Forum


 

Spott im Namen Darwins: Fisch frisst Fisch

sethnessAn der Frage von Schöpfung und Evolution entzündet sich der Konflikt zwischen religiösen Fundamentalisten und wissenschaftsorientierten Menschen. Charles Darwin wird zur Identifikations- und Symbolfigur der Skeptiker und Religionsgegner - sie spotten und provozieren in seinem Namen.

Spott im Namen Darwins: Fisch frisst Fisch - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
  1. #140

    Falter

    Zitat von sagichned Beitrag anzeigen
    Welche beispiele sind es denn? Es ist noch nie gelutgen im labor eine andere art zu erschaffen (sprich neue genome zu erzeugen). Es ist nicht gelungen aus unbelebter materie leben zu erschaffen.
    Es gibt eine Falter Art die eigentlich Weiß ist. Er konnte sich gut vor Raubvögeln an den weißen Hauswänden tarnen. Ab und an wurden Graue oder Schwarze Falter geboren, die aber natürlich sofort gefressen wurden weil sie sich nicht tarnen konnten.
    Als die industrielle Revolution kam und sich die Hauswände grau färbten, überlebten diese Mutationen (die ab und an auftraten) häufiger als die weißen Falter. Innerhalb von kurzer Zeit wandelte sich so quasie die gesamte Population. Das Prinzip der Evolution im Zeitraffer also ;)
  2. #141

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    An der Frage von Schöpfung und Evolution entzündet sich der Konflikt zwischen religiösen Fundamentalisten und wissenschaftsorientierten Menschen. Charles Darwin wird zur Identifikations- und Symbolfigur der Skeptiker und Religionsgegner - sie spotten und provozieren in seinem Namen.

    Spott im Namen Darwins: Fisch frisst Fisch - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

    Dieser Konflikt ist eine Auseinandersetzung zwischen zwei Glaubensrichtungen. Wissenschaft ist auch eine Art Religionsgemeinschaft die für sich die Anspruch auf den Besitz von wahren Wahrheit.
    Es muss aber Allen klar sein, dass die Wissenschaft weniger mit Wissen zu tun hat und vielmehr mit Glaube. Wobei der Gott der Wissenschaftler der Mammon heißt.
    Wir sind in Stundentakt mit Schlagzeilen im Stiel „Wissenschaftler haben schon wieder ein Dings-Bums erklärt“ bombardiert und wenn man aber den Inhalt der Nachrichten liest, dann entpuppt sich das fast immer als eine Werbungsmaßnahme für irgendwelches Lobby.
    Diese Käuflichkeit der Wissenschaft um nicht zu sagen diese Bereitschaft sich zu prostituieren ist das was sie für die Menschen unglaubwürdig macht und regelrecht in die Hände der religiösen Fanatiker treibt.
    Dazu kommt noch ein fast schon krankes Festhalten an alten Dogmen und reaktionäre Ablehnung neuen Ideen. Wissenschaft ist zu einem Zentrum des konservativen Denkens geworden.
    Ach Evolutionslehre ist von diesem nicht frei, ich würde behaupten, dass nach der Physik ist sie am meisten an die Vergangenheit fixiert.
    Auch in Sachen der Evolution brauchen wir ein Paradigmenwechsel.
    Über die Mechanismen der Evolution | READERS EDITION
    auch im Bezug des Entwicklung des Menschen
    Zur Evolution des Menschen | READERS EDITION
    Wenn die Menschen einen verständlichen Mechanismus der Evolution können dann werden sie ihm auch akzeptieren.
  3. #142

    Der aufrechte Kriechgang

    Zitat von stanislaw Beitrag anzeigen
    Evolution kommt ohne Gott aus.
    Und da Menschen nun mal die fatale Tendenz zur Mystifizierung haben, wird die Evolution dann auch gleich zur Gottheit oder göttlichen Entität erhoben und der Atheismus zur Ersatzreligion mit dem dem Credo Ich glaube nicht... Die einen kippen nach vorn, die anderen nach hinten.
  4. #143

    Wahrscheinlichkeiten

    Zitat von blowup Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich kann man vorerst nur mit der Mathematik die Schulbiologie widerlegen. Wie hoch ist dieWahrscheinlichkeit einer entsprechenden, komplexen Mutation? Und wie hoch die, dass der Träger vor der Fortpflanzung stirbt (kommt ja nicht so selten vor...). Und wie hoch, dass die Mutation wieder auftritt. etc..

    die entsprechenden Mutationen sind "relativ" simpel. Da das jeweilige Merkmal nicht von Null auf jetzt entsteht sondern über nützliche Zwischenschritte.
    Das ist kein zig millionenfaches Würfeln und per Zufall kommt plötzlich das perfekte "Endprodukt" heraus.


    Die Entstehung des Auges, was von Kreationisten immer gerne als KO Beispiel genannt wird, ist relativ trivial wenn man weiß über welche Zwischenschritte ein Auge entsteht.
    Stichwort: Grubenauge, Entstehung einer Linse usw.

    Die Entwicklung eines Airbus 380 ist ja auch nicht vom Menschen mit dem Wissensstand eines Römers entwickelt worden.

    Hätte man einen berühmten Philosophen der vor 2000 Jahren gelebt hat, per Zeitmaschine in die heutige Zeit transferiert und hätte man ihm die heutige Technik gezeigt, er würde glauben das das alles von Gotteshand entwickelt und gebaut worden wäre.

    "kein Mensch ist in der Lage solche Zaubergeräte herzustellen, wo unsere klügsten Bauherren gerade raffinierte Leiterwagen herstellen können, wie kann dann ein anderer Mensch solch komplizierte denkende Geräte und Flugmaschinen bauen"

    Wir wissen, das die Entwicklung Jahrhunderte gebraucht hat und verschiedenste Erfindungen, Entwicklungen und Erkenntnisse gebraucht hat.

    Vielleicht nicht das perfekte Beispiel, da technische Geräte geplant wurden und die Evolution nicht plant. Das Beispiel mit der Augenentwicklung zeigt jedoch wie relativ banal Entwicklungen durch die Evolution sein können.
  5. #144

    Zitat von sagichned Beitrag anzeigen
    Blödsinn! Selbst darwin sagt. Wenn es nur einen einzigen gegenbeleg für seine theorie gibt, muss er sie verwerfen. Auch in anderen theorien ist es nicht anders: eine theorie muss vollständig das belegen, was sie auch behauptet!
    Sagt er auch, in welchem Zeitraum das geschehen muss? Okay, 150 Jahre rum, noch nicht ALLES belegt, verloren und widerlegt... So ein Quatsch.
    Vor allem: Religionen versuchen seit 10000 Jahren, die Existenz eines Gottes zu beweisen. Wenn ich richtig informiert bin: Bisher mit wenig Erfolg...
  6. #145

    Zitat von sagichned Beitrag anzeigen
    Bis auf den heutigen tag sind keine fossilen übergangsformen von fischzu reptil, vom reptil zum seuger und vom reptil zum vogel bekannt.
    *hust* Archaeopteryx
    Und auf für den Übergang von (Knochen)Fischen zu Reptilien gibt es einige Exemplare.
  7. #146

    ...

    Zitat von josifi Beitrag anzeigen
    Aber nur weil etwas HEUTE noch nicht möglich ist, ist es doch keinen Gegenbeweis!!
    Mit bakterien kann man viele millionen jahre an evolution simulieren. Und was für eine argumentationsart ist das denn bitteschön? Wenn sie heute keinen beweis dafür sehen, dass Gott alles erschaffen hat, dann hei´t es nicht, dass Sie ihn nicht in Zukunft bekommen. Gefällt ihn diese argumentation? Merken sie nicht, wie wenig sich der glaube an die evolutionstheorie von einer religion unterscheidet?
  8. #147

    Theorie hat nichts mit Glauben zu tun

    Zitat von realistisch? Beitrag anzeigen
    Evolutionstheorie:
    Wie im Namen erwähnt ist die Evolutionstheorie eine Theorie. Weder bewiesen noch widerlegt. Demnach glaubt man der Theorie oder man glaubt Ihr nicht.

    Mein Fazit: Evolutionstheorie = Religion
    ...
    Mein Fazit: Schöpfungsgeschichte = Religion

    Demnach gibt es von dieser Seite keinen Unterschied zwischen Evolutionstheorie oder Schöpfungsgeschichte.
    Zitat von realistisch? Beitrag anzeigen
    Evolutionstheorie:
    Wie im Namen erwähnt ist die Evolutionstheorie eine Theorie. Weder bewiesen noch widerlegt. Demnach glaubt man der Theorie oder man glaubt Ihr nicht.

    Mein Fazit: Evolutionstheorie = Religion

    ...

    Demnach gibt es von dieser Seite keinen Unterschied zwischen Evolutionstheorie oder Schöpfungsgeschichte.
    Das ist (und ich gehe mal davon aus, dass sie das wissen) hanebüchener Unfug.
    Eine Theorie ist nichts woran man glauben sollte, im Gegenteil: Jede Theorie impliziert die Herausforderung "Widerlege mich!".
    Jeder naturwissenschftlich Denkende wird eine Theorie beim ersten nachprüfbaren Gegenbeweis frohen Herzens dem Mülleimer der Geschichte übergeben oder sie so anpassen, dass die Beweislage stimmig ist.
    Beispiel: die Griechen entwickelten die Idee (Hypothese) eines kleinsten "unteilbaren" Materieteilchens - das Atom. Diese Idee wurde im Verlauf der Jahrhunderte nie widerlegt, also wurde eine Theorie draus. Da ging gut, bis die esten Experimente zeigten dass man kleine Teile der Atome abspalten kann (die Elektronen). Also musste die Theorie angepasst werden. Es folgten die Grundbausteine des Atomkerns (Neutronen und Protonen), später dann Quarks und andere subatomare Teilchen bis zu dem Teilchen-"Zoo" heutiger Tage. Und niemand glaubt (!!!) ersthaft, wir hätten schon alles über den Aufbau der Materie herausgefunden.
    So funktioniert eine Theorie.

    Umgekehrt funktioniert eine Religion: eine Idee wird entwickelt und beim ersten Konflikt mit der Realität werden die Verantwortlichen verbrannt.
  9. #148

    Zitat von etiennen Beitrag anzeigen
    Hatte nicht Einstein gesagt "Wissenschaft ohne Religion ist Wahn, Religion ohne Wissenschaft ist Fanatismus?" Wenn man den Artikel liest scheint das wieder bestätigt.

    Ich bin gläubiger Katholik und habe keine Zweifel daran, dass die Erde wesentlich älter ist als 5000 Jahre oder das der Mensch nicht aus Lehm sondern etwas anderem geschaffen (sic!) wurde. Aber die Evolution beantwortet bei weitem nicht alles; sie beantwortet nicht, wie das Universum aus dem Nichts entstanden ist (sollte jetzt jemand mit dem pulsierendem Universum anfangen wollen - fragen sie mal Harald Lesch dazu. Das Universum pulsiert nicht, das wissen wir heute) und sie beantwortet auch nicht, wie genau neue Arten entstehen (warum sehen wir heute keine "Makroevolution"). Für den Christen widerspricht die Evolution dem Glauben nicht weil die Evolution eben nicht alles erklären kann.



    Jemand, der einen "Wissenschaftlichen Feiertag" gegen die Religionen schaffen möchte, ist genauso verrückt wie ein Christ, der behauptet die Welt sei nicht älter als 6000 Jahre.
    Einstein hat den Begriff Religion anders definiert, als sie es gerade tun. Er war Pantheist und hat an keinen personifizierten Gott geglaubt.
    Wie auch immer, man kann sicher als religiöser Mensch wissenschaftliche, ethische etc. Erkenntnisse und Grundsätze anerkennen, aber sie sind theologisch oft nicht schlüssig. Die Katholische Kirche streitet heute nicht mehr die Evolution im Allgemeinen ab, aber wieso hätte Gott seine Kirche über so lange Zeit vehement falsche Lehren verbreiten lassen? Weshalb hat Gott so viele Wissenschaftler durch seine (Katholische) Kirche auf grausamste Art und Weise vernichten lassen, obwohl wir heute diese Wissenschaftler für ihren Mut bzw. ihre Erkenntnis verehren?
    Natürlich kann Wissenschaft nicht alles beantworten. Die Wissenschaft wird wahrscheinlich nie vollkommenes Wissen haben, aber sie behauptet dieses auch nicht. Religionen hingegen tun dieses nach wie vor, obwohl sie wissenschaftlich häufig radikal daneben gelegen hat. Warum das Universum ist, wie es ist bzw. ob es einen Sinn hat, ist eine Frage, bei der Wissenschaftler demütig sagen, dass sie es nicht wissen. Wir dürfen darüber philosophieren, unsere Gedanken machen, forschen etc., aber wieso kommt Religion wie bei der Entstehung der Erde wieder auf die Idee, etwas was wir nicht erklären können, zu erklären?
    "Weil wir uns das Universum und dessen Sinn nicht erklären können wissen wir das es einen Gott gibt!" Es tut mir leid, aber diese Erklärungen vieler religiöser Menschen kann ich nicht ernst nehmen. Weil man etwas nicht erklären kann, ist keine Erklärung für die Existenz eines Gottes. Leider wird dieses häufig getan und von Apologeten verschiedenster Religionen gemacht.
  10. #149

    Zitat von josifi Beitrag anzeigen
    Das können Sie bestimmt irgendwie belegen, oder??
    Wie kann man Nichtexistenz belegen?
    Es gibt keine fossilen Beweise für Übergangsformen, darüber herrscht in der Forschung weitgehende Einigkeit.


TOP



TOP