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Spitzentreffen in Berlin: Poker um das Atommüll-Endlager
DPADer Salzstock im niedersächsischen Gorleben ist seit 35 Jahren die einzige Endlager-Option für hochradioaktiven Atommüll. Das soll sich ändern. Vertreter von Bund, Ländern, SPD und Grünen ringen bei einem Spitzentreffen um eine Lösung.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829347,00.html
- #30 24.04.2012 17:00 von
...
Ahh die Menschen wählen die Parteien aufgrund von einem Punkt in ihrem Parteiprogramm verstehe. Warum läßt man die Menschen nicht abstimmen? Was glauben sie was bei einer Abstimmung da herauskommen würde? 70% Nein 20% Ja 10% weiß nicht?
Zitat von cybermonk
kann ich sie daran erinnern dass direkt nach Fukushima die Grenzwerte für Lebensmittel in Eruopa stark erhöhrt wurden.
Die Grenzwerte für verstrahlte Lebensmittel. Das was gestern als bedenklich galt, gilt nun nach Fukshima als relativ harmlos. nur im Zirkus wird noch schöner jongliert
[QUOTE=x+n;10074707]
Weder die Autoren der Lancet-Studie noch die anderer LCA haben etwas mit Euratom zu tun.
[QUOTE=x+n;10074707]
Euratom ist ein Bestandteil der EU genau wie die internationale Atombehörde. Beide Organisation Leben davon das Atomenergie weiter (friedlich)) gefördert und genutzt wird. Eine weitere große Rolle spielt das Militär, besonders jene welche uns mittels Abschreckungswaffen seit Jahren schon unseren Frieden beschert. Dann spielen noch die ganzen großen Energiekozerne eine wesentliche Rolle. Weltweit gefördert. Keine Endlagerlösung in Sicht. Unfälle und Störfalle welche viel Unheil schon angerichtet haben und dennoch bestehen die Profiteure darauf weiterhin mit dem Wahnsinn fortzu fahren. Ein Milliardengeschäft auf Kosten der Umwelt..... - #31 24.04.2012 17:19 von
Man sollte aber auch die "Alternativen" und deren Probleme hier erwaehnen. Strom aus fossilen Brennstoffen ist auch nicht der bessere Weg. Auch hier entsteht sehr viel Gift z.B. produziert ein 1000MW Kohlekraftwerk im Jahr auch etwa 8t Radionuklide, 40.000t SO2, 20.000t NOx, 2.000t Feinstoffe, ueber 2.000t Schwermetalle wie Pb, As, Sr, PAHs und 5.1mio t CO2... Auch die erneuerbaren Energien produzieren extrem viele Giftstoffe - wie auch auch andere Kommentare hier hingewiesen haben.
- #32 24.04.2012 18:03 von
Als hätte man
die Alternativen nicht tausendmal gewendet, für gut befunden, verdammt, relativiert, behauptet, zurückgenommen - ich bin es inzwischen Leid.
Ich frage mich allerdings, wer hat Interesse an Atomstrom? Die Bevölkerung sicher nicht. Mitarbeiter von KKW sicher, weil der Arbeitsplatz gefährdet ist. Konzernchefs von RWE, e-On, Vattenfall und EnBW sicher, weil die Profite wegfallen. Deren Aktionäre sicher, weil die Dividenden magerer ausfallen. Lobbyisten der Atomwirtschaft einschl. deren Politiker sicher, weil sie zum Umdenken nicht fähig sind.
Nennen Sie mir bitte weitere Befürworter! - #33 24.04.2012 18:17 von
Abgaben, die nicht bezahlt werden müssen, erhöhen auch die Gewinne.
Radioaktiver Müll erzeugt Wärme, es gelten also völlig andere Lagerbedingungen als für Giftmüll.
Es gibt weltweit noch kein Endlager für stark radioaktive Abfälle.
Die für Lebensmittel.
Atom: Höhere Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittel in der EU - Weitere Meldungen - FOCUS Online - Nachrichten - #34 25.04.2012 06:53 von
Wipp in New Mexico? Hilft bei Brennstäben leider nicht weiter. Die USA suchen immer noch nach einen geeigneten Stadort und das ursprüngliche Ziel Yucca Mountaine gehört der Vergangenheit an. Selbst wenn dort ein Endlager errichtet werden sollte, es wird nicht ausreichen.
Die Schweiz sucht und plant, aber ein Ende und damit ein geeigneter Standort ist nicht in Sicht.
Schweden hat mit Finnland geplant und beide haben einen Standort gefunden. In Schweden wird der wahrscheinlich erst 2025 fertiggestellt werden. In Finnland ist man weiter aber ebenfalls nicht betriebsbereit. Dazu dürfen die Ländern Atommüll nicht im bzw. exportieren.
Im schönen Frankreich hat man den Bereich eingegrenzt, aber beschlossen ist auch noch nichts.
Wo soll es also ein Endlager für Brennstäbe geben? schwach bis mittel ist weniger das Thema, es geht doch in der Hauptsache um die Brennelemente und die Wärmeentwicklung. Die Dinger werden nicht im Wipp eingelagert. - #35 25.04.2012 08:46 von
- #36 25.04.2012 09:11 von
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Stimmt, Sie haben Recht.
Und, für mehr Spendengelder.
200 mSv sind schon recht viel.
Schilddrüsenkrebs wurde vermehrt gefunden da in der SU kein (bzw. zu spät) Jod ausgegeben wurde. Eine Erhöhung der Leukämieraten wurde nicht gefunden.
((GRS-IRSN 5) "Untersuchungen der gesundheitlichen Auswirkungen").
Wo haben Sie das denn her? Greenpeace oder IPPNW?
(komisch, dass Radonbäder immernoch gut besucht werden)
Wie gesagt: die gesundheitlichen Schädigungen pro erzeugter kWh sind deutlich geringer als bei anderen Stromerzeugern. Siehe z.B. Lancet 370 S. 979. Phantasierte Subventionierung hat keinen Einfluss auf die Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen.
Nein, zum Teil mit erneuerbaren, mit Kernenergie gar nicht. Im Beruf muss ich auch eine andere Meinung vertreten als ich das privat im Forum tue.
Meines Erachtens ist es unverantwortlich den nachfolgenden Generationen eine verdreckte Biosphäre zu hinterlassen. Eine volumenmäßig geringe Menge Müll tief unter der Erde ist da besser als riesige Müllmengen direkt in der Luft und in Gewässern. - #37 25.04.2012 09:37 von
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Viele Punkte. Offenbar hat die angestrebte Laufzeitverlängerung nicht so viele gestört.
So hoch wäre die zu erwartende Beteiligung. Den meisten Leuten ist das Thema relativ egal.
Was denn genau für Grenzwerte. Mit Quelle bitte.
Und die haben alle nichts mit dem medizinischen Fachjournal "Lancet" zu tun. Andere Wissenschaftler kommen zu gleichen Ergebnissen. Alle gekauft? Das glauben Sie doch selbst nicht. - #38 25.04.2012 09:39 von
- #39 25.04.2012 09:42 von
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Lol. Sie wollen ernsthaft behaupten es wäre eine Subvention der Technik dass sie im Betrieb kein CO2 von sich gibt? Und Fahrräder sind subventioniert weil sie nicht zur ASU müssen??
Das ist beim Salz nicht so schlimm (einer der großen Vorteile von Salzgestein).
Weil noch keins benötigt wird.
Danke für die Quelle. Verwunderlich, nicht mal in Japan sind die Grenzwerte so hoch.
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