Mobilfunkdaten sind ein wahrer Schatz: Sie enthüllen unsere Gewohnheiten, unsere Freunde -*und sie verraten auch, wie und wo*wir uns bewegen. Forscher wollen das Telefonverhalten jetzt sogar nutzen, um Katastrophen zu erkennen - und zwar noch bevor die ersten Notrufe eingehen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...771085,00.html
Eine Prepaid Karte, die von einer vertragsfremden Person genutzt wird kann aber auch viel Ärger verursachen. Sobald mal eine der Karten in die Hände Fremder kommt und dieser tätigt beispielsweise – einen Notruf ohne Notfall, aber auch Betrugsdelikte, Drogendeals o.ä. – so sind zunächst Sie in der Haftung oder zumindest in Erklärungsnot der Polizei gegenüber.
Aber solange die Karten nur in den Händen von Freunden verweilen hat man ja eigentlich nichts zu befürchten.
Durch das Abhören von ein paar Telefongesprächen in Verbindung mit der Ortung kann sich jedoch auch ganz schnell herausstellen wer welches Handy benutzt.
Ich bin auch gegen das Herausgeben jeglicher "Handy-Daten" ohne die Zustimmung des jeweiligen Betroffenen.
"Wir werden nicht zulassen, daß technisch manches möglich ist, aber der Staat es nicht nutzt." - Angela Merkel
Mal ganz davon abgesehen, dass dieser Artikel von fehlenden Kommata wimmelt und teilweise vor sprachlicher Unlogik strotzt, regt mich am meisten der Inhalt auf.
Wieder werden hier Leute dafür bezahlt, dass sie Mengen von Daten auswerten und diese dann zu einem Ergebnis zusammenzimmern, dass eh vorher schon jedem klar war.
Ach neee... Für diese Erkenntnis braucht man noch nicht einmal das Abitur.In der Tat schnellte die Zahl der Anrufe rund um den Unglücksort in den ersten Minuten nach dem Ereignis steil nach oben. Außerdem registrierten die Forscher regelrechte Anrufkaskaden. Die von den Zeugen des Unglücks Angerufenen riefen sofort weitere Freunde, Bekannte oder Angehörige an - und diese taten es ihnen gleich."
Worin diese Soziologen Potential sehen, ist mir schleierhaft. Das ist der größte Schwachsinn, den ich je gehört habe. Ich rufe doch nicht zuerst meine ganze Familie an, wenn ich einem schrecklichen Ereignis beiwohne. Doch zuallererst die Polizei oder die Feuerwehr. Und das werden mindestens die Hälfte der versammelten Menschen tun. Die Rettungsteams sind also bereits alarmiert.Dirk Helbing zufolge, der an der ETH Zürich soziale Netzwerke erforscht, steckt in Barabásis Arbeit großes Potential. "Man könnte die Muster in Telefonanrufen nutzen, um Katastrophen zu erkennen, bevor man auf anderen Wegen von ihnen erfährt", sagt er im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Bei Katastrophen komme es auf jede Minute an. Wenn Anrufe in Echtzeit auf solche Kaskaden analysiert würden, könnten Rettungsteams womöglich früher ihren Einsatz vorbereiten.
Mir scheint es eher so, als bräuchten die Damen und Herren Wissenschaftler Themen für ihre Studien. Diese müssen dann aber auch noch finanziert werden. Ich könnte mir da einige Wirtschaftssparten vorstellen, die Interesse an solchen "Forschungsergebnissen" haben.
Heißt: Die Themen werden nicht mehr nach Interesse der Wissenschaftler ausgesucht, sondern nach Interessenspotential in der Wirtschaft, damit das Projekt auch finanziert werden kann. Wer gibt denn sonst Geld für so einen Schund aus? Die heutige Wissenschaft verkommt immer mehr zu einer ganz großen Lüge. Und daran ist auch die Politik schuld, die ihr das Geld immer mehr entzieht.
Und zu guter letzt braucht auch der Spiegel Themen, um das Angebot hinreichend groß zu halten. Am Ende müssen wir uns auch noch solch schlechte Artikel durchlesen.
Gerade heute wurde ein Artikel über Minimalismus auf SPON veröffentlicht. Mein Appell an Wissenschaft und SPON: Konzentriert euch auf das, was wirklich wichtig ist und tatsächlich Potential hat!
Neben dem ganzen anderen Quark, den Sie hier schreiben, nur mal dieses "Argument" herausgepickt: ich weiß nicht in welcher eingebildeten Welt Sie leben, aber bei allen Unfällen, bei denen ich zugegen war, hatte immer schon jemand Feuerwehr/Polizei/Notarzt gerufen, und keiner als erstes Mama/Schatzi/Freundin. Ist ein absolutes Scheinargument um die Ausspähung der persönlcihen Daten der Bürger zu legitimieren - und Sie machen fröhlich mit.
Wegen diesem ganzen Handyortungswirrwarr, das macht mich echt krank ....
1) Ein ausgeschaltetes Handy kann nicht geortet werden
Das ist richtig. Richtig ist aber auch, daß aus nicht gleich aus ist, siehe 2
2) Standby ist NICHT ausgeschaltet
Moderne Handy allen voran Smartfones sind nicht wirklich aus. Sollen sie doch mindestens noch wecken, sofern diese Funktion geschaltet ist, an Termine erinnern, Daten syncen etc ppp. Daher kann es hier von Modell zu Modell durchaus sein, daß Akku entfernen Sinn macht. Was anderes ist, wenn jemand das Handy zwecks modifizierung in die Finger bekommt.
3) Akkus lassen sich orten?
Nein, das ist Unfug, oder doch nicht? Denkbar wäre ein modifizierter Akku. Ansonsten lassen sich natürlich die Halbleiter die zur Ladungskontrolle direkt eine Einheit mit dem Akku sind auf kurze (ein paar Meter) dedektieren, insb. wenn sie aktiv sind erzeugen sie ein elektromagnetisches Rauschen - je nach Empfindlichkeit des Empfängers und des umgebenden Rauschen können das bei freier Sicht einige Meter sein. Sollte der Akku einen RFID Chip haben, kann man den auch im günstigsten Fall im Umkreis von ca 25-50m Orten.
Das meinte ich mit "modifizierter Akku". Nachdem es aktive RFIDs gibt welche geoinformationen und Umweltdaten erfassen und bei Bedarf ans Lesegerät senden wäre es durchaus denkbar, einen Akku mit integriertem GPS und integriertem GSM Modul zu bauen und das ganze so aussehen zu lassen wie ein gewöhnlicher Akku.
Die Frage ist, wie kann man sowas einer breiten Masse als sinnvoll andrehen ohne gleich den angebissenen Apfel draufkleben zu müssen.
Solange das kein Massenhype wird und ein muss-ich-haben Feature dürfte so ein Akku nur von Geheimdiensten ins Opferhandy gebaut werden - sofern es so einen Akku überhaupt gibt - ich denke, da gäbe es bessere Gegenstände als Maskierung für Überwachungsschnickschnack. Vorteil wäre natürlich bei dieser Art der Maskierung: Man braucht sich keine Gedanken mehr zu machen wo man die immer viel zu große Energieversorgung geschickt getarnt unterbringt und wie man sie am besten aufladen kann.