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Spitzentreffen in Berlin: Poker um das Atommüll-Endlager

DPADer Salzstock im niedersächsischen Gorleben ist seit 35 Jahren die einzige Endlager-Option für hochradioaktiven Atommüll. Das soll sich ändern. Vertreter von Bund, Ländern, SPD und Grünen ringen bei einem Spitzentreffen um eine Lösung.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829347,00.html
  1. #50

    In Finnland

    Zitat von canterburytales Beitrag anzeigen
    .... Warum melden sich nicht die Bayern freiwillig? Die sind doch so sicher, dass nichts passieren kann/wird. Müssten doch bei der Suche nach einem Standort "hier" rufen.
    lieferten sich zwei Gemeinden einen Kampf darum, als Endlagerstandort ausgewählt zu werden ( Arbeitsplätze, Infrastrukturverbesserung, Steuereinnahmen etc. ).
    Beim Sieger brach Jubel aus.
    In Deutschland ist so etwas undenkbar, bei jahrzehntelanger Schürung der Atomphobie.
    Nicht, weil die umliegende Bevölkerung grundsätzlich Sicherheitsbedenken hätte, sondern weil die jahrelang zu befürchtenden Begleitumstände ( anreisende Demonstranten, Polizeieinsätze u.s.w. ) von den Anwohnern, zurecht, befürchtet werden.
    Wer will das schon in seinem privatem Umfeld ?
    Mal sehen, wie sich Kretschmann verhält, falls der geeignetste Standort in BW wäre.
  2. #51

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    lieferten sich zwei Gemeinden einen Kampf darum, als Endlagerstandort ausgewählt zu werden ( Arbeitsplätze, Infrastrukturverbesserung, Steuereinnahmen etc. ).
    Beim Sieger brach Jubel aus.
    In Deutschland ist so etwas undenkbar, bei jahrzehntelanger Schürung der Atomphobie.
    Nicht, weil die umliegende Bevölkerung grundsätzlich Sicherheitsbedenken hätte, sondern weil die jahrelang zu befürchtenden Begleitumstände ( anreisende Demonstranten, Polizeieinsätze u.s.w. ) von den Anwohnern, zurecht, befürchtet werden.
    Wer will das schon in seinem privatem Umfeld ?
    Mal sehen, wie sich Kretschmann verhält, falls der geeignetste Standort in BW wäre.
    ist bekannt und lässt sich vllt. mit der Weitläufigkeit erklären. Ob es hier unbedingt eine Phobie ist? Wenn man das Verhalten der Politiker im Falle Gorleben nimmt, dazu das grandiose Planungsverfahren, da muss der Bürger auf die Zinne gehen.

    In Schweden/Finnland wurde offensiv die Bevölkerung miteingebunden. Wo passiert das in Deutschland und wenn ich 15 andere Ministerpräsidenten sagen höre, dass der beste Standort Gorleben wäre, ist nicht erwiesen und alle anderen Ecken in Deutschland nicht in frage kommen? Schafft vertrauen der Bürger und lässt mich nicht wunder.. Darf sich keiner wundern.
  3. #52

    ...

    QUOTE=x+n;10079074]
    So ist es nun mal. Mehr Panikmache, mehr Aufmerksamkeit, mehr Spendengelder. Da schreckt man auch vor Lügen nicht zurück.
    [/QUOTE]

    So ist eben nicht. Verharmlosungen und Lügen auf Seiten der Atomlobby. Das ist die Realität. Vorgaukeln von Sicherheiten die es nicht gibt. Kostenabwälzung auf die Bevölkerung und Zerstörungen der Umwelt. Vertuschungen von Vorfällen. Welche andere Technologie sorgt für immer weitere Todeszonen? Man muss schon ziemlich verantwortlungslos sein oder gut bezahlt werden, wenn man so eine tödliche Technologie unterstützt. Und da hilft es auch nicht sämtliche Organisationen, die sich für die Gesundheit der Menschen oder der Umwelt einsetzen schlecht zureden und ganze Zeit die Pro Studien von Atomkraft Organisationen zu zitieren.

    Zitat von cybermonk
    Oder ist es gesund für die Umwelt, dass die Wiederaufbereitungsanlagen in Frankreich und England permanent radioaktive Stoffe ins Meer leiten?
    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Es ist eben, und das wollen Sie nicht sehen, im Vergleich zu den Alternativen das kleinere Übel.
    Das kleinere Übel? Machen sie sich nicht lächerlich. Diese permanente Zufuhr vergiftet unsere Lebensgrundlage. Hier entscheidet mal wieder der Profit was gut ist oder nicht. Müßte man diesen nochmals richtig entsorgen, dann wäre das wieder mit immensen zusätzlichen Kosten verbunden.


    Zitat von cybermonk
    Sind sie der Meinung dass es in irgend einer Technik eine 100% Sicherheit gibt???
    Und wenn nicht, dann nehmen sie ja anscheinend Unfälle wie in Tschernobyl und Fukushima in Kauf???
    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Wenn es keine 100%ige Sicherheit gibt muss man die Auswirkungen einer Unsicherheit begrenzen. Das blieb in Japan leider aus. Wären dort die hier vorgeschriebenen Sicherheitsstandards (insbesondere gefilterte Druckentlastung) installiert gewesen wäre nicht mal eine Evakuierung nötig gewesen, und das bei einer dreifachen Kernschmelze. Selbst ohne diese Maßnahmen sind die Auswirkungen jedoch begrenzt, die Horrorszenarien der Kernkraftgegner sind ausgeblieben - bei einer Dreifachkatastrophe. Es ist nun mal so, dass selbst mit Unfallrisiko die Gesundheitsauswirkungen der Kernenergie geringer sind als die der Alternativen.
    Immerhin stimmen sie mir zu das es keine 100% Sicherheit gibt. Wenn ein unerwartetes Ereignis eintritt mit dem man bis dato nicht gerechnet hat, kommt es zum GAU. So wie in Japan. Das ganze ist mit sehr viel Leid und sehr viel Kosten und Zerstörung verbunden. Langzeitauswirkungen werden erst zukünftig sichtbar und da muss man sich nicht darüber lustig machen.. Aber jener Herr x+n wird wetierhin behaupten, dass Nukleartechnologie günstig ist und das Radioaktivität gar nicht so schlimm ist für die Umwelt. Lang lebe die X-Ray Föderation!
  4. #53

    ...

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Ja, da bekommt man seriöse Informationen, im Gegensatz zu IPPNW, die mit Lügen und Junk Science arbeiten müssen.
    Deshalb findet man auch nichts dergleichen in peer-reviewten Fachzeitschriften. Im Gegenteil, der Mitautorin Schmitz-Feuerhake wurden "Unstimmigkeiten" in ihren Studien nachgewiesen.
    Ja die Atomlobby schmückt sich auch nur mit Wahrheiten und Offenheiten. Das sah man in Tschernobyl und das sieht man auch in Fukushima.


    Zitat von cybermonk
    Laut einer veröffentlichten Studie
    [QUOTE=x+n;10079074]
    Können Sie die Quelle angeben?
    [QUOTE=x+n]
    (Deutsches Ärzteblatt: USA: Jhrlich 29.000 Krebserkrankungen durch Computertomografie)


    Zitat von cybermonk
    Deswegen schmissen die Atomkonzerne ohne jede Skrupel die hochradioaktiven Fässer direkt ins Meer.
    Welche Konzerne schmissen wann wie hoch aktive Fässer wo ins Meer?
    -Sämtliche Atommüll produzierenden Länder haben bis dahin in weniger als 50 Jahren mehr als 100.000 Tonnen radioaktiven Abfall im Meer versenkt- (Quelle - Radioaktiver Abfall )


    Zitat von cybermonk
    Jeder gesunde Menschenverstand würde eine natürliche Energiequelle wie Sonne, Wasser und Wind bevorzugen.
    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Jeder gesunde Menschenverstand würde die verschiedenen Stromerzeugungsarten vorurteilsfrei vergleichen und zunächst feststellen, dass mit Sonne und Wind keine sichere Stromversorgung machbar ist und Wasserkraft nicht ausreichend zur Verfügung steht. Bei dem Vergleich, den viele Wissenschaftler bereits angestellt haben, würde sich außerdem ergeben, dass Kernenergie ähnlich geringe Schädigungen verursacht wie Wasserkraft.
    Ja dann sollten sie sich auch mal vorurteilsfrei darüber informieren, welche Folgen radioaktive Strahlung auf den menschlichen Organismus und die Umwelt hat. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass radioaktive Strahlung das Erbgut verändert. Es kann zu Krebs und anderen schweren Krankheiten führen. 8 sehr schwere nukleare Unfälle (INES 5 – 7 ) passierten innerhalb der letztens 60 Jahren. Dem zu verdanken haben wir verschiedene Gegenden welche bis heute extrem stark kontaminiert sind wie zum Beispiel in Russland an der Tescha.
  5. #54

    Es

    Zitat von cybermonk Beitrag anzeigen
    Und da hilft es auch nicht sämtliche Organisationen, die sich für die Gesundheit der Menschen oder der Umwelt einsetzen schlecht zureden und ganze Zeit die Pro Studien von Atomkraft Organisationen zu zitieren.
    gibt auch gute Argumente gegen ihre menschenliebenden Organisationen.
    Kleines Beispiel des selbstlosen Gesundheitseinsatzes.

    LIDL-Greenpeace-Skandal - Habt ihr das mitgekriegt und wie findet ihr das? - Yahoo! Clever

    Man kann ja gegen Studien von "Proatomorg." sein, sinnvoll wäre es, sie zu widerlegen
  6. #55

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    gibt auch gute Argumente gegen ihre menschenliebenden Organisationen.
    Kleines Beispiel des selbstlosen Gesundheitseinsatzes.

    LIDL-Greenpeace-Skandal - Habt ihr das mitgekriegt und wie findet ihr das? - Yahoo! Clever

    Man kann ja gegen Studien von "Proatomorg." sein, sinnvoll wäre es, sie zu widerlegen
    WOW!
    Eine SternTV Produktion legt den Verdacht nahe, Greenpeace sei bestechlich......
  7. #56

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    WOW!
    Eine SternTV Produktion legt den Verdacht nahe, Greenpeace sei bestechlich......
    Ach so, es gibt auch eine Stellungnahme von Greenpeace:

    Greenpeace-Magazin zukünftig nicht mehr bei Lidl - Greenpeace, Nachrichten zum Thema Die Organisation

    Die Organisation hat durch ihre beständigen Bemühungen erreicht, daß die Handelsketten genauer prüfen und von ihren Lieferanten qualitativ bessere Waren fordern, ein Vorteil für die Verbraucher.
  8. #57

    Interessant,

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    vor allem der zeitliche Ablauf.

    2005: Lidl letzter bei Pestiziden.
    08. 2006: Greenpeacemagazin wird bei Lidl verkauft.
    02. 2007: Lidl bester bei Pestiziden.

    Zufälle gibts aber auch :))
  9. #58

    ...

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    So kann man das auch sehen.
    Sagen wir mal so: Wenn auf jedes Fahrzeug eine Abgabe geleistet werden muss (sagen wir Beispielsweise eine Verkehrswegeabgabe), aber auf Fahrräder nicht, dann haben doch Radfahrer einen sogenannten geldwerten Vorteil gegenüber anderen Verkehrsteilnehmer, oder?
    Das ASU-Beispiel ist aber passender. Das Fahrrad muss nicht zur ASU weil es keine Abgase macht, das KKW muss keine CO2-Zertifikate kaufen weil es kein CO2 von sich gibt.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Wärme läßt Salz fliessen, daß klingt erstmal toll, weil es den Einschluß ja noch verbessert, aber dummerweise wird die Tragfähigkeit des Stockes durch entstehende Hohlräume geschwächt.
    Bzgl. des Volumens sind diese jedoch klein.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Das behaupten Sie immer wieder, dadurch wird es aber nicht richtiger.
    Eine weitere Verwendung der verbrauchten Brennelemente ist nicht in Sicht, abgekühlt sind viele auch schon. Wohin damit?
    Weitere Verwendung gibt es, z.B. durch Wiederaufbereitung.
    Wiki: "Für wärmeentwickelnde Abfälle (Bestand: 2007 m³ am 31. Dezember 2001, BfS) besteht ein Endlagerbedarf frühestens ab etwa 2030 (die Nachzerfallswärme erfordert einige Jahrzehnte Abkühlung, um zu große Wärmeeinbringung zu vermeiden), für nicht wärmeentwickelnde Abfälle (Bestand: 118.841 m³ am 31. Dezember 2001, BfS) früher."
    Irgendwo hatte ich das auch mal auf den Seiten des BfS direkt gelesen.
  10. #59

    10% kann wiederaufbereitet werden

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Weitere Verwendung gibt es, z.B. durch Wiederaufbereitung.
    Wiki: "Für wärmeentwickelnde Abfälle (Bestand: 2007 m³ am 31. Dezember 2001, BfS) besteht ein Endlagerbedarf frühestens ab etwa 2030 (die Nachzerfallswärme erfordert einige Jahrzehnte Abkühlung, um zu große Wärmeeinbringung zu vermeiden), für nicht wärmeentwickelnde Abfälle (Bestand: 118.841 m³ am 31. Dezember 2001, BfS) früher."
    Irgendwo hatte ich das auch mal auf den Seiten des BfS direkt gelesen.
    Wiederaufbereitung heißt das 10% der radioaktiven Abfälle wiederverwertet werden kann. Der restliche hochradioaktive Müll kann nicht weiter verarbeitet werden und muss gelagert werden. Bei der Wiederaufbereitung entstehen viele radioaktive Gase und Stoffe die zum Teil direkt ins Meer und teilweise auch über die Luft in die Umgebung abgeben werden. (Quelle - Arte Doku "Alptraum Atommüll )

    Der restliche Müll muss der Erzeuger wieder entgegennehmen. Vor einigen Zeit wurden diese noch billig nach Russland verkauft, welche diese Fässer sichtbar ohne jeglichen Schutz offen lagerten.








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