1. Fremdsprache. Franzoesisch wird immer mehr verdraengt. In Afrika ebenso, etwa in Tunesien. In Suedafrika, wirtschaftliches Schwergewicht genauso wie Nigeria (bevoelkerungsreichsts Land dort), haben neben einigen anderen Englisch als Amtssprachen. Englisch wird da neben ein oder zwei afrikanischen Sprachen erstmal den ganzen 'Kleinkram' wegglobalisieren, danach auch diese, denn es globalisiert sich ja der Planet und Austausch mit der Restwelt ebenfalls immer weiter.
Englisch ist auch in Russland die erste Fremdsprache. Auch Russen werden mehr zur Verbreitung des Englischen als des Russischen beitragen wie die meiste Restwelt bei ihren jeweiligen Sprachen. So auch Japan
Auch in Europa, zieht man heisse Multikulti-Luft ab, spricht im Grunde das meiste Englisch. In Berlin, Paris, London, Madrid und in immer mehr grossen Metropolen immer mehr Alltag.
Klar, weltweit gibts lokal immer eigene Mischungen und Uebergangssituationen, aber letztlich ...
Die ganzen neuen Mischsprachen (DEnglish, Singlish, Hindis ..) sind ebenfalls nur Uebergangsprozesse. Im Unterschied zu frueher besteht ja Globalisierung, da keine Isolationsraeume mehr fuer wirkliche neue Sprachen. Klar, Jugendslangs, Szenesprachen, Veraenderungen in der Sprache wirds immer geben etc.
Daher waere es auch vernuenftig Englisch in Europa als 2. Amtssprache einzufuehren. Deutschland koennte da laengst Vorreiter sein mit allen Vorteilen. Kulturtransport funktioniert auch ueber die lingua franca besser, nicht etwa ueber Deutsch. Das sollte man laengst getrennt sehen. Waeren deutsche Filme laengst internationalisiert Englisch, haetten sie einen weit groesseren Einzugsbereich und Erfolg. Auch viele gute Internetprojekte starben oder siechen, weil derlei simple Dinge nicht erkannt wurden. - #228 17.02.2012 09:26 von
Anglizismen, Lehnwoerter usw.
Da gibts m.E. auch jede Menge denkwuerdiger Projektionen.
1. Nur Anti-Anglizisten glauben staendig, es waere noch cool English zu sprechen (oder gar krampfhaft defizitaer mit Deutsch dagegenzuhalten). Ist doch blanker Unsinn. Englisch ist entweder laengst so selbstverstaendlicher Alltag, dass die Normalitaet jegliche Coolness zunichte gemacht hat oder es geht halt um
nichtig gemacht hat, oder aber es handelt sich um die schlichte Freude am Gebrauch von etwas Neuem - wie auch bei ein paar neuen Woertern bei anderen Sprachen ...
Das vermeintlich Coole am Englisch in der Popkultur ist nicht mehr cool, weil Englisch, sondern cool weil Trend innerhalb der Popkultur ... das verwechseln staendig viele. Typisches 80er Jahre Denken ...
2. Der Alltag ist unperfekt und bunt gemischt. Gerade in den groesseren Staedten mit zunehmender Sprachmischung ist es voellig natuerlich und trivial, dass sowohl massenweise Fehler als auch gemischte Saetze aus unterschiedlichen Sprachen, aber natuerlich haeufig mit Englisch durchsetzt sind bzw. die Verstaendigung so aussieht. Auch das hat nix mit cool, sondern laengst mit Normalitaet im Alltag zu tun. Wer da eherplatt auf exakte Trennung von Deutsch oder Englisch (oder sonstiges) insistiert, geht laengst an der Realitaet vorbei. Entsprechend unsinnig halt ich auch Vorstellungen von wegen "auf Amis/Englaender" wirkt dies und das total peinlich. Bloedsinn! Die sind schon laenger gewoehnt, dass Menschen auf allen Sprachniveaus und immer wieder Fehlerhaftigkeiten und kulturellen Einfluessen das Englisch verzerren. Amis, Englaender, die das selbst nicht merken, projiezieren ebenso "Sprachkultur" wie en Deutscher, der nicht merkt, dass auch das Deutsche durch unterschiedlichste Einfluesse unterschiedlich fehlerhaft gesprochen wird, gerade bei zunehmender Globalisierung.
Fehlende Perfektion und unterschiedliche Level (aber auch Bildung usw.) sind Alltag, Normalitaet nicht Ausnahme!
Daher ist es auch gerade kein Zeichen von Internationalitaet, wenn Menschen derlei nicht erkennen, da koennen sie noch so rumgereist sein. Was man erkennt hat immer noch auch mit der mitgenommenen Brille zu tun ...
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