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Spin-Krieg der US-Republikaner: Meiner*ist*der Größte!

Erst bekämpfen sich die Kandidaten in der TV-Debatte, dann*folgt der Schlagabtausch im*"Spin Room" - so will es das Ritual der US-Vorwahlen. Dort lassen sich die Bewerber von prominenten Fürsprechern hochjubeln. Ein Blick hinter die Kulissen der bizarren Lobbyisten-Show.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...810291,00.html
  1. #10

    Zitat von mmnrw Beitrag anzeigen
    Bei dem Gedanken an das Alter von Ron Paul bleibt die Hoffnung, dass es ja einen weiteren - fast 30 Jahre jüngeren - Dr. Paul gibt, der die nächsten Jahre noch für den libertären Gedanken kämpfen kann und wird.

    Im Hinblick auf die "Fotostrecke" vom Spiegel fällt auf, dass nur Doug Wead als advisor für Dr. Paul fehlt. Sicher aber nur ein Versehen oder er wollte kein Foto von sich...
    Immer lustig wie die Fans der Pauls die Realitaet uebersehen.
    RP steht fuer den totalen Abbau des Staates, Medicare, Social Security, EPA, Wirtschaftsministerium, die totale Aufloesung von Bundesgesetzen, jeder Staat macht was er will.
    Aussenpolitik, wenn China sich Taiwan einverleibt wuerde Paul sagen na bitte, oder Nordkorea sich mit Suedkorea anlegt na bitte, Iran Hormus zu macht na bitte.
    Ein sehr egozentrisches Weltbild innen und aussen Politisch.
    Ein Spinner, oder 2 Spinner er und sein Sohnemann
  2. #11

    gott bewahre uns vor einem "liberalen" republikanischen kandidaten

    jeder europäer sollte hoffen (und in diesem fall vielleicht ausnahmsweise auch mal beten) das santorum kandidat der republikaner wird und der menschheit ein republikanischer us-präsident somit erspart bleibt... romney - und unter umständen auch gingrich - sind meines erachtens nicht weit genug rechts positioniert und könnten dadurch einen teil der mitte überzeugen, wodurch ein wahlsieg der republikaner nicht mehr auszuschließen wäre... sollte santorum kandidat werden würde dies eine solidarisierung aller denkfähigen us-bürger mit obama zur folge haben und der nationalistisch libertäre schwachsinn der republikanischen partei würde allen erspart bleiben
  3. #12

    Noch groesser

    Damit spiele ich aber nicht auf Koerperteile an, sondern auf die schmutzige Art, wie die Vertreter der "Wertepartei" miteinander rumspringen.

    Zwar empoerte sich Gingrich ueber die Frage nach seinen Ehebruechen (vor Jahrzehnten, asl es nicht um ihn ging, toente er anders), doch versuchen andere Typen in der Partei (koennte es Rove sein?) mit sehr unsauberen Mitteln, das Blatt in SC zu Gunsten Romneys zu wenden.

    Sie missbrauchen CNN und beschuldigen Gingrich, er habe eine seiner Frauen zu einer Abtreibung ueberreden wollen.

    Fake CNN email used as dirty trick in South Carolina – CNN Political Ticker - CNN.com Blogs

    Auch ohne solche Anwuerfe werden honorige Familienwerte-Vertreter den Typen nicht waehlen. Andere werden Romney die Gefolgschaft verweigern.
  4. #13

    Reagan

    Zitat von b.oreilly Beitrag anzeigen
    Ron Paul ist ein gnadenloser Populist, auf den anscheinend auch sie hier im fernen Deutschland reingefallen sind. Und mal ehrlich, der Mann ist 76 Jahre alt, wäre also 77 wenn er denn ins Weiße Haus einziehen würde. In dem Alter hat Reagan ja das Office verlassen. Das war damals schon ein unübersehbares Problem.
    Wenn man sich für die Verfassung einsetzt, statt für sie aushöhlende Prozesse oder für Lobbyisten, ist man also ein gnadenloser Populist Ich fühle mich von ihm jedenfalls nicht hereingelegt, sondern finde, dass er vieles anspricht, auf welches man endlich mal hören sollte, wenn man die Welt nicht in die Luft gejagt sehen will.
    Andere Dinge klingen aus deutscher Sicht extrem, sind das in Amerika aber gewiss nicht - schon gar nicht in der Partei, der er angehört.

    Was Reagan angeht - der wäre bei einem Attentat fast getötet worden, wie sie wissen. Die Folgen des Attentats sorgten dann dafür, dass seine Fähigkeiten stärker "abnahmen", er debiler wurde, etc.

    Was körperliche und geistige Fitness sowie Gesundheit angeht, muss man sich bei Paul - solange ihm nichts ähnliches passiert - keine Sorgen machen, zumindest für einen Term. Deshalb passt der Vergleich mit Reagan nicht, wobei der wiedergewählt wurde, obwohl schon Anzeichen erkennbar waren, dass es mit seiner Zurechnungsfähigkeit abnimmt.

    Was das Alter an sich angeht: beim Papst sagt auch keiner was - und es gibt genügend andere Staatsoberhäupter in höherem Alter, deren mentale Fähigkeiten nicht angezweifelt werden.
    Die einzige Sache, die mir bei Paul etwas Sorgen macht, ist seine offensichtliche Schwerhörigkeit.
  5. #14

    Moment mal...

    Zitat von gnoib Beitrag anzeigen
    Immer lustig wie die Fans der Pauls die Realitaet uebersehen.
    RP steht fuer den totalen Abbau des Staates, Medicare, Social Security, EPA, Wirtschaftsministerium, die totale Aufloesung von Bundesgesetzen, jeder Staat macht was er will.
    Aussenpolitik, wenn China sich Taiwan einverleibt wuerde Paul sagen na bitte, oder Nordkorea sich mit Suedkorea anlegt na bitte, Iran Hormus zu macht na bitte.
    Ein sehr egozentrisches Weltbild innen und aussen Politisch.
    Ein Spinner, oder 2 Spinner er und sein Sohnemann
    Immer lustig, wie die Gegner von Ron Paul sich Realitäten zurechtbiegen oder auf eigene Recherche verzichten. Ich sehe in großem und ganzen ein altruistisches Weltbild, dass auf den nackten Tatsachen beruht, und nicht auf den Tatsachen, die die Leute glauben sollen, damit sie alles toll finden, was der Staat tut.

    Ron Paul möchte, dass der Staat sich auf äußere Sicherheit, vernünftige Finanzpolitik und vernünftige Gesetzgebung konzentriert, nicht verfassungsgetreue Sachen langsam abgewickelt werden und Ein- und Ausgaben in Balance gebracht werden.
    Dazu gehört, dass 5 Bundesagenturen geschlossen werden und deren sinnvolle Ausgaben auf staatlicher Ebene oder in anderen Agenturen weitergeführt werden. Dazu gehört, dass medizinisches Marihuana in manchen Staaten verkauft werden darf. Und dazu gehört, dass Abtreibungen und Hochzeiten von Staaten geregelt werden.
    Es heisst gewiss nicht, dass South Carolina China den Krieg erklären darf, Louisiana Heroin legalisiert oder andere Dinge, die sie hier suggerieren. Der Bundesstaat an sich ist doch keine Räuberbande, vor denen die Bürger von Washington geschützt werden müssen! Es ist eher umgekehrt. ;)

    Alle "Entitlements" werden in dem Plan jedoch erstmal nicht angerührt, wer vom Staat abhängt, muss nicht leiden. Es geht mehr darum, zukünftige Abhängigkeiten zu vermeiden und andere Wege statt Neuverschuldung finden, um den Kram zu bezahlen - zB durch Streichung unnötiger Ausgaben in fernen Ländern.

    Taiwan ist gut gerüstet, eine Invasion der Insel im Sinne der Einverleibung ist schwer möglich und China weiss das, sonst wäre das schon längst geschehen. Dennoch wüsste ich nicht, warum über diese Insel ein Weltkrieg ausbrechen sollte. Die Geschichte Taiwans suggeriert durchaus, dass dies eine innerchinesische Angelegenheit ist - die sich hoffentlich durch eine Änderung der chinesichen Innenpolitik friedlich löst.

    Wenn sie die Gepolitik im fernen Osten friedlicher gestalten wollen, dann schauen sie lieber, dass sie einen Präsident wählen, dem ein Krieg um die Spratley- Inseln zwischen allen Anrainern nicht in den Kram passen würde.

    Paul möchte, dass der Kongress den Krieg erklärt, bevor in den Krieg gezogen wird. Seit dem 2. WK wurden alle Kriege der USA am Kongress vorbei geführt, unter falschen Vorwänden begonnen oder schnell von den eigentlichen Zielen wegbewegt.
    Sollte ein Angriff auf einen wichtigen Verbündeten oder eine Blockade einer wichtigen Handelsroute erfolgen, denke ich schon, dass der Kongress handeln würde. Ist doch schon etwas anderes als angebliche Massenvernichtungswaffen, die präventiv beseitigt werden müssen.








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