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Spitzentreffen in Berlin: Poker um das Atommüll-Endlager

DPADer Salzstock im niedersächsischen Gorleben ist seit 35 Jahren die einzige Endlager-Option für hochradioaktiven Atommüll. Das soll sich ändern. Vertreter von Bund, Ländern, SPD und Grünen ringen bei einem Spitzentreffen um eine Lösung.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829347,00.html
  1. #70

    ...

    Zitat von cybermonk Beitrag anzeigen
    Jo. Und die WHO ist seit 1959 vertraglich gebunden an die IAEO. Die IAEO entscheidet darüber was die WHO veröffentlichen darf wenn es um gesundheitliche Folgen von Kernenergie geht.
    Eine weitere Legende. Es ist eine Zusammenarbeit vereinbart. Mehr nicht.

    Zitat von cybermonk Beitrag anzeigen
    Sie entschuldigen die Atomlobby dass die ihren Dreck einfach so ungefiltert ins Meer leiten.
    Die nächste unbelegte Aussage Ihrerseits.

    Zitat von cybermonk Beitrag anzeigen
    Die erhöhte Blutkrebsrate bei Kindern nähe der Wiederaufbereitungsanlage La Haque ist wie bei der Kikk Studie purer Zufall. Wer es glaubt wird seelig.
    Die Autorin der KiKK-Studie sagt wörtlich: "es kann auch Zufall sein". Was ist mit der KuKK-Studie? Weniger Fehlbildungen bei Neugeborenen in der Nähe von Kernkraftwerken. Purer Zufall?

    Zitat von cybermonk Beitrag anzeigen
    Jo 2 Monate konnte man nix finden.
    Vom ersten Tag an war alles im Netz verfügbar.

    Zitat von cybermonk Beitrag anzeigen
    Falsche Messwerte oder gar keine wurden von Tepco veröffentlich.
    Außerhalb des Kraftwerkgeländes von vielen Privaten, auch von Greenpeace, nachgemessen. Die Werte stimmen.
  2. #71

    ...

    Jo. Und die WHO ist seit 1959 vertraglich gebunden an die IAEO. Die IAEO entscheidet darüber was die WHO veröffentlichen darf wenn es um gesundheitliche Folgen von Kernenergie geht.
    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Eine weitere Legende. Es ist eine Zusammenarbeit vereinbart. Mehr nicht.
    Bitte bleiben sie bei der Wahrheit! Es handelt sich definitiv um einen Vertrag zwischen den beiden Parteien. (Deutscher Bundestag: Grüne: Geheimvertrag zwischen IAEO und WHO kündigen)


    Zitat von cybermonk
    Sie entschuldigen die Atomlobby dass die ihren Dreck einfach so ungefiltert ins Meer leiten.
    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Die nächste unbelegte Aussage Ihrerseits.
    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Ja. Jährlich sterben in D tausende durch die Luftverschmutzung der Kohleverstromung. Da sind die paar Isotope im Meer, die nach und nach zerfallen, das kleinere Übel.
    Das waren ihre eigenen Worte. Ein paar Isotope. Vielleicht sollten sie da mal Badeurlaub machen. Das radioaktive Stoffe ins Meer geleitet werden in Frankreich und England, diese Information stammt aus der Arte Doku – „Alptraum Atommüll“



    Zitat von cybermonk
    Die erhöhte Blutkrebsrate bei Kindern nähe der Wiederaufbereitungsanlage La Haque ist wie bei der Kikk Studie purer Zufall. Wer es glaubt wird seelig.
    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Die Autorin der KiKK-Studie sagt wörtlich: "es kann auch Zufall sein". Was ist mit der KuKK-Studie? Weniger Fehlbildungen bei Neugeborenen in der Nähe von Kernkraftwerken. Purer Zufall?
    Wenn man die schrecklichen Bilder der fehlgebildete Kinder rund um Tschernobyl nicht mehr im Kopf hat, könnte man es fast glauben. Vielleicht buche ich doch noch meinen Urlaub in Sellafield und nehme ein gesundheitsföderndes Bad innerhalb radioaktiver Stoffe…



    Zitat von cybermonk
    Jo 2 Monate konnte man nix finden.
    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Vom ersten Tag an war alles im Netz verfügbar.
    Bitte bleiben sie hier auch mal bei der Wahrheit!
    Ich habe vom ersten Tag an täglich die offizielle japanische Messstellenseite beobachtet.
    Ich hatte mich damals sehr darüber aufgeregt, dass es über mehrere Monate keinen Wert für Fukushima gab. Nur die für umgrenzenden Gebiete wurden Daten angezeigt.

    Des Weiteren kam des Öfteren in den Nachrichten dass TEPCO seine Werte korrigierte nachdem mal welche über die Presse veröffentlicht worden sind.
  3. #72

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Für diese zahlt aber kein einziger Erzeuger und somit ist auch keiner bevorzugt.
    Es wurde Geld für Forschung ausgegeben, Anlagen wurden von zum großen Teil staatlich kontrollierten Firmen gebaut, Rückstellungen sind in allen Wirtschaftsbereichen steuerfrei (die Steuer fällt bei Auflösung an) und "andere Vergünstigungen" fallen mir keine ein.
    Guten Morgen.

    Ich werde wohl für eine geraume Zeit nicht online sein können, daher ein paar kurze Worte.

    Wir beide haben ja nun in diversen Blogs Argumente ausgetauscht, uns gestritten und gegenseitig nicht geglaubt.
    Streitkultur ist etwas Schönes und ich danke Ihnen für die Sachlichkeit, auch wenn Sie manchmal etwas nervig sind, weil Sie Quellen einfach nicht anerkennen. Das macht Ihre Position einfacher, zumal ich selber nicht wirklich ein Freund der Grünen und, zB Greenpeace, bin.
    Was mich interessiert, ist Ihre Motivation. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich möchte Ihnen nicht unterstellen, als Lohnschreiber für wen auch immer hier zu posten, ehrlich gesagt, glaube ich nichtmal, daß es Lohnschreiber gibt. Davon kann doch niemand leben....
    Ihre Motivation also. Warum vertreten Sie so vehement die Kernkraft?

    Ich gehe in Vorleistung und erzähle Ihnen, warum ich dagegen bin.

    1986 war ich noch ein schneidiger Unteroffizier bei der Bundeswehr und hatte den Auftrag, eine Ausbildung vorzubereiten, in der den Rekruten erklärt wurde, wie sie sich im Falle einer atomaren Kontamination zu verhalten haben. Zu diesem Zwecke hatte ich mir aus dem Versorgungslager einen Geigerzähler aushändigen lassen, um den Umgang mit dem Gerät vermitteln zu können. Ich selber arbeitete mich in die Materie ein und lernte den Umgang mit dem Gerät.
    Abends hatten wir ein gemütliches Beisammensein auf dem Kompaniehof, also befohlenes Betrinken in geselliger Runde.
    Wie auch immer, irgendwann holte ich den Geigerzähler aus meiner Stube und schaltete den Kasten ein.
    UPPS! Das Ding zeigte ja was an! Erhöhte Strahlung, wo auch immer ich mich hin wandte.......
    Die Werte kann ich nicht mehr sagen, sie waren definitiv stark erhöht!
    Am selben Abend meldeten die Nachrichten die Tschernobyl Katastrophe und wir schoben die Strahlungswerte auf diesen Vorfall.
    Zwei Wochen später wurde in den deutschen Medien ein Zwischenfall in dem Hochtemperaturreaktor in Hamm Uentrop gemeldet (Luftlinie knapp 7 km von der Kaserne), bei dem keine Radioaktivität ausgetreten sei.
    Später mußte man eingestehen, daß sehr wohl Strahlung ausgetreten sei, und dies auch noch über einen relativ langen Zeitraum (ca 6 Tage).
    Ich befand mich während dieser ganzen Zeit in ziemlicher Nähe zum Kraftwerk und habe wiederholt erhöhte Werte gemessen, damals aber nicht ernst genug genommen.
    Seit dieser Zeit bin ich gegen die Stromerzeugung mittels Kernspaltung, weil die Technologie offensichtlich nicht beherrschbar ist!

    Ich denke, ich habe meine Dosis abbekommen. Ich bin jetzt fast 49 Jahre alt und bisher gesund. Ich hoffe, dies bleibt so.

    MfG
    np
  4. #73

    ...

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Wir beide haben ja nun in diversen Blogs Argumente ausgetauscht, uns gestritten und gegenseitig nicht geglaubt.
    Streitkultur ist etwas Schönes und ich danke Ihnen für die Sachlichkeit, auch wenn Sie manchmal etwas nervig sind, weil Sie Quellen einfach nicht anerkennen.
    Gleichfalls, danke.
    Als in der Wissenschaft arbeitender bin ich gewohnt, dass alle Aussagen belegt werden und Veröffentlichungen einem peer-review Verfahren durchlaufen. Wenn in Diskussionen Quellen genannt werden in denen Behauptungen stehen, die dort weder belegt noch hergeleitet oder von Daten gestützt sind, dann sind diese weniger vertrauenswürdig. Denn behaupten kann man ja erstmal viel. Außerdem sind einige Quellen Aussagelos. Um Aufmerksamkeit zu erregen wird z.B. von erhöhter Strahlung geschrieben ohne Werte anzugeben.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Was mich interessiert, ist Ihre Motivation. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich möchte Ihnen nicht unterstellen, als Lohnschreiber für wen auch immer hier zu posten, ehrlich gesagt, glaube ich nichtmal, daß es Lohnschreiber gibt. Davon kann doch niemand leben....
    Ihre Motivation also. Warum vertreten Sie so vehement die Kernkraft?
    Der Standpunkt: Pragmatismus.
    Völlig auf Strom zu verzichten würde die Lebenserwartung der Bevölkerung deutlich verringern. Folglich muss Strom erzeugt werden. Leider führt jede Möglichkeit der Stromerzeugung zu Umwelt- und Gesundheitsschädigungen. Also ist es sinnvoll den Schädigungsumfang pro erzeugter Strommenge verschiedener Erzeuger zu vergleichen.
    Einzelne Auswirkungen wie z.B. die Gesundheit (gemessen in verlorenen Lebensjahren pro erzeugter TWh) kann man dann vergleichen.
    Um alle Faktoren einzubeziehen werden die Schädigungen i.A. monetarisiert wobei man verschiedene Wichtungen der Auswirkungen einbeziehen kann.

    Bei solch pragmatischer Betrachtungsweise schneidet die Kernenergie nun mal sehr gut ab. Und Kohle sehr schlecht. Deswegen ist es nicht schlau aus der Kernenergie auszusteigen so lange noch viel Strom aus Kohleverfeuerung gewonnen wird, da man so höhere Umwelt- und Gesundheitsbelastungen in Kauf nimmt.


    Warum ich den Standpunkt vertrete: Im Forum zu schreiben ist für mich Zeitvertreib. Andere haben stattdessen Facebook oder gehen eine rauchen.


    Ich wünsche eine gute offline-Zeit und hoffe es gibt dafür einen positiven Anlass.
  5. #74

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Der Standpunkt: Pragmatismus.
    Völlig auf Strom zu verzichten würde die Lebenserwartung der Bevölkerung deutlich verringern. Folglich muss Strom erzeugt werden. Leider führt jede Möglichkeit der Stromerzeugung zu Umwelt- und Gesundheitsschädigungen. Also ist es sinnvoll den Schädigungsumfang pro erzeugter Strommenge verschiedener Erzeuger zu vergleichen.
    Einzelne Auswirkungen wie z.B. die Gesundheit (gemessen in verlorenen Lebensjahren pro erzeugter TWh) kann man dann vergleichen.
    Um alle Faktoren einzubeziehen werden die Schädigungen i.A. monetarisiert wobei man verschiedene Wichtungen der Auswirkungen einbeziehen kann.
    Den Standpunkt kann ich nachvollziehen.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Warum ich den Standpunkt vertrete: Im Forum zu schreiben ist für mich Zeitvertreib. Andere haben stattdessen Facebook oder gehen eine rauchen.
    Das ist bei mir genauso.
    Danke für die offenen Worte.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Ich wünsche eine gute offline-Zeit und hoffe es gibt dafür einen positiven Anlass.
    Der Anlass ist nicht wirklich positiv, aber es wird mir helfen. Das Resultat wird positiv sein.

    MfG
    np
  6. #75

    Pragmatismus

    Niemand möchte auch Strom verzichten. Dennoch sollte man bei der Wahl der Stromgewinnung die Vor - und Nachteile betrachten.
    Ich frage mich welche Vorteile die Kernenergie bietet? Herr X+N argumentiert damit dass die Kernenergie eine preiswerte Form der Ernergiegewinnung darstellt.

    Dies ist jedoch nicht der Fall. Da man auch zukünftige Unglücke wie in Tschernobyl oder Fukushima niemals unterbinden wird. Über kurz oder lang wird es wieder zu einem verheerendem Unglück kommen. Vielleicht in den USA oder auch in Frankreich. Die daraus resultierende Kosten belaufen sich zurzeit in Fukushima in einem dreistelligen Milliardenbereich. Und auch Länder wie die Ukraine müssen immer noch 25 Jahre nach dem Unglück Kosten von Tschernobyl begleichen. Also wirtschaftlich kann diese Technologie nicht sein. Darüber hinaus wird wertvoller Lebensraum durch diese Technologie vernichtet. Ob nun Tschernobyl, Fukushima oder andere Gegenden auf den Test mit Nukleartechnologie betrieben wurden.

    Ein weiterer Punkt der diese Technologie weniger pragmatisch erscheinen lässt, ist die Tatsache das giftiger und radioaktiver Müll entsteht, welcher über mehrere Generationen bewacht werden muss. Bis heute gibt es weltweit keine vernünftige Lösung und in der Vergangenheit wurden radioaktive Fässer einfach ins Meer entsorgt. Da nahm man eine bewusste Schädigung der Umwelt im Kauf! Niemand kann sagen was in 100 oder 1000 Jahren hier auf der Erde los sein wird. Aber wir produzieren verantwortungslos hochsensiblen Müll für die zukünftigen Generationen.

    Ionisierende Strahlung kann zu sehr vielen Krankheiten führen. Das fatale daran ist, man bekommt bis zum gewissen Grad nicht mit ob man verstrahlt wurde oder nicht. Der Mensch hat keinen natürlichen Sinn um dies zu bemerken. Gelangt ionisierende Strahlung in den Körper werden Zellbausteine zerstört. Der menschliche Körper kann diese Zerstörung zum Teil ausgleichen. Doch wenn der Schaden nicht mehr ausgeglichen werden kann führt das zu Krankheiten wie z.B. Krebs.

    Wenn man sich heute die unschuldigen missgebildeten Kinder oder auch die schwer erkrankten Menschen aus der Tschernobyl Region anschaut, dann sehe ich das Elend welches diese Technologie mitbringt. Die Welt wäre um einiges besser und sicherer würde man komplett auf diese Technologie verzichten anstatt sie auch noch in andere Kontinente zu exportieren wie das sonnenverwöhnte Afrika. Jedoch lässt sich die Zeit nicht zurückdrehen und der militärische Wahnsinn der Atombombe gab uns als Nebenprodukt die Kernenergie!
    Dieser Fluch wird bis alle Ewigkeit strahlen….
  7. #76

    ...

    Zitat von cybermonk Beitrag anzeigen
    Niemand möchte auch Strom verzichten. Dennoch sollte man bei der Wahl der Stromgewinnung die Vor - und Nachteile betrachten.
    Ich frage mich welche Vorteile die Kernenergie bietet? Herr X+N argumentiert damit dass die Kernenergie eine preiswerte Form der Ernergiegewinnung darstellt.
    Nein. Ich argumentiere damit, dass Kernenergie die Form der Stromerzeugung ist die im Vergleich mit den Alternativen geringe Umwelt- und Gesundheitsschäden verursacht. Dass sie verhältnismäßig preiswert ist kommt noch dazu.

    Zitat von cybermonk Beitrag anzeigen
    Die daraus resultierende Kosten belaufen sich zurzeit in Fukushima in einem dreistelligen Milliardenbereich.
    Sehen Sie, früher hieß es 5 billionen bei nur einem Reaktor. In Fukushima sind es so um die 100 Mrd für 4 Reaktoren. In Mitteleuropa wäre es weniger da man hier Filter in die Druckentlastung eingebaut hat.

    Zitat von cybermonk Beitrag anzeigen
    Darüber hinaus wird wertvoller Lebensraum durch diese Technologie vernichtet. Ob nun Tschernobyl, Fukushima oder andere Gegenden auf den Test mit Nukleartechnologie betrieben wurden.
    Abgesehen davon, dass Sie wider militärische und zivile Nutzung nicht trennen könenn trifft das Argument auch auf Stauseen und Winkraftfarmen zu.

    Zitat von cybermonk Beitrag anzeigen
    Ein weiterer Punkt der diese Technologie weniger pragmatisch erscheinen lässt, ist die Tatsache das giftiger und radioaktiver Müll entsteht,
    Das stimmt. Das ist aber bei allen anderen Stromerzeugern ebenso. Deswegen scheuen Sie ja den objektiven Vergleich.

    Zitat von cybermonk Beitrag anzeigen
    welcher über mehrere Generationen bewacht werden muss.
    Das ist nicht nötig. Bei keiner der Müllarten.

    Zitat von cybermonk Beitrag anzeigen
    Bis heute gibt es weltweit keine vernünftige Lösung und in der Vergangenheit wurden radioaktive Fässer einfach ins Meer entsorgt.
    Bei den Alternativen kommen die Gifte ebenso in Luft und Gewässer. Deswegen scheuen Sie ja den objektiven Vergleich.

    Zitat von cybermonk Beitrag anzeigen
    Ionisierende Strahlung kann zu sehr vielen Krankheiten führen.
    Die Emissionen der Alternativen ebenso - deswegen scheuen Sie den objektiven Vergleich.
  8. #77

    Schadenshöhe

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    ....
    Sehen Sie, früher hieß es 5 billionen bei nur einem Reaktor. In Fukushima sind es so um die 100 Mrd für 4 Reaktoren.
    ... .
    Glücklicherweise ist der Schaden durch Fukushima wegen der Windrichtung "nur" 100 bis 300 Mrd. Euro.
    Wäre Tokio stärker betroffen, dann wären 5 Billionen zutreffend.

    Die 150.000 Japaner, die vertrieben wurden, werden nur geringfügig entschädig.
    Eine Versicherung gegen Schäden durch Kernkraft wird immer in den Bedingungen ausgeschlossen.
    Anders ist das bei Hochwasser. 14 % der Japaner hatten diese Versicherung.
  9. #78

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Nein. Ich argumentiere damit, dass Kernenergie die Form der Stromerzeugung ist die im Vergleich mit den Alternativen geringe Umwelt- und Gesundheitsschäden verursacht. ...
    ....trifft das Argument auch auf Stauseen und Winkraftfarmen zu.
    ...
    Bei Braunkohle-Tagebau wird erst entschädigt und dann abgebaut.
    Bei einem Supergau wird erst verseucht und dann vielleicht entschädigt.

    Beim Supergau verlieren die Bürger Haus und Hausrat und ziehen in Notunterkünfte.
    Beim Tagebau werden die Einwohner für Verlust ihrer Häuser entschädigt und Hausrat incl. KFZ können sie mitnehmen.

    Bei einem Supergau ist die Summe unbezahlbar, deshalb schließen alle Versicherungen die Kernkraft ausdrücklich aus.
    Der Hauskredit muss bei einem Supergau trotzdem vom Bürger an die Bank zurückgezahlt werden und er ist durch Kernkraft pleite.
  10. #79

    Aha

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    .....

    Außerhalb des Kraftwerkgeländes von vielen Privaten, auch von Greenpeace, nachgemessen. Die Werte stimmen.
    Wie konnten denn die geschwärzten Messdaten von Tepco verglichen werden?








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