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SPIEGEL-Gesprächsreihe: Bundesbank-Chef Weidmann rügt Euro-Retter
dapd"Das ist nicht mein Politikverständnis": Bundesbank-Chef Weidmann hat bei der SPIEGEL-Gesprächsreihe "Der Montag an der Spitze" das Krisenmanagement der Euro-Retter kritisiert. Die Notenbanker seien nicht dafür da, politische Versäumnisse auszubügeln.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...840862,00.html
- #30 26.06.2012 09:52 von
warum ich mir Strauss, Schmidt, Wehner, Drecker und Barzel zurückwünsche
Nur zur erinnerung in den 70 Jahren war es auch sehr krisenhaft und da wurde durch Helmut Schmidt und dem französischen Staatspräsidentend das EWS initiert, es geht alles wenn man das will.
eigentlich waren die 70 Jahre schlimmer, Ölkrise, währungskrise, inflation größer 5 %. wiederaufleben der Arbeitslosigkeit, dazu eine renidente unzufriedene Jugend die sich zum Teil auch blockiert gefühlt hat.
Wir hatten andere Politiker und andere Medien, ich weis nicht, ob man Wehrmachtleutnant gewesen sein muß um Krisen lösen zu können und den zweiten Weltkrieg erlebt haben muss.
Jedenfalls haben die Politiker gehandelt das ist der Unterschied. - #31 26.06.2012 10:01 von
Welcher Rettungsplan?
Wo waren Sie in den letzten Wochen? Es gibt einen Plan, um Griechenland langfristig zu retten. Und dieser heißt sparen, sparen und nochmals sparen.
Alles andere ist Unsinn und kann nicht funktionieren. Die aktuellen Schulden werden niemals verschwinden, wenn man sich nicht umstellt, sondern so weiter macht, wie bisher. Schon der aktuelle Plan der neuen Regierung ist Unsinn. Wozu will man jetzt die Beamten verschonen? Damit diese auch in Zukunft ND wählen und so ihre Pfründe erhalten? Hat Griechenland immer noch nicht eingesehen, daß ca. 30% Beamte kein Staat aushält?
Ich kann nur vermuten, das Ihr Rettungsplan mein Geld (und Ihres) weiter vernichten soll und Deutschland in die Pleite treiben wird. Das wollen auch die Staaten im Süden? Und was kommt dann? Rückfall in die Steinzeit?
Ich habe auch keine Universallösung, aber eins weiß ich: Griechenland muss die bereits beschlossenen Reformen umsetzen, um überhaupt eine kleine Chance zu haben. Alles andere verlänger nur das Siechtum. - #32 26.06.2012 10:30 von
das ist nicht so schlimm
Solange wir im Euro bleiben sind auch T2-Salden von 10 Billionen egal.
Und wenn wir rausgehen schöpft die Bundesbank Giralgeld in gleicher Höhe.
(Buchhaltergrundsatz: erkenne Dich selbst und belaste den andern).
Aber Engelchen Murksel und Wohl-Locker Schräuble haben von einem gnädigen Schicksal eine 2. Chance erhalten: Griechenland in die Pleite zu schicken. Das übt eine unglaubliche Wirkung auf den Rest des ClubMed aus.
Bitte nicht vergessen: das proKopf-Vermögen ist sowohl in Italien als auch in Frankreich höher als bei uns. Das sollen die Vermögens- und Erbschaftssteuer-Erhöher bei uns täglich 10 mal schreiben. - #33 26.06.2012 23:54 von
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Schopenhauer ist immer ein guter Ratgeber, wen man im Leben böse Überraschungen vermeiden will.
Orlando Pascheit hat in den NDS eine guten Kommentar zum eigentlichen Problem verfasst:
"Der Vorschlag, über eine neue Verfasstheit der EU das Volk abstimmen zu lassen, kommt viel zu spät. Und hat vor allem heute wenig Aussicht auf Erfolg. Eine deutliche Mehrheit möchte, dass Griechenland die Eurozone verlässt. Eine Mehrheit ist der Meinung, dass Deutschland die D-Mark hätte behalten sollen. Die Bereitschaft, die Haushaltskontrolle Brüssel zu übergeben, d.h. u.a. denjenigen, die auf deutsches Geld am meisten angewiesen sind, dürfte tendenziell gegen Null gehen. Die Medien und Finanzmärkte tendieren sich gegenseitig verstärkend dazu, Szenarien an die Wand zu malen, in denen nicht nur Spanien sondern auch Italien unter den Schirm rutschen müssen. Wie soll der Normalbürger verkraften, dass Deutschland und Frankreich zusammen für mehr als vier Billionen Euro Schulden bürgen müssten." - #34 27.06.2012 00:01 von
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Obwohl sie recht haben, muss man auch an den 2.Teil des Problems erinnern, wenn man ehrlich ist.
Wer sich so verschuldet, der muss vorher schon auch Geldgeber gefunden haben, die um des eigenen Profits Willen ihnen immer wieder neue Kredite gegeben haben. Und zwar GEGEN besseres Wissen! Man wusste, dass die Politik diese faulen Kredite zum Vorteil der Export Wirtschaft garantiert!
Wenn sie also schreiben: "Jahrzehntelange Misswirtschaft par excellence gepaart mit abgrundtiefer Korruption. Aber Schuld haben immer die Anderen." Dann bitte mit dem Finger in beide Richtungen zeigen!
Ausserdem bietet sich an bei den Überlegungen zu den Regierungen an, sich darüber klar zu werden wer denn in Demokratien für deren Auswahl letztlich verantwortlich war!
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