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Spitzenquote: Frankfurter "Tatort"-Team lockt fast zehn Millionen

HRNina Kunzendorf und Joachim Król schließen zu den beliebtesten "Tatort"-Duos auf: 9,5 Millionen Menschen sahen den Frankfurtern Ermittler zu. Dagegen entschieden sich nur wenig Zuschauer für einen bisher verlässlichen Quotengaranten auf RTL.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,829147,00.html
  1. #20

    Schön!

    Hohe Kunst - das ist meine bescheiden Meinung, wenn es um den gestrigen Tatort geht.
    Die sequenzhaften atmosphärischen Szenen aus dem Intro, die sich wie ein roter Faden durch die Inszenierung ziehen, untermalt durch die konträr ruhige, melodiöse Musik machen den Film insgesamt zu einem Kunstwerk.

    Die Darsteller, allen voran Nina Kunzendorf, ist ein begrüßenswert frischer und eigener Charakter, über den ich mich besonders freue.
    Ja, es kommt vor, dass Frauen smart, selbstbewußt UND sexy sind.
    Insofern ist der neue "Frankfurter" nah an der Realität, genau wie die Story, und die Inszenierung sucht nach Vergleichen.
    Bravo!
  2. #21

    .....aber dieser Tatort war mal wieder sehenswert, tolle regiearbeit, sehr gute kamera, klasse musik und super dialoge...es muss nicht alles immer der realität entsprechen. ausserdem sind frau kunzenbach und herr król hervorragende schauspieler und für diesen tatort gut eingesetzt worden. tolle performance faru kunzendorf!!!! ich habe ausser dem münsteraner tatort lange keinen SO guten tatort gesehen. glückwunsch an das gesamte hr-tatort team!!!!!
    @megaptera - ihr kommentar zeigt ihre einfache denke! es geht nicht um schönheit der frau kunzendorf (eine für mich sehr interessante und tolle frau), sondern viel mehr um den beruf des/r schauspielerIn.
  3. #22

    ... gewinnt gegen "Pretty woman".
    Ich wollte an diesem Abend eigentlich was anderes gucken, bin dann aber beim Reinzappen in die Geschichte reingezogen worden- Lange nicht mehr so einen guten Tatort gesehen ( mal abgesehen von den Münsteranern und Kölnern)! Besonders die Schlußszene, wo der ( sehr eindrucksvoll gespielte)Täter gemeinsam mit den Ermittlern von seiner eigenen Tat im Sprachzentrum getroffen wird...Hier wurde endlich mal die ganze Spannung und Dramatik in die minimal art des Gesichtsausdrucks gelegt!
  4. #23

    Die ewigen Nörgler

    Also ich gehöre zu denjenigen, die gestern den Tatort angeschaut haben. Ja so ist das Leben. Viele Menschen, viele Meinungen. Anscheinend haben genügend Menschen den Fernseher bzw. den Live-stream weiter angeschaltet gehabt ansonsten würde ja nicht die hohe Quote zustande kommen. Denke diese Menge an Zuschauern, die das Gerät anbehalten haben fanden den Tatort mindestens anschauenswert.

    Ich fand den Tatort sehr düster, passend zum Hintergrund der Geschichte.

    Werde mir sehr wahrscheinlich das Buch welches als Vorlage zu der FFM-Tatort-Reihe diente besorgen.
    Mehr auf tatort-fundus(punkt)de
    Best E.
  5. #24

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nina Kunzendorf und Joachim Król schließen zu den beliebtesten "Tatort"-Duos auf: 9,5 Millionen Menschen sahen den Frankfurtern Ermittler zu. Dagegen entschieden sich nur wenig Zuschauer für einen bisher verlässlichen Quotengaranten auf RTL.

    Spitzenquote: Frankfurter "Tatort"-Team lockt fast zehn Millionen - SPIEGEL ONLINE
    Der Tatort war nicht ganz mein Geschmack hat aber bei mir gegenüber "Pretty Woman" den Vorzug bekommen, den Film hab ich in den letzten 20Jahren gefühlte 10x gesehen, das reicht!
  6. #25

    War doch OK!

    Alles in Allem: wieder einmal ein düsterer Tatort, was mir gut gefefällt.
    Ich mag aber den Münsteraner lieber, is halt (schwarz)-humoriger. Ich mag den Krol und bei der Kunzendorf bin ich mir nicht ganz sicher, ich mochte auch die Furtwängler und die Sawatzski, habe bei den Letzteren beiden Damen später aber einige Abstriche machen müssen.
    Ansonsten: sehenswerte Krimi-Unterhaltung. Hab mich nich gelangweilt und warte auf ein Neues! Mir grauelt aber vor Til Schweiger! Bitte keinen "Action-Helden" für den Norden!
  7. #26

    Na, da hat aber jemand genz schön...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nina Kunzendorf und Joachim Król schließen zu den beliebtesten "Tatort"-Duos auf: 9,5 Millionen Menschen sahen den Frankfurtern Ermittler zu. Dagegen entschieden sich nur wenig Zuschauer für einen bisher verlässlichen Quotengaranten auf RTL.

    Spitzenquote: Frankfurter "Tatort"-Team lockt fast zehn Millionen - SPIEGEL ONLINE
    ...von skandinavischen Krimis abgekupfert: So düster, so blutig, so rituell kennen wir es eigentlich nur von dort.
    Immerhin ist uns wenigstens die polizeilichen "Gutmenschen" und ihre erhobenen Zeigefinger erspart geblieben, mit denen unsere "Tatorte" gern Sozialerziehung betreiben.
  8. #27

    Zitat von kael Beitrag anzeigen
    ...von skandinavischen Krimis abgekupfert: So düster, so blutig, so rituell kennen wir es eigentlich nur von dort.

    [...]
    Allerdings lange nicht so gut gemacht. Über Regie und Drehbuch habe ich des öfteren nur den Kopf schütteln müssen. Zusammen mit dieser Musik kam mir das ein wenig zu gewollt künstlerisch rüber, und ich mußte an den schönen Zweizeiler von Robert Gernhardt denken: "Ach ist das beziehungsreich, ich glaube, ich erbrech mich gleich." Aber für einen meiner Vorredner war das wirklich Kunst. Je nun. Ist vielleicht eine Generationenfrage...

    Schade, ich mag dieses Team sehr und habe auch keine Probleme - wie anscheinend manch anderer Mann -, daß die Dame mal mit offen getragener Knarre rumläuft, was vielleicht damit zusammenhängt, daß ich keine unterschwellige Angst vor Frauen habe. Wie auch immer, die beiden sind wirklich nicht übel, aber diesesmal war ich nach der halben Zeit kaum noch interessiert an der Auflösung. Beim nächsten Mal werde ich aber wieder dabei sein.
  9. #28

    Also ganz ehrlich...

    ... ich kann das Geunke nicht verstehen.

    Schauspierlisch war der Tatort ganz weit vorn, die transportierte Stimmung war schaurig echt, lediglich Spannung wollte nicht so recht aufkommen, aber so ist das nunmal mit Verfilmungen von echten Begebenheiten, die Realität ist manchmal halt einfach nicht spannend, sondern nur bedrückend. Und Nina Kunzendorf: Endlich mal eine richtig weibliche Kommissarin. Wenn ich nicht verheiratet wäre....dann hätte ich zwar auch null Chance aber wenigstens kein schlechtes Gewissen, wenn ich sie scharf finde.

    Nicht ganz klar gekommen bin ich mit dem Plot. Der war völlig unausgeglichen und einseitig männerbelastend. Der prügelnde Anwalt hätte nicht sein müssen und der Shauvi-Kollege war dann noch ein Brocken, den man kombiniert mit dem freiernden Biedermann (glänzend gespielt!) erstmal verdauen muss. Und der Täter spielt eigentlich gar keine Rolle, wurde irgendwann einmal als Nebencharakter eingeführt und auch als Täter offenbart. Das danach noch ein paar Erotikarbeiterinnen sterben mussten, war klar und hat mich nicht geschockt.

    Die Frage ist halt, was wollte der Author erreichen? Ist es seine Sichtweise auf uns Männer - dann schleunigst auf die Couch. Wenn er Denkanstöße geben wollte, dann hat er es bei mir aber geschafft.

    Ironischerweise wurde Króls Alterego mal in der Folge als schwul geoutet, und keiner hat es so richtig bemerkt oder wirklich als bemerkenswert aufgenommen. Wie das wieder im Kontext mit den Gewaltorgien einzuordnen ist? Ich weiß es nicht.
    Richtigerweise ist die Sexualität der Kommissarin in dieser Folge kein Thema gewesen. So ein schlüpfriger Dialog wie im 1. HR Tatort ("Woher wissen sie das?" "Dafür habe ich einem einen geblasen.") wären hier völlig fehl am Platze gewesen.

    Im Großen und Ganzen ein gelungener Tatort der etwas anderen Sorte, bezeichnenderweise aber keiner, der einen schönen ehelichen Spätabend einleiten konnte, aber so ist sie nunmal, die Realität.
  10. #29

    Wir haben den Tatort zu zweit gesehen, meine Partnerin war eher gelangweilt, ich fand ihn klasse.
    Schade fand ich, dass in der Vorbeschreibung mit keinem Wort erwähnt wurde, dass für die Geschichte aus dem Buch "auf der Spur des Bösen" von Axel Petermann ein echter Fall Pate gestanden hat, man konnte das lediglich im Vorspann erfahren.


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