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Spitzenkandidatur: Grüne scheuen den Konflikt
dapdSie schieben das Problem vor sich her. Auch auf dem kleinen Parteitag in Lübeck werden die Grünen nicht über die Spitzenkandidatur-Frage entscheiden. Die Flügel können sich bisher nicht einigen - eine Urwahl wird immer wahrscheinlicher. Das könnte immerhin gegen die Piratenplage helfen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...830157,00.html
- #1 28.04.2012 07:54 von
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Mit solchen Sätzen zeigen die Grünen immer wieder auf, dass sie im 21. Jahrhundert nicht angekommen sind, sondern unter Zwang den Feministischen Kampf des 20. Jahrhunderts fortführen, der mit der vollständigen Gleichberechtigung der Frau eigentlich sein Ende hätte finden sollen. Einem Menschen des 21. Jahrhunderts ist jedenfalls klar, dass Kandidat Geschlechtsneutral ist. Insofern wünsche ich den Piraten viel Glück diese Partei, noch überflüssiger zu machen, als sie es ohnehin schon ist.Top 6 Verfahren Findung SpitzenkandidatInnen zur Bundestagswahl 2013 - #2 28.04.2012 08:33 von
Wenn die Grünen wirklich bei den Wählern punkten wollen, dann sollten sie Heulsuse Roth und Kodderschnauze Künast schnellstens in die Wüste schicken. Mit diesen Damen an der Spitze, lässt sich kein Blumentopf gewinnen.
Katrin Göring-Eckardt halte ich dagegen für eine kompetente und sympatische Kandidatin; schade, dass sie nicht antreten will. - #3 28.04.2012 08:42 von
Shitstorm über diese Grünen
An diesem Wochenende der Parteitage in Neumünster (Piraten) und Lübeck (Grüne) lohnt es sich, noch einmal einige wesentliche Stationen der Grünen im Kampf um Basisdemokratie und Krampf bei deren Überwindung nachzulesen:
DER SPIEGEL*14/1983 - Die Angst der Grünen vor Amt und Macht
(April 1983)
Auszug: Die Angst der Grünen vor Amt und Macht
Sind imperatives Mandat und Rotation verfassungswidrig?
Mit einem Bein, dem "Spielbein" (Petra Kelly), steht die außerparlamentarische Bewegung der Grünen im Bonner Bundestag - das "Standbein" auf der Basis. Denn, so sagt Rechtsanwalt Otto Schily, einer der Fraktionssprecher: "Außerparlamentarische Aktionen sind für uns wichtiger als das Parlament."
DER SPIEGEL*29/1983 - Prinzip Quatsch
(Juli 1983)
Auszug: Prinzip Quatsch
Die Alternativen streiten um einen Grundsatz ihrer Basisdemokratie: die Rotation von Abgeordneten.*
DER SPIEGEL*50/1988 - Für neue Mittelschichten attraktiv machen
(Dezember 1988)
Für neue Mittelschichten attraktiv machen
Der grüne Realpolitiker Joschka Fischer über den Kurs seiner Partei nach der Abwahl des Vorstands*
Die Hilflosigkeit der grünen Führungsriege in der Auseinandersetzung mit der Piratenpartei steht am Ende der angedeuteten historischen Entwicklung: Ein Jahr nach dem Atomausstieg in Deutschland und einem beispiellosen Höhenflug der Grünen läuft ihnen die junge, dynamische Piratenpartei schon den Rang ab als Symbol für eine offensivere Demokratisierung des Landes. Offenbar ist das Vertrauen in die nachhaltige Überzeugungskraft der eigenen Ziele bei den Grünen nicht mehr so groß, dass es ihren seit langem verfolgten Hauptzweck, "pragmatische" Partizipation an der Macht - persönliche Karrieren inkl. - noch kompensieren könnte: Politisch nach vorn weisende Ausstrahlungskraft: tendiert gegen Null.
Die hier im SPON-Art. zitierte "Gelassenheit" der Berliner Regierungsparteien gegenüber den Piraren ist selbstredend nur Wahlkampftaktik; schon in Kürze werden auch die Piraten wieder feindlich attackiert werden.
Aber diese Grünen, die einmal als überzeugte "Basisdemokraten" begonnen haben - nicht einmal zu kleinsten Rauchzeichen solidarischen Ideenguts fähig! Alte Essentials längst vergessen, suchen sie nur in der rigiden "Auseinandersetzung um Positionen" ihr Heil und demonstrieren so v.a. ein Signal: NUR kurzfristige Partizipation an der Macht steht noch im Kalkül.
Den Piraten steht die Auseinandersetzung um tiefere Ziele der parlamentarischen Arbeit und Sinnhaftigkeit von Regierungsbeteiligungen noch bevor. Werden sie konsequent demokratisieren können? - #4 28.04.2012 08:48 von
- #5 28.04.2012 08:56 von
die Grünen-Potentaten sind schon im vorgerückten Alter, sodass sih das Problem von selbst löst. Das Image der Partei wird immer grauer, und da Expertise wietgehend fehlt, kann man getrost auch Piraten wählen. Die sind genauso chaotisch, aber unverbraucht.
- #6 28.04.2012 09:07 von
- #7 28.04.2012 09:40 von
- #8 28.04.2012 10:46 von
Die Grünen bekommen kein " Führungsduo " zusammen, die Piraten stellen sich die Frage nach ihrer " Regierungsfähigkeit " und die Linken sind sich auch uneins darüber wer mit wem und warum.
Einig sind sich alle nur über ihre parteipolitische " Kassierfähigkeit ". Diese funktioniert freilich bei allen Parteien bzw. Mandatsträgern bestens und diesbezügtlich lässt sich auch immer ein Konsens finden. - #9 28.04.2012 10:51 von
Stammtisch bleibt Stammtisch.
Beginn Rot-Grün 60,4%
Ende Rot-Grün 65%
Das ist gegen das was wir in der Kohl-Phase hatten und durch die Lehmann-Brothers Pleite gar nichts.
Man sehe:
Staatsverschuldung in Europa - Google Diagramme-Explorer
Staatsverschuldung
Darf ich sie jetzt wegen schlechter Stammtisch Propaganda mal herzhaft auslachen?
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