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Spitzentreffen zu Organspende: Bahr will staatliche Kontrolle forcieren

DPADer Gesundheitsminister zieht Konsequenzen aus dem Organspendeskandal: Bei einem Spitzentreffen in Berlin hat Bahr angekündigt, die Vergabe der Spenderorgane besser zu beaufsichtigen. Die Kontrollstellen sollen mehr Personal bekommen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...852253,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Gesundheitsminister zieht Konsequenzen aus dem Organspendeskandal: Bei einem Spitzentreffen in Berlin hat Bahr angekündigt, die Vergabe der Spenderorgane besser zu beaufsichtigen. Die Kontrollstellen sollen mehr Personal bekommen.

    Organspende: Bahr sagt mehr staatliche Kontrolle zu - SPIEGEL ONLINE
    Mehr Personal bei den Kontrollstellen hätte die zuletzt bekanntgewordenen Mauscheleien nicht verhindern können. Es wird ein Sechs-Augen-Prinzip in den berichtenden Krankenhäusern notwendig sein, dazu bedarf es mehr Personal an den Krankenhäusern und die zu Betrug einladenden Vorrangregeln außerhalb der Wartelisten (z.B. ESP)müssen weg. Ersatzlos.
  2. #2

    guter Vorschlag!

    die staatliche Kontrolle ist ein sehr guter Vorschlag! Es wäre noch besser wenn die DSO verstaatlicht würde und die Geldflüsse auf die Erstattung der Kosten reduziert würden. Transplantationen dürfen keine finanziellen Anreize bieten und auch keine Auszeichnungen. Eine Transplantation darf in keinem Falle auch nur den leisesten Verdach eines Geschäftes hervorrufen.
    Auch sollte eine Betreuung der Angehörigen des Verstorbenen stattfinden die nun mit der Hülle des Toten leben müssen. Dann kann sich sehr langsam wieder Vertrauen in die Transplantationsmedizin aufbauen.
    Die Erkenntnis des Todes muss bei den Angehörigen auch ankommen und nicht umschrieben werden genauso wie sie die Organentnahme als etwas Positives begreifen sollen.
    Eine letzte gute Tat ihres Toten für andere Menschen. Dann kann die Transplantationsmedizin Erfolg haben.
    Eine Transplantation darf nie den Eindruck einer Resteverwertung eines Menschen hervorrufen und der Tod muss begreiflich sein, auch für das Personal. Dazu gehört sehr viel Taktgefühl und ethisches Bewußtsein. Ob dies allerdings in dem gewünschten Ausmass auch vorhanden ist bleibt offen!
  3. #3

    Geld im Spiel...

    Zitat von eduardschulz Beitrag anzeigen
    Mehr Personal bei den Kontrollstellen hätte die zuletzt bekanntgewordenen Mauscheleien nicht verhindern können. Es wird ein Sechs-Augen-Prinzip in den berichtenden Krankenhäusern notwendig sein, dazu bedarf es mehr Personal an den Krankenhäusern und die zu Betrug einladenden Vorrangregeln außerhalb der Wartelisten (z.B. ESP)müssen weg. Ersatzlos.
    Solange Geld im Spiel ist ist die Wahrscheinlichkeit der Mauschelei immer gegeben. Auch Krankenhäuser müssen auf ihren Profit achten.
    Daher ist eine reine Kostenerstattung sehr sinnvoll.
    Sechs-Augenprinzip...wieso eigentlich man kennt sich doch in einer Klinik sehr gut...da nutzt nur die Kontrolle von staatlicher Seite.
  4. #4

    Zitat von Spiegelleserin57 Beitrag anzeigen
    die staatliche Kontrolle ist ein sehr guter Vorschlag! Es wäre noch besser wenn die DSO verstaatlicht würde und die Geldflüsse auf die Erstattung der Kosten reduziert würden. Transplantationen dürfen keine finanziellen Anreize bieten und auch keine Auszeichnungen. Eine Transplantation darf in keinem Falle auch nur den leisesten Verdach eines Geschäftes hervorrufen.
    Auch sollte eine Betreuung der Angehörigen des Verstorbenen stattfinden die nun mit der Hülle des Toten leben müssen. Dann kann sich sehr langsam wieder Vertrauen in die Transplantationsmedizin aufbauen.
    Die Erkenntnis des Todes muss bei den Angehörigen auch ankommen und nicht umschrieben werden genauso wie sie die Organentnahme als etwas Positives begreifen sollen.
    Eine letzte gute Tat ihres Toten für andere Menschen. Dann kann die Transplantationsmedizin Erfolg haben.
    Eine Transplantation darf nie den Eindruck einer Resteverwertung eines Menschen hervorrufen und der Tod muss begreiflich sein, auch für das Personal. Dazu gehört sehr viel Taktgefühl und ethisches Bewußtsein. Ob dies allerdings in dem gewünschten Ausmass auch vorhanden ist bleibt offen!
    Ich versteh das Problme und den Skandal leider nciht. Es ist doch so, daß Menschen beim Spendenempfang bevorzugt wurden, und nicht absichtlich getötet, um Spenderorgane zu erhalten.

    Ich meine, es ist doch egal, wer die Spende bekommt, Hauptsache es ist geholfen. Dem Toten ist es sowieso Wurst, und die Angehörigen müssen doch da gar nciht soviel erfahren. Warum gehen denn jetzt die Spenderzahlen runter? Ich meine, die Organe sind doch trotzde angekommen und helfen?! Und es ist Resteverwertung, poistive.
    Der Mensch ist doch tot - was soll denn der Schmonz darum?

    Bitte um etwas Verständishilfe
  5. #5

    Zitat von Spiegelleserin57 Beitrag anzeigen
    die staatliche Kontrolle ist ein sehr guter Vorschlag! Es wäre noch besser wenn die DSO verstaatlicht würde und die Geldflüsse auf die Erstattung der Kosten reduziert würden. Transplantationen dürfen keine finanziellen Anreize bieten und auch keine Auszeichnungen. Eine Transplantation darf in keinem Falle auch nur den leisesten Verdach eines Geschäftes hervorrufen.
    Auch sollte eine Betreuung der Angehörigen des Verstorbenen stattfinden die nun mit der Hülle des Toten leben müssen. Dann kann sich sehr langsam wieder Vertrauen in die Transplantationsmedizin aufbauen.
    Die Erkenntnis des Todes muss bei den Angehörigen auch ankommen und nicht umschrieben werden genauso wie sie die Organentnahme als etwas Positives begreifen sollen.
    Eine letzte gute Tat ihres Toten für andere Menschen. Dann kann die Transplantationsmedizin Erfolg haben.
    Eine Transplantation darf nie den Eindruck einer Resteverwertung eines Menschen hervorrufen und der Tod muss begreiflich sein, auch für das Personal. Dazu gehört sehr viel Taktgefühl und ethisches Bewußtsein. Ob dies allerdings in dem gewünschten Ausmass auch vorhanden ist bleibt offen!
    Ich versteh das Problme und den Skandal leider nciht. Es ist doch so, daß Menschen beim Spendenempfang bevorzugt wurden, und nicht absichtlich getötet, um Spenderorgane zu erhalten.

    Ich meine, es ist doch egal, wer die Spende bekommt, Hauptsache es ist geholfen. Dem Toten ist es sowieso Wurst, und die Angehörigen müssen doch da gar nciht soviel erfahren. Warum gehen denn jetzt die Spenderzahlen runter? Ich meine, die Organe sind doch trotzde angekommen und helfen?! Und es ist Resteverwertung, poistive.
    Der Mensch ist doch tot - was soll denn der Schmonz darum?

    Bitte um etwas Verständishilfe
  6. #6

    Na gut

    Zitat von franko_potente Beitrag anzeigen
    Ich versteh das Problme und den Skandal leider nciht. Es ist doch so, daß Menschen beim Spendenempfang bevorzugt wurden, und nicht absichtlich getötet, um Spenderorgane zu erhalten.

    Ich meine, es ist doch egal, wer die Spende bekommt, Hauptsache es ist geholfen. Dem Toten ist es sowieso Wurst, und die Angehörigen müssen doch da gar nciht soviel erfahren. Warum gehen denn jetzt die Spenderzahlen runter? Ich meine, die Organe sind doch trotzde angekommen und helfen?! Und es ist Resteverwertung, poistive.
    Der Mensch ist doch tot - was soll denn der Schmonz darum?

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    unser Gesundheitssystem ist kapitalistisch aufgebaut. Wenn also einer Geld hat kann er sich alles leisten, da wird halt in Indien etc. einer ausgeschlachtet oder hier bei uns manipuliert. Die Gewinne sind riesig so zwischen 100.000.-€ bis 250.000.-€ und wer die nicht hat braucht auch keine Ersatzteile, so meinen Sie es doch, oder habe ich Sie falsch verstanden mit der Resteverwertung?
  7. #7

    Bahr will keine staatliche Aufsichtsbehörde, wie die Ärztelobby

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit Vertretern der Länder und der Organspendeorganisationen wurde verabredet, dass Landesbehörden verstärkt an Inspektionen in den Kliniken beteiligt werden können.
    Kritiker fordern, dass eine staatliche Instanz die Überwachung des Transplantationswesens übernimmt. Die Ärzte wehren sich dagegen mit Händen und Füßen.

    Bahr versucht es mit einem Placebo, man achte auf das "verstärkt" und auf das "können" im obigen Zitat. Er will offenbar den Wünschen der Gesundheitslobby entsprechen und keine staatliche Aufsichtsbehörde.
  8. #8

    zu wenig Organe

    Zitat von franko_potente Beitrag anzeigen
    Ich versteh das Problme und den Skandal leider nciht. Es ist doch so, daß Menschen beim Spendenempfang bevorzugt wurden, und nicht absichtlich getötet, um Spenderorgane zu erhalten.

    Ich meine, es ist doch egal, wer die Spende bekommt, Hauptsache es ist geholfen. Dem Toten ist es sowieso Wurst, und die Angehörigen müssen doch da gar nciht soviel erfahren. Warum gehen denn jetzt die Spenderzahlen runter? Ich meine, die Organe sind doch trotzde angekommen und helfen?! Und es ist Resteverwertung, poistive.
    Der Mensch ist doch tot - was soll denn der Schmonz darum?

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    Da nicht ausreichend Organe vorhanden sind bekommen die die am kränkesten sind als erste die Organe. Jeder der ein Organ braucht ist in der Regel sehr schwer krank und schaut seinem Tod ins Auge. Da ist es nachvollziehbar dass dass derBetreffende ales Menschenmögliche tut um ein Organ zu bekommen. Die angehörigen müssen allein schon aus aus ethischen Gründen über die Organentnahme informiert werden und wenn der Tote keine entscheidung gefällt hat werden die Angehörigen um eine Entscheidung gebeten. Man muss immer die Emotionen der Betroffenen einkalkulieren und mit der Situation einfühlsam umgehen.
    Das gebietet der Respekt vor den Menschen.
    Sie werden vielleicht diese Situation besser verstehen wenn Sie so eine Situation life mal erlebt haben. Diese Situation erfordert größtes Takt-und Einfühlungsvermögen des Personals, eine sehr schwierige Situation für alle!
    Ein Toter der nicht tot aussieht und dessen Herz noch schlägt wird für tot erklärt und das den Angehörigen gegenüber und dann sollen dem Toten noch Organe entnommen werden, das ist das Problem .
    Vielleicht hilft Ihnen das weiter..
  9. #9

    Nicht an ihren Worten an ihren Taten könnt Ihr sie erkennen

    Wieviel Transparenz und Offenheit geplant ist, kann man daran ermessen, dass Patienten zu dem heutigen Krisengipfel nicht eingeladen waren.
    Allen Lippenbekenntnissen zum Trotz, bleiben die Akteure der Transplantationsmedizin lieber unter sich.
    Nicht nur eine verpasste Chance! Glaubwürdigkeit schafft das nicht.


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