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Spott im Namen Darwins: Fisch frisst Fisch

sethnessAn der Frage von Schöpfung und Evolution entzündet sich der Konflikt zwischen religiösen Fundamentalisten und wissenschaftsorientierten Menschen. Charles Darwin wird zur Identifikations- und Symbolfigur der Skeptiker und Religionsgegner - sie spotten und provozieren in seinem Namen.

Spott im Namen Darwins: Fisch frisst Fisch - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
  1. #170

    Sanctus

    Zitat von sagichned Beitrag anzeigen
    Welche erkentnisse der evolutionstheorie den bitteschön? Diese liefert keine antwort wocher das lebene und der mensch kommt. Das lustige ist ja, da es keine beweise für diese theorie gibt, ist es das reine glauben. Die sogenannte "wissenschaft" ist der religion ähnlicher, als manch einer atheist sich denkt.
    Das Lustige ist, dass eben die Existenz solcher Antworten, die nur die ET allgemein nachvollziehbar bereithält, der Grund für Frömmler ist, sie anzugreifen.
    Mir tun Menschen die glauben, ihrem Gott mit Ignoranz schmeicheln zu können immer ein wenig Leid.
  2. #171

    Machen se mal die Alten von vor 3000 Jahren nicht nieder!

    Zitat von Thomasius111 Beitrag anzeigen
    aber seine Forschungen wiesen in die richtige Richtung. Und er hat lange akribisch geforscht. Und andere nach ihm. Vorher hatte er sicher auch ein religiöses Weltbild.
    Was haben dagegen die Religiösen zu bieten?
    Sie drücken die Welt in ihr Weltbild. Interpretationen statt Forschung.
    "Der Mensch ist aus Lehm gemacht, und Schluss". Das ist die Erkenntnis der Welt von Hirten, die vor mehr als 3.000 Jahren lebten.
    Wo ständen wir heute ohne Leute wie Darwin. Er war heutigen Theologen um Jahrhunderte vorraus!
    Ich sage nur Platon, Platon... (soll ich weitermachen?) Grandiose Geister hatten auch damals schon ähnliche Probleme. Manche mussten ihr Leben lassen, wenn sie den althergebrachten Götterscheiß negierten!
    Glaube und Dummheit und Macht. Ein magisches Dreieck.
  3. #172

    Zitat von fprester Beitrag anzeigen
    Ob nun die Evolutionisten oder die Kreationisten Recht haben, sei dahin gestellt.
    Ich hoffe, dass Sie entweder in Amerika leben, oder nur provozieren wollen. Sie verbreiten nämlich die kruden Thesen der rückständigen Intelligent Design-Lobbyisten. Dachte eigentlich, dass es die in Deutschland so gut wie nicht gibt.

    Zitat von fprester
    Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Theorie von Darwin nicht haltbar, auch wenn sie aus ideologischen Gründen immer wieder hochgejubelt wird. Darwins Evolutionstheorie ist bestenfalls pseudowissenschaftlich.
    Natürlich hat Darwin nicht alle Details der modernen Evolutionstheorie dargelegt. Schließlich folgtem ihn noch viele Jahre der Forschung, die die Theorie im Detail ausgearbeitet haben. Das Fundament ist aber immer noch voll gültig.

    Zitat von fprester
    Übrigens habe ich mal gelesen, dass sich bei Darwin selber gegen Ende seines Lebens Zweifel an seiner Theorie eingeschlichen haben.
    Wahrscheinlich haben Sie eben die Ansichten der ID-Lobbyisten gelesen, welche überall Zweifel sähen wollen.

    Zitat von fprester
    Man kann allenfalls begründen, warum eine Spezies wegen veränderter Umweltbedingungen ausgestorben ist. Dass aber beispielsweise Vögel sich aus Fischen heraus entwickelt haben sollen (auch über Jahrtausende), kann weder aus dem Zufallsprinzip noch sonst wie begründet werden.
    Jahrtausende? Sie glauben wohl auch, dass die Erde nur 6000 Jahre alt ist? Tatsächlich haben sich Vögel vor ca. 150 Millionen Jahren aus Dinosauriern entwickelt. Die Vor-vor-vor-vorgänger der Dinosaurier, welche sich aus Fischen entwickelt haben, waren die ersten Amphibien. Diese entstanden vor etwa 360 Millionen Jahren. Statt Ihren "Jahrtausenden" fand diese Entwicklung also in 210 Millionen Jahren statt. Und zwar entwickelten manche Fische einfache Lungen, so dass sie kurzfristig das Wasser verlassen konnten bzw in Sümpfen überstehen konnten. Daraus wurden dann Amphibien. Aus Amphibien wurden Reptilien. Aus Reptilien wurden Saurier. Und manche Saurier entwickelten Häute zwischen den Armknochen, die das Springen von Baum zu Baum unterstützen. Dies wurden immer bessere Flügel, bis sich schließlich Federn entwickelten. Klingt recht plausibel.

    Zitat von fprester
    Oder war nicht kürzlich im Spiegel zu lesen, dass die von den Evolutionisten „als bewiesen“ verfolgte Theorie, dass sich der Mensch aus dem Neandertaler entwickelt haben soll, falsifiziert worden sei?
    Haben Sie wohl falsch gelesen. Homo Neanderthalensis ist ausgestorben. Lange dachte man, dass keinerlei genetischer Austausch zwischen Neandertaler und Homo Sapiens stattfand. DNA-Analysen haben nun ergeben, dass ein Teil der Menschheit, insbesondere in Asien und Europa, Gene hat, die vom Neandertaler kommen. Was diese Details jedoch mit dem Prinzip der Evolution zu tun haben sollen, ist mir nicht ersichtlich.

    Zitat von fprester Beitrag anzeigen
    Warum sollen sich menschliche Eigenschaften wie Emotionen, logisches Denken, Lachen etc. nur aus den Affen heraus entwickelt haben, jedoch nicht aus einem Löwen oder Walfisch?
    Viele Tiere können logisch denken, haben Emotionen und können lachen. Sogar Ratten lachen, wenn man sie kitzelt.

    Zitat von fprester Beitrag anzeigen
    Dass u.a. die Stanford-Universität sich vor diesen Karren spannen lässt, wirft ein bezeichnendes Licht auf den heutigen Stand der „Wissenschaftlichkeit“ an Universitäten.
    Fragen Sie sich lieber, vor welchen Karren Sie sich spannen lassen.
  4. #173

    Zitat von sagichned Beitrag anzeigen
    Welche beispiele sind es denn? Es ist noch nie gelutgen im labor eine andere art zu erschaffen (sprich neue genome zu erzeugen). Es ist nicht gelungen aus unbelebter materie leben zu erschaffen.
    Und daraus leiten sie ab, dass die Theorie falsch ist? Man hat tatsächlich im Labor noch keinerlei Leben absichtlich erschaffen. Man hat jedoch diverse Erklärungsmodelle für den Übergang von unbelebter zu belebter Materie gefunden, die sehr vielversprechend sind.
    Die Evolution kann man anhand von Fossilien aber auch anhand heute noch ablaufender evolutionärer Vorgänge, sozusagen die Evolution vor unseren Augen, hervorragend belegen.

    MfG Stefan Fröhlich
    42 ;-)
  5. #174

    Zitat von sagichned Beitrag anzeigen
    Ja und ein gläubiger kommt an und WEISS auch, dass es einen Gott gibt. Und genauso wie für seinen gott, haben sie auch für Ihre evolutionstheorie keinerlei beweise!
    Okay. Damit sind wir am Ende angelangt. Ich erkenne die Erkenntnisse der Evoltionswissenschaft als Beweise an, Sie nicht.
    Ich erkenne auch die Beweise der Astronomie an, warum die Sonne die Sonne ist und kein Gott, obwohl ich es nicht selbst berechnen o.ä. kann.
  6. #175

    Hier geht es nicht um Gott oder Darwin

    Das hier grundlegende Problem ist nicht die Wahrhaftigkeit Darwins oder die Existenz Gottes. Religion ist das Bedürfnis des Menschen, sich und
    seinem kurzen Leben einen Sinn zu geben. Dies ist wohl Folge unserer Evolution als vernunftbegabten Spezies und soziales Wesen. In der 150000 Jahren unsere Evolution hat ein Menschenleben nicht mehr als 30 Jahre gedauert. Es ist bezeichnend das die kulturelle und soziologische Evolution erst vor knapp 6000 Jahren an Schwung zulegte, der technisch und soziale Fortschritt ging einher mit der Herausbildung von immer komplexeren Religionen die, das wie, wo und warum in Zeremonien und kultischen Handlungen mit einem großen Mythos Antworten gaben auf die Natur im Großen und Kleinen. Religion war da Einheit stiftend und half den Gemeinschaften sich weiter zu entwickeln. Aus Geistern wurden Götter und dann der eine Gott. Es ist das Erklärungsmuster für die Welt was sie im innersten zusammenhält, als Abstrich des Wissens dieser zeit. Die Regeln und Gebote der heiligen Schriften geben Zeugnis des Wissens oder Unwissens ihrer Entstehungszeit.
    Religion befriedigt unser denkfaules und energiesparendes Gehirn mit einfachen Regeln und Erklärungen. Nur das Problem ist, dass sich heute damit Problem, die der Mensch, mit dem wesentlich effektivere und umfangreichere Erklärungsmethode, der Wissenschaft, geschaffen hat auch besser zu lösen sind.
    Die Komplexität der Welt wurde durch die Wissenschaft erklärt und damit schwand auch die Erklärungskraft der Religion. Diesen Verlust hat zu Tendenzen geführt Religion immer rigider zu fassen die Schriften immer wortwörtlicher zu lesen und den Zweifel zu verteufeln. Das Konzept der Religion, die sinn stiftende Funktion die Gemeinschaften/Hochkulturen/Staaten stabilisierte Herrschaftssysteme und Machtausübung legitimierte verlor seine Berechtigung durch Aufklärung und die wissenschaftliche Methode.
    Das Zweischneidige Schwert Wissenschaft verbesserte Lebensumstände aber auch die Möglichkeit Krieg noch effektiver und tödlicher zu führen. Die Wissenschaftliche Methode zeigt und erklärt alles besser und gibt Lösungen vor für Verbesserungen oder Berichtigungen für menschliches Handeln. Was sie nicht leisten kann ist das Warum zu erklären. Da Das Warum der Existenz eben nicht getestet werden kann.
    Ich meine das der Mensch besser dran wäre der Wissenschaft zu folgen als sich auf einen Erlöser zu verlassen.
    Denn wir sind für unsere Handlungen verantwortlich und so lange die Menschen dumm sind(oder dumm gehalten werde) und sich nicht einlassen auf die Vielfalt und verstörende Komplexität in Natur und der menschlichen Gesellschaft, werden wir nicht die Probleme lösen können die sich uns heute stellen.
  7. #176

    Zitat von sagichned Beitrag anzeigen
    Ich sehe schon, Sie kennen sich in der materie garnicht aus, was meine these bestätigt. MEnschen glauben an die Evolutionstheorie so wie die katholiken an die jungfrau maria. Es gibtr absolut keinen unterschied. Selbst darwin sagt, dass er es nicht verstehen kann, wieso man keine folssilen übergangsformen findet. Bis auf den heutigen tag sind keine fossilen übergangsformen von fischzu reptil, vom reptil zum seuger und vom reptil zum vogel bekannt.
    Es gibt sehr viele Belege für die Evolution. Die noch existierenden Lücken werden immer kleiner und die Welt ist voll von sogenannten Übergangsformen. Im Grunde ist jedes Lebewesen eine Übergangsform. Es gibt keine Evolution im Sinne von ein Fisch gebiert plötzlich ein Reptil. Und eine "Zwischenform" muss nicht unbedingt ein Fitil oder ein Reptisch sein.

    MfG Stefan Fröhlich
    42 ;-)
  8. #177

    Zitat von stanislaw Beitrag anzeigen
    die Evolution kommt ohne Gott aus
    Richtig.
    Der Kostrukteur meines Autos muss ja auch nicht ständig im Kofferaum hocken, damit das Auto fährt ...
  9. #178

    Ich

    persönlich glaube durchaus an außerirdisches Leben, dabei schließe ich auch kein höher entwickeltes aus was z.B. den Namen "Gott" verdienen würde, ob es dabei ein Beitrag zur Entwicklung unseres Universums oder der Menschheit geliefert hat kann ich nicht sagen und ist für mich eigentlich auch unerheblich. Falls es aber den in der Bibel beschriebenen "Gott" geben sollte, dann stellt sich mir die Frage woraus ist diese Existenz entstanden.
  10. #179

    Zitat von neeanders Beitrag anzeigen
    Wie kann man Nichtexistenz belegen?
    Es gibt keine fossilen Beweise für Übergangsformen, darüber herrscht in der Forschung weitgehende Einigkeit.
    Wie kommen Sie denn zu dieser Ansicht? Es gibt jede Mange fossile Beweise für Übergangsformen. DARÜBER herrscht in der Forschung Einigkeit. Einige obskure "Schöpfungswissenschaftler" aus den USA mögen das anders sehen, aber die haben mit Forschung eh nix am Hut.
    Sie können ja versuchen diese Belege in den Dreck zu ziehen aber machen Sie sich keine Illusionen dass Ihre Meinungen von der Mehrheit Forschung geteilt wird.


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