sethnessAn der Frage von Schöpfung und Evolution entzündet sich der Konflikt zwischen religiösen Fundamentalisten und wissenschaftsorientierten Menschen. Charles Darwin wird zur Identifikations- und Symbolfigur der Skeptiker und Religionsgegner - sie spotten und provozieren in seinem Namen.
Spott im Namen Darwins: Fisch frisst Fisch - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
Ich hoffe, dass Sie entweder in Amerika leben, oder nur provozieren wollen. Sie verbreiten nämlich die kruden Thesen der rückständigen Intelligent Design-Lobbyisten. Dachte eigentlich, dass es die in Deutschland so gut wie nicht gibt.
Natürlich hat Darwin nicht alle Details der modernen Evolutionstheorie dargelegt. Schließlich folgtem ihn noch viele Jahre der Forschung, die die Theorie im Detail ausgearbeitet haben. Das Fundament ist aber immer noch voll gültig.Zitat von fprester
Wahrscheinlich haben Sie eben die Ansichten der ID-Lobbyisten gelesen, welche überall Zweifel sähen wollen.Zitat von fprester
Jahrtausende? Sie glauben wohl auch, dass die Erde nur 6000 Jahre alt ist? Tatsächlich haben sich Vögel vor ca. 150 Millionen Jahren aus Dinosauriern entwickelt. Die Vor-vor-vor-vorgänger der Dinosaurier, welche sich aus Fischen entwickelt haben, waren die ersten Amphibien. Diese entstanden vor etwa 360 Millionen Jahren. Statt Ihren "Jahrtausenden" fand diese Entwicklung also in 210 Millionen Jahren statt. Und zwar entwickelten manche Fische einfache Lungen, so dass sie kurzfristig das Wasser verlassen konnten bzw in Sümpfen überstehen konnten. Daraus wurden dann Amphibien. Aus Amphibien wurden Reptilien. Aus Reptilien wurden Saurier. Und manche Saurier entwickelten Häute zwischen den Armknochen, die das Springen von Baum zu Baum unterstützen. Dies wurden immer bessere Flügel, bis sich schließlich Federn entwickelten. Klingt recht plausibel.Zitat von fprester
Haben Sie wohl falsch gelesen. Homo Neanderthalensis ist ausgestorben. Lange dachte man, dass keinerlei genetischer Austausch zwischen Neandertaler und Homo Sapiens stattfand. DNA-Analysen haben nun ergeben, dass ein Teil der Menschheit, insbesondere in Asien und Europa, Gene hat, die vom Neandertaler kommen. Was diese Details jedoch mit dem Prinzip der Evolution zu tun haben sollen, ist mir nicht ersichtlich.Zitat von fprester
Viele Tiere können logisch denken, haben Emotionen und können lachen. Sogar Ratten lachen, wenn man sie kitzelt.
Fragen Sie sich lieber, vor welchen Karren Sie sich spannen lassen.
Und daraus leiten sie ab, dass die Theorie falsch ist? Man hat tatsächlich im Labor noch keinerlei Leben absichtlich erschaffen. Man hat jedoch diverse Erklärungsmodelle für den Übergang von unbelebter zu belebter Materie gefunden, die sehr vielversprechend sind.
Die Evolution kann man anhand von Fossilien aber auch anhand heute noch ablaufender evolutionärer Vorgänge, sozusagen die Evolution vor unseren Augen, hervorragend belegen.
MfG Stefan Fröhlich
42 ;-)
Das hier grundlegende Problem ist nicht die Wahrhaftigkeit Darwins oder die Existenz Gottes. Religion ist das Bedürfnis des Menschen, sich und
seinem kurzen Leben einen Sinn zu geben. Dies ist wohl Folge unserer Evolution als vernunftbegabten Spezies und soziales Wesen. In der 150000 Jahren unsere Evolution hat ein Menschenleben nicht mehr als 30 Jahre gedauert. Es ist bezeichnend das die kulturelle und soziologische Evolution erst vor knapp 6000 Jahren an Schwung zulegte, der technisch und soziale Fortschritt ging einher mit der Herausbildung von immer komplexeren Religionen die, das wie, wo und warum in Zeremonien und kultischen Handlungen mit einem großen Mythos Antworten gaben auf die Natur im Großen und Kleinen. Religion war da Einheit stiftend und half den Gemeinschaften sich weiter zu entwickeln. Aus Geistern wurden Götter und dann der eine Gott. Es ist das Erklärungsmuster für die Welt was sie im innersten zusammenhält, als Abstrich des Wissens dieser zeit. Die Regeln und Gebote der heiligen Schriften geben Zeugnis des Wissens oder Unwissens ihrer Entstehungszeit.
Religion befriedigt unser denkfaules und energiesparendes Gehirn mit einfachen Regeln und Erklärungen. Nur das Problem ist, dass sich heute damit Problem, die der Mensch, mit dem wesentlich effektivere und umfangreichere Erklärungsmethode, der Wissenschaft, geschaffen hat auch besser zu lösen sind.
Die Komplexität der Welt wurde durch die Wissenschaft erklärt und damit schwand auch die Erklärungskraft der Religion. Diesen Verlust hat zu Tendenzen geführt Religion immer rigider zu fassen die Schriften immer wortwörtlicher zu lesen und den Zweifel zu verteufeln. Das Konzept der Religion, die sinn stiftende Funktion die Gemeinschaften/Hochkulturen/Staaten stabilisierte Herrschaftssysteme und Machtausübung legitimierte verlor seine Berechtigung durch Aufklärung und die wissenschaftliche Methode.
Das Zweischneidige Schwert Wissenschaft verbesserte Lebensumstände aber auch die Möglichkeit Krieg noch effektiver und tödlicher zu führen. Die Wissenschaftliche Methode zeigt und erklärt alles besser und gibt Lösungen vor für Verbesserungen oder Berichtigungen für menschliches Handeln. Was sie nicht leisten kann ist das Warum zu erklären. Da Das Warum der Existenz eben nicht getestet werden kann.
Ich meine das der Mensch besser dran wäre der Wissenschaft zu folgen als sich auf einen Erlöser zu verlassen.
Denn wir sind für unsere Handlungen verantwortlich und so lange die Menschen dumm sind(oder dumm gehalten werde) und sich nicht einlassen auf die Vielfalt und verstörende Komplexität in Natur und der menschlichen Gesellschaft, werden wir nicht die Probleme lösen können die sich uns heute stellen.
Es gibt sehr viele Belege für die Evolution. Die noch existierenden Lücken werden immer kleiner und die Welt ist voll von sogenannten Übergangsformen. Im Grunde ist jedes Lebewesen eine Übergangsform. Es gibt keine Evolution im Sinne von ein Fisch gebiert plötzlich ein Reptil. Und eine "Zwischenform" muss nicht unbedingt ein Fitil oder ein Reptisch sein.
MfG Stefan Fröhlich
42 ;-)
persönlich glaube durchaus an außerirdisches Leben, dabei schließe ich auch kein höher entwickeltes aus was z.B. den Namen "Gott" verdienen würde, ob es dabei ein Beitrag zur Entwicklung unseres Universums oder der Menschheit geliefert hat kann ich nicht sagen und ist für mich eigentlich auch unerheblich. Falls es aber den in der Bibel beschriebenen "Gott" geben sollte, dann stellt sich mir die Frage woraus ist diese Existenz entstanden.
Wie kommen Sie denn zu dieser Ansicht? Es gibt jede Mange fossile Beweise für Übergangsformen. DARÜBER herrscht in der Forschung Einigkeit. Einige obskure "Schöpfungswissenschaftler" aus den USA mögen das anders sehen, aber die haben mit Forschung eh nix am Hut.
Sie können ja versuchen diese Belege in den Dreck zu ziehen aber machen Sie sich keine Illusionen dass Ihre Meinungen von der Mehrheit Forschung geteilt wird.