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Spionage: USA und Israel sollen hinter Flame-Virus stecken
AFPBisher gab es nur Hinweise im Programmcode, jetzt zeichnet sich immer klarer ab: Der komplexe Computer-Virus Flame stammt wohl wirklich aus den USA und Israel. Laut "Washington Post" war das Ziel dasselbe wie bei der Schad-Software Stuxnet - Rechner in Iran.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...839878,00.html
- #1 20.06.2012 10:00 von
- #2 20.06.2012 10:02 von
Macht über die Daten
Wissen ist Macht, heißt es. Und da heute das Wissen als Daten irgendwo abgespeichert ist, ist es nur logisch, dass Staaten (und andere) an möglichst viele Daten herankommen wollen. Der James Bond von Morgen ist Computer-Spezi, sitzt in Silicon Vally und kommt wahrscheinlich mit dem Fahrrad zur Arbeit.
Sich mit Hacker-Software und Viren Zugang zu fremden Daten zu verschaffen, ist einfach nur die Fortführung von Konflikten mit anderen Mitteln.
Viel interessanter finde ich die Frage, wie viele Daten jeder von sich freiwillig an die staatlichen und privaten Datensammler abgibt.
Schöne neue Welt - bald sind wir wirklich so weit... - #3 20.06.2012 10:07 von
optional
na dann, schoen dieselben gesetze anwenden, mit denen sie sonst hacker etc. verfolgen. computersabotage, terroristische angriffe auf netzwerke fremder staaten...die usa sind doch vorreiter auf dem gebiet.
schoenes beispiel dafuer, wer die wahren terroristen sind - #4 20.06.2012 10:09 von
Kein bulgarischer Hinterhof-Hacker
Als die ersten Meldungen von Spezialisten (?) aufkamen, welcher Personalaufwand und Finanzmittel zur Verfügung stehen müssten, um so ein Ding zu programmieren, müsste jedem schon die Quelle plausibel gewesen sein. Um den Iran in dieser Form zu schädigen, dürfte nicht bei den Chinesen oder Russen gelegen haben.
- #5 20.06.2012 10:09 von
Kriegserklärung
Die USA haben einen Cyberangriff gegen ihr Land einer Kriegserklärung gleichgesetzt.
Demnach sollte der Iran konsequent sein und den USA & Israel den Krieg erklären? - #6 20.06.2012 10:11 von
xxx
Jepp, hätte niemand gedacht.
Und, nur fürs Protokoll: Westen erklärt der Welt den Cyber-Krieg. Und wundert sich dann, wenn irgendwann die ersten groß angelegten Attacken auf seine Stromnetze etc geführt werden. Dann sind wieder die anderen die Bösen.
Was Cyber-Terrorismus angeht, sind die hochentwickelten westlichen Länder sehr viel empfindlicher als vergleichsweise strukturarme Länder. Das sollte man sich vielleicht mal vor Augen führen. - #7 20.06.2012 10:12 von
- #8 20.06.2012 10:25 von
"We come in peace"
Ironischerweise hat die USA im Fall, dass jemand mal ernsthaft zurückschlagen würde, sehr viel mehr zu verlieren, als Länder wie der Iran.
Ob das wirklich eine kluge Entscheidung war, einen "kalten" Cyber-Krieg anzuzetteln wird man erst merken, wenn die ersten Kraftwerke in die Luft fliegen, weil mal wieder bei der Sicherheit geschlampt wurde ... - #9 20.06.2012 10:25 von
Vermutlich sind schon die nächsten Viren unterwegs. Und wer weiß ob es nicht auch uns trifft.
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Ein bisschen Zukunftsroman: Der Staat ISA entwickelt in ihren Labors gefährliche Viren, die die Kontrolle der Finanzwirtschaft übernehmen können. Die angegriffenen Länder konzentrieren sich eher darauf mit einem virtuellen Sprengstoffgürtel Plattformen wie Ebay und dergleichen, wie auch private Internetseiten zu sabotieren und lahmzulegen. Mit jedem Anschlag gehen zehntausende private Rechner in die Knie.
Der Cyberplanet Internet steht kurz vor dem Ende.
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Naja, das ganze kann ordentlich eskalieren. Es ist nicht ausgeschlossen dass wir Bürger nicht in diesen Cyberkrieg geraten. Man sollte diesen Herrschaften das Spielzeug wegnehmen.
Dass Israel mitmischt ist klar. Die mischen überall mit, ob "Hotelmord" mit gefälschten deutschen Ausweisen (das gab nur einen erhobenen Zeigefinger beim deutschen Richter - mehr nicht) oder im Internetkrieg.
Wer weiß ob nicht auch da einfach mal Idenditäten geklaut werden um an irgendeiner anderen Stelle Schaden anzurichten. Man muß ja nichts befürchten, so die Lehre aus der Vergangenheit.
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