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SPIEGEL-Gesprächsreihe: Euro-Gruppen-Chef Juncker empfiehlt Schäuble als Nachfolger

Klare Worte an der Kehrwiederspitze: Bei der SPIEGEL-Gesprächsreihe hat sich Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker für Wolfgang Schäuble als Nachfolger ausgesprochen. Der deutsche Finanzminister sei eine "Idealbesetzung".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830715,00.html
  1. #1

    Ganz klar, daß er..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Klare Worte an der Kehrwiederspitze: Bei der SPIEGEL-Gesprächsreihe hat sich Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker für Wolfgang Schäuble als Nachfolger ausgesprochen. Der deutsche Finanzminister sei eine "Idealbesetzung".

    SPIEGEL-Gesprächsreihe: Euro-Gruppen-Chef Juncker*empfiehlt Schäuble als Nachfolger - SPIEGEL ONLINE
    ... ihn empfiehlt. Er ist ein wachsweicher Umfaller, der die Bankinteressen vertritt, eine absolute Fehlbesetzung. Er wird hochgelobt. Da Schäuble eitel ist, wird er diesen Posten evtl. sogar antreten. Neben Stoiber und Öttinger eine weitere Lusche, die sich an den Brüsseler Futtertrögen labt.
  2. #2

    da bin ich mir nicht mehr so sicher...

    Zitat von lynx2 Beitrag anzeigen
    ... ihn empfiehlt. Er ist ein wachsweicher Umfaller, der die Bankinteressen vertritt, eine absolute Fehlbesetzung. Er wird hochgelobt. Da Schäuble eitel ist, wird er diesen Posten evtl. sogar antreten. Neben Stoiber und Öttinger eine weitere Lusche, die sich an den Brüsseler Futtertrögen labt.
    ... dass Schäuble ein Umfaller ist. Vor ca. einem Monat war er in der Sendung "Münchner Runde" als einziger Gast zu sehen. Was der da alles unwidersprochen loslassen durfte (bezogen auf die unbestreitbaren Risiken für den deutschen Steuerzahler) war wirklich ohne Worte.

    Was mir aber zu denken gab, war, dass er die wirtschaftliche Einheit wohl wirklich will (koste es was es wolle). Er äußerte sich sinngemäß so, dass damals eben nicht mehr als die politische Einheit möglich war. Dieses scheibchenweise herausrücken mit der Wahrheit, dieses scheibchenweise Erhöhen der zur Verfügung gestellten Gelder und damit der Risiken erschien, zumindest mir, nicht so sehr als Umfallen sondern als hinterhältige Taktik. Schäuble gehört aus meiner Sicht zu den Leuten, die nicht nur ihre Großmutter verkaufen sondern auch noch liefern.

    Die Belange der deutschen Bevölkerung haben für Ihn offensichtlich keinen Belang. Juncker, der sich ja selbst als Lügenbold outete, sieht das wohl ähnlich und empfielt in deshalb uneingeschränkt.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sich und seinen Amtskollegen stellte er dennoch ein ziemlich schmeichelhaftes Zeugnis aus: Noch nie sei in Europa so viel entschieden worden wie in der der jüngsten Krise
    In der Krise, die seid 2008 besteht, passt doch ein sehr bekanntes Zitat von Herrn Juncker wie die Faust ins Auge:

    "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." - zitiert von Dirk Koch: Die Brüsseler Republik. Der SPIEGEL 52/1999 vom 27. Dezember 1999, S. 136, DER SPIEGEL*52/1999 - Die Brüsseler Republik

    Dieses Video behandelt Auschnitte des ESM Vertrages, den die EU ja durchboxen will: ESM - Der europäische Rettungschirm - YouTube Bitte machen Sie sich selbt Ihre Gedanken ob sie so etwas wollen. Unsere nationale Politik wird auch hier wieder den Wackeldackel spielen.
  4. #4

    Ers ist ein..

    Zitat von roland56 Beitrag anzeigen
    ... dass Schäuble ein Umfaller ist. Vor ca. einem Monat war er in der Sendung "Münchner Runde" als einziger Gast zu sehen. Was der da alles unwidersprochen loslassen durfte (bezogen auf die unbestreitbaren Risiken für den deutschen Steuerzahler) war wirklich ohne Worte.

    Was mir aber zu denken gab, war, dass er die wirtschaftliche Einheit wohl wirklich will (koste es was es wolle). Er äußerte sich sinngemäß so, dass damals eben nicht mehr als die politische Einheit möglich war. Dieses scheibchenweise herausrücken mit der Wahrheit, dieses scheibchenweise Erhöhen der zur Verfügung gestellten Gelder und damit der Risiken erschien, zumindest mir, nicht so sehr als Umfallen sondern als hinterhältige Taktik. Schäuble gehört aus meiner Sicht zu den Leuten, die nicht nur ihre Großmutter verkaufen sondern auch noch liefern.

    Die Belange der deutschen Bevölkerung haben für Ihn offensichtlich keinen Belang. Juncker, der sich ja selbst als Lügenbold outete, sieht das wohl ähnlich und empfielt in deshalb uneingeschränkt.
    ... Hütchenspieler, spendenskandalerprobt. Sie dürfen raten unter welchem Hütchen sich gerade welcher Schattenhaushalt versteckt.

    Die sozialen Wohltaten für Hoteliers und reiche Erben hat er ohne mit der Wimper zu zucken durchgehen lassen, klar, weil das eine Klientel ist, die nicht nur FDP wählt sondern auch CDU. Mit der 'Herdprämie' ist es ähnlich. Diese CSU-Erfindung nutzt auch der CDU, also ist hier von einem Sparkommisar Schäuble nichts zu hören. Aber wenn auf Griechenland populistisch eingedroschen werden soll ('Die faulen Hunden sollen mehr sparen'!), da er ist er an vorderster Front dabei und die Murksel auch. Das kommt an beim Publikum. Murksel und Schäuble haben bei der verBILDeten Wählerschicht die besten Werte!
  5. #5

    Juncker sagt: "Wir leben schon so lange in diesem europäischen Haus und dennoch begegnen wir uns wie Flurnachbarn in einer Großstadt."

    Diese Feststellung ist eine Bankrotterklärung der Antidemokraten, die die Völker Europas seit Jahren an der Nase führen. Immer noch unbestraft!
    Also ich lebe nicht in Europa sondern in Deutschland und will mein Leben nicht globalisieren sondern im Gegenteil - hier, im kleinen Kreis (Stadt, Kommune, Gemeinde) leben. Und will auch meine Kultur leben und für mich und meine direkten Nachbarn und Mitbürger arbeiten und nicht für irgendwelche fremden Gruppen oder Nationen.
  6. #6

    57jähriger empfiehlt 69jährigen als Nachfolger

    Ich finde das "genial", wenn ein 57jähriger Juncker den 69jährigen Schäuble als Nachfolger vorschlägt.

    Das soll jetzt keine Altersdiskriminierung sein. Schäuble ist ein harter Hund und ich würde ihm das zutrauen, obwohl in den letzten Jahren sein gesundheitlicher Zustand längst nicht mehr so robust war. Aber welchen Sinn macht es, wenn er jetzt in diesem Amt noch einmal "durchstartet"? Momentan ist er doch sicherlich auch in seinem bestehenden Amt ausgelastet.

    Man muss sich schon fragen, was Juncker zu diesem Vorschlag bringt. Gibt es bei den jüngeren Politikern etwa so wenige "überzeugte Europäer", dass er das Alter von Schäuble lieber übersieht?
  7. #7

    Dekadenz

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Klare Worte an der Kehrwiederspitze: Bei der SPIEGEL-Gesprächsreihe hat sich Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker für Wolfgang Schäuble als Nachfolger ausgesprochen. Der deutsche Finanzminister sei eine "Idealbesetzung".

    SPIEGEL-Gesprächsreihe: Euro-Gruppen-Chef Juncker*empfiehlt Schäuble als Nachfolger - SPIEGEL ONLINE
    Jean-Claude Juncker wurde am 9. Dezember 1954 geboren, Wolfgang Schäuble am 18. September 1942. Dass einer der fast 12 Jahre jünger ist, den 70-jährigen Älteren als Nachfolger empfiehlt, sagt Alles über die absolute Dekadenz dieses Brüsseler Vereins aus.
  8. #8

    .

    Zitat von roland56 Beitrag anzeigen
    ... dass Schäuble ein Umfaller ist. Vor ca. einem Monat war er in der Sendung "Münchner Runde" als einziger Gast zu sehen. Was der da alles unwidersprochen loslassen durfte (bezogen auf die unbestreitbaren Risiken für den deutschen Steuerzahler) war wirklich ohne Worte.

    Was mir aber zu denken gab, war, dass er die wirtschaftliche Einheit wohl wirklich will (koste es was es wolle). Er äußerte sich sinngemäß so, dass damals eben nicht mehr als die politische Einheit möglich war. Dieses scheibchenweise herausrücken mit der Wahrheit, dieses scheibchenweise Erhöhen der zur Verfügung gestellten Gelder und damit der Risiken erschien, zumindest mir, nicht so sehr als Umfallen sondern als hinterhältige Taktik. Schäuble gehört aus meiner Sicht zu den Leuten, die nicht nur ihre Großmutter verkaufen sondern auch noch liefern.

    Die Belange der deutschen Bevölkerung haben für Ihn offensichtlich keinen Belang. Juncker, der sich ja selbst als Lügenbold outete, sieht das wohl ähnlich und empfielt in deshalb uneingeschränkt.
    Egal was er sagt: Schäuble wird für den EURO und die EU ALLES machen. Von daher sind wir verraten und verkauft. Erneut.
  9. #9

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Klare Worte an der Kehrwiederspitze: Bei der SPIEGEL-Gesprächsreihe hat sich Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker für Wolfgang Schäuble als Nachfolger ausgesprochen. Der deutsche Finanzminister sei eine "Idealbesetzung".

    SPIEGEL-Gesprächsreihe: Euro-Gruppen-Chef Juncker*empfiehlt Schäuble als Nachfolger - SPIEGEL ONLINE
    Der größte Fehler Bismarcks war es den Franzosen zu verbieten Luxemburg zu anektieren, dann wäre diese Nervensäge Juncker uns erspart geblieben und sein dümmlicher Pro Kopf Vergleich. Die Zahlungen der 0,5 Millionen Luxemburger fällt bei Rettungspaketen einfach nicht ins Gewicht und die Hauptlast leisten nunmal Deutschland und Frankreich.

    Und nein Wolgang Schäuble ist keine Idealbestzung für den Euro-Gruppen-Chef, wir brauchen keine weiteren Fanatiker die immer noch Endsiegparolen für die Weiterexistenz des Euros zum besten geben, sondern Realisten die eine Exitstrategie aus dieser Krise entwickeln. Das muss nicht unbedingt ein Deutscher sein, wenn wir dieses Amt stellen sollen haben wir aber eine Reihe von bestgeeigneten Personen für diese Aufgabe, Schäuble gehört allerdings nicht dazu.


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