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Sponsoren-Abgang: Flucht vor dem Armstrong-Image

APFrüher standen die großen Konzerne Schlange, um mit Lance Armstrong werben zu dürfen. Doch der Superstar ist abgestürzt, wer jetzt noch mit ihm in Verbindung gebracht wird, dem droht ein herber Imageschaden. So hält die Sponsoren-Flucht beim 41-Jährigen an, dabei könnte der bald viel Geld brauchen.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/la...-a-861983.html
  1. #1

    Heuchler

    Die stört nur, dass er erwischt wurde. Alle haben gewusst, dass er dopt aber diese Firmen haben gewartet, bis er überführt ist.
  2. #2

    wenn..

    ..sich noch die Käufer der Livestrong-Bändchen zusammenschliessen und ihn wegen Täuschung verklagen, dann wird das wirklich ein teurer Spass.
  3. #3

    Schwieriger Fall

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Früher standen die großen Konzerne Schlange, um mit Lance Armstrong werben zu dürfen. Doch der Superstar ist abgestürzt, wer jetzt noch mit ihm in Verbindung gebracht wird, dem droht ein herber Imageschaden. So hält die Sponsoren-Flucht beim 41-Jährigen an, dabei könnte der bald viel Geld brauchen.

    Lance Armstrong: Sponsoren flüchten vor dem miesen Image - SPIEGEL ONLINE
    LA ist ein schwieriger Fall. Auf der einen Seite ein begnadetes Talent, ein Sportler mit einer extremen Härte gegen sich selbst, der wohl mehr trainiert hat als alle anderen.
    Auf der anderen Seite leider auch rücksichtslos gegen genau all die anderen.
    Da wurden jahrelang schwerste Geschütze aufgefahren um Kritiker, die ihn mit Doping in Verbindung gebracht haben mundtod zu machen.
    Das dürfte sich jetzt rächen.
    Ich kann nicht schadenfroh sein, aber es sollte als Abschreckung dienen, endlich mit Doping aufzuhören. Langfristig lohnt es sich nicht.
  4. #4

    Jetzt sagen alle das er gedopt hat

    Zitat von Bourgeois2000 Beitrag anzeigen
    Die stört nur, dass er erwischt wurde. Alle haben gewusst, dass er dopt aber diese Firmen haben gewartet, bis er überführt ist.
    Bis in letzter Zeit haben erstaunlich viele Kommentatoren in SPON Herrn Armstrong verteidigt und verhemmt darauf bestanden das er nicht gedopt hat. Wo sind die eigentlich alle geblieben?
    Jetzt behaupten erstaunlich viele das alle gewußt haben das er dopte. Dazu wird behauptet das ein Großteil aller Radprofis das machen, das es nicht schlimm ist, kein Schaden verursacht wurde und als Höhepunkt, das dopen einfach legalisiert werden sollte.
    Ist das jetzt der "Lerneffekt" oder ein Mangel an Bildung?
  5. #5

    für nike & co. wäre es doch sehr einfach in den sponsorenvertrag ein doping verbot festzuhalten.
    und bei verstoss drohen hohe schadenersatzforderungen.
    warum macht nike sowas nicht?
  6. #6

    Nur Armstrong?

    Jeder Firma, die diesen "Sport" jetzt noch unterstützt, macht sich lächerlich.
  7. #7

    Zitat von kabian Beitrag anzeigen
    Ist das jetzt der "Lerneffekt" oder ein Mangel an Bildung?
    Für mich ist Armstrong kein Vorbild, wenn Sie mir dies zu einem anderen Artikel unterstellen. In unserer Gesellschaft befinden sich viele Betrüger. Sie müssen ja nur die Europäische Politik in den Nachrichten verfolgen. Die Demonstrationen in Griechenland sind bestimmt kein Beispiel für europäische Einigkeit.

    Unser ehemaliger Bundesinnenminister und aktuelle Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble hatte in einer Rede vor dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages darüber nachgedacht, dass man unter sportmedizinischer Kontrolle Dopingmittel einsetzen solle. Kommentar: Scheinheilige Doping-Profiteure - Politik - FAZ

    Wenn Sie behaupten, dass die Telekom AG Steuergelder für Doping ausgegeben haben, dann mag dies schon stimmen. Letztendlich haben sie so gehandelt, wie es Herr Dr. Schäuble Jahre zuvor vorgeschlagen hatte. Die T-Aktie könne man auch als einen Betrug sehen. Die Überbewertung der Immobilien dieses Konzerns war es bestimmt.
  8. #8

    Völlig gerechtfertigt

    Armstrong ist auf Basis Vielfacher Zeugenaussagen (auch Leute die nichts davon haben und bei Falschaussge was riskieren, wenn er sauber wäre, wäre das eine hochgradige Verschwörung) des Dopings, Verführer, Mentor und Initiator eines Doping rings bezichtigt worden. Ferner der Bedrohung falls einer Aussagt. Letzteres würde ich als kriminell bezeichnen. Einig Gründe Für Rückgabe der Preisgelder und zumindest das Zahlen hoher Geldstrafen aus seiner Sponsorengelder und Werbeverträge sind.
    Er hat nicht nach den Regeln und gleichen Bedingugen gesiegt, also gar nicht gesiegt. Wenn er einen Elektromotor eingebaut hätte, wäre das vom Prinzip her das gleiche, aber offensichtlicher.

    1) Es geht nicht darum das der gewinnt der sich den besten und teuersten Dopingarzt leisten kann, oder am kleversten betrügen kann, das will doch keiner sehen. Hätte er offiziell eine Dopingliga aufgemacht wäre das was anderes
    2) Schadenersatz: Es gibt saubere Profis. Einige haben wehmütig aufgehört weil sie Doping nicht mit machen wollten. Soll der erste saubere Fahrer die Preisgelder kriegen und wenn er der letzte ist der über die Ziellinie fährt
    3) Produkte bekommen für viele Leute einen Mehrwert ( werden teurer) weil sie glauben der Sieger macht es am besten. Richtig die Industrie hat verdient.
    a. Aber was soll sie machen? Vorverurteilen ohne Belege? Das auch noch mit Dopingverdacht begründen und sich verklagen lassen?
    b. Auf die besten Werbeträger verzichten und die unbekannte Person X nehmen?
    c. Oder einfach vertraglich absichern und die Aussagen des Sauberen Sports so hinnehmen
    4) Das Geld als Schadenersatz für betrogene verwenden oder zum Beispiel zur Jugendförderung im Radsport. Wer so dreist betrügt hat keine Ansprüche sondern ist selber Schuld. Zumal wenn er so dreist behauptet er wäre sauber.
    5) Schlechtes Vorbild für die Jugend, verleitet zur Nachahmung, wenn man dann so davon kommt. Hat sich ja gelohnt, Gruppenzwang. Das ist ein Teufelskreis mit folgen
    6) Krankheit und Tod (nicht zuletzt er selbst) womöglich durch Doping, hohe soziale Kosten
    7) Wenn der Betrüger jetzt der Betrogene ist, und hart rangenommen wird ist das in Ordnung, der Hinweis das es auch andere Betrüger gibt, ändert wenig daran ( auch wenn er nicht der erste war, oder soll ein Dieb nicht zur Verantwortung gezogen werden nur weil es auch andere gibt? Dann können wir jedes Rechtssystem gleich abschaffen).
  9. #9

    Nur Radsport?

    Offensichtlich ist in die Radsport-Leistungsspitze dopingverseucht. Durch relativ effiziente Dopingkontrollen sind inzwischen viele Radsport-Dopingsünder überführt worden. Allerdings sind andere Ausdauersportarten keinen Deut besser. Da sollten wir uns nix vormachen. Übrigens: Wie viele Doping-Kontrollen werden im Fußball durchgeführt? Praktisch null. Die Lehre aus dem Radsport-Doping-Desaster für andere Sportarten: "Da kontrollieren wir mal lieber nicht so genau, dann fliegen bei uns keine Dopingsünder auf. Das ist schlecht für´s Image..."


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