Spitzensport und Studium: Ich bin dann mal Olympionik

DPAWer in seiner Sportart zur Weltklasse gehören will, muss viel trainieren - das ist nicht nur in China so. Mehr deutsche Spitzensportler denn je leisten sich jedoch neben ihrem Sportlerdasein auch noch ein Hochschulstudium. Das klappt nicht immer - und dauert oft deutlich länger als gedacht.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...847666,00.html
  1. #1

    Eine ideale Kombination

    ...bieten das amerikanische Systen! Achten Sie mal auf die Kommentare der Reporter, wie viele sehr junge (19-23) amerikanische und aus anderen Ländern kommende Sportler Collegesportler sind! Das ist die in meinen Augen ideale Kombination von Studium und Sport und nach einer Sportkarriere gelingt ein nahtloser Übergang in den Beruf.
    Das funktioniert etwa so: Gute Sportler aus Amerika und aller Welt werden mit Stpenien an die amerikanischen Universität geholt, wo sie einen auf beides abgestimmten Studien- und Trainingsplan erhalten. Meist bedeutet das: früh 6.00 Uhr Fitness und erste Trainingseinheit, ab 8.00 Uhr Uni, ab ca. 14.00 Uhr Training bis zum Abend und ab ca. 20.00 Uhr lernen. Dabei stehen die Universitäten in einer harten Konkurrenz untereinander, die immer wieder durch Wettkämpfe getestet wird.
    Am Ende stehen, wie in London zu sehen, viele Olympiasieger
  2. #2

    diszipliniert

    Solch erfolgreiche Sportler sind sehr diszipliniert. Dass sie dabei noch ein Studium absolvieren können, ist dieser Eigenschaft zu verdanken. Hut ab!
  3. #3

    Zitat von Alprinceton Beitrag anzeigen
    Solch erfolgreiche Sportler sind sehr diszipliniert. Dass sie dabei noch ein Studium absolvieren können, ist dieser Eigenschaft zu verdanken. Hut ab!
    Multitasking führt immer zu einer Verschlechterung der einzelnen Aktivitten. Das Ganze lässt sich natürlich auch auf der Makroebene betrachten.

    Was denken Sie, warum die Chinesen so erfolgreich sind? Das sind alles Berufssportler. In den USA werden die Sportler gefördert, indem das ganze Curriculum an die Trainingsbedürfnisse angepasst werden.
    In Deutschland gibt es, bis auf die Bundewehr- und Bundespolizeisportler keine Berufssportler, sondern es ist meistens ein Hobby. Das die deutschen Schwimmer dann regelrecht absaufen, wundert mich überhaupt nicht.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spitzensort und Studium: Ich bin dann mal OlympionikeManche Sportler bei Olympia in London machen auch ein Studium - SPIEGEL ONLINE
    Der inflationäre Gebrauch des Terminus "Olympionike" nervt kolossal. Das bedeutet nämlich nicht Olympiateilnehmer, wie offenbar die meisten Verwender meinen, sondern Olympiasieger - und das sind ja wohl die wenigsten.