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SPIEGEL-Gesprächsreihe: Bin Laden hat sich sein eigenes Gefängnis gebaut

Der Terrorismus-Experte Peter Bergen kam Qaida-Chef Osama bin Laden so nah wie kaum ein zweiter westlicher Journalist. Im politischen Gespräch "Montag an der Spitze" erzählt er von der zehnjährigen Jagd der Amerikaner auf den Terror-Chef und was Stinkbomben damit zu tun hatten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...834284,00.html
  1. #1

    Was Willy so alles weiss

    Laut diesem "Experten" ist Alkaida für 9/11 verantwortlich, er sagt aber nicht warum. Und nun ist Alkaida auch so gut wie tot... Und direkt neben diesem Artikel steht der Artikel "Fast hundert Tote: Al-Qaida bekennt sich zu Selbstmordanschlag im Jemen"
  2. #2

    Von der deutschen Poeterey

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Terrorismus-Experte Peter Bergen kam Qaida-Chef Osama bin Laden so nah wie kaum ein zweiter westlicher Journalist. Im politischen Gespräch "Montag an der Spitze" erzählt er von der zehnjährigen Jagd der Amerikaner auf den Terror-Chef und was Stinkbomben damit zu tun hatten.

    Qaida-Experte Peter Bergen beim Montag an der Spitze im SPIEGEL-Haus - SPIEGEL ONLINE
    Warum kommen selbsternannte Terrorexperten bei einer ehemals gesellschaftskritischen Zeitung so viel besser weg als hundskommune Aufklärer? Weil das Hervorbringen eines Narrativs, eben das gekonnte Erzählen so viel wichtiger geworden ist als die Ermittlung möglichst wahrheitsnaher Sachverhalte.

    Leuten, die uns von um ein Haar gerade nicht mehr geschlossenen Metallgittertoren, deren blosse Existenz durch nichts in der Welt abgesichert ist, erzählen, sollte man mit grösster Vorsicht begegnen, statt sie für ihre Erzählkünste in den Himmel zu loben. Zusammen mit der erst jüngst beklagten Alexithymie bei all den Leuten, die sich von Zahlenkolonnen und nackten Berechnungen leiten lassen, scheint mir so nichts weniger als der Boden dafür bereitet zu werden, dass es eines Tages zu einer Frage des Sinnes für politischen Opportunismus werden wird, ob man noch ungestraft behaupten darf, dass zwei und zwei vier ergeben.

    Hier wie auch anderswo betreibt der SPIEGEL für mich in völlig unverständlicher Weise und aus einem Motiv, das ich mir nur unter aufgestellten Nackenhaaren zusammenreimen kann, die Sache der Antiaufklärer. Und von denen hatten wir doch in den vergangenen Jahrtausenden weiss Gott schon genug in unserer Mitte.
    Wer trägt denn heute noch die Fackel der Aufklärung vor sich her statt sich mit den Düsterlingen, die sich auf nichts besseres als das Erzählen eingängiger Geschichten verstehen, gemein zu machen? Der SPIEGEL vielleicht nach einer gründlichen Reformation? Das wäre zu hoffen.
    Leute, wie dieser komische Peter Bergen, sollten so fair sein und ihre Ergüsse durch entsprechende Veröffentlichung in Gedichtbänden oder Romanen als jene Phantasieerzeugnisse kenntlich machen, die sie sind.
    Dort wären sie dann in guter Gesellschaft mit z.B. ehemaligen Nobelpreisträgern.
  3. #3

    Experten?

    Zitat von jetrabbit Beitrag anzeigen
    Laut diesem "Experten" ist Alkaida für 9/11 verantwortlich, er sagt aber nicht warum. Und nun ist Alkaida auch so gut wie tot... Und direkt neben diesem Artikel steht der Artikel "Fast hundert Tote: Al-Qaida bekennt sich zu Selbstmordanschlag im Jemen"
    Man sollte nicht so viel wert auf das legen was selbsternannte Terrorismusexperten so von sich geben.
    Man sollte viel mehr die Hintergründe und warum so etwas in großen Maßen immer wieder entstehen kann analysieren.
    Warum gibt es in der welt so viel Hass und warum kann man dafür so viele Menschen mit einspannen und man sollte sich mal überlegen was man dagegen unternehmen könnte, aber das wollen sie uns nicht sagen, weil wir alle dann vielleicht ein schlechtes Gewissen bekommen könnten.
  4. #4

    Häh?

    Zitat von Duzend Beitrag anzeigen
    Warum kommen selbsternannte Terrorexperten bei einer ehemals gesellschaftskritischen Zeitung so viel besser weg als hundskommune Aufklärer? Weil das Hervorbringen eines Narrativs, eben das gekonnte Erzählen so viel wichtiger geworden ist als die Ermittlung möglichst wahrheitsnaher Sachverhalte.

    Leuten, die uns von um ein Haar gerade nicht mehr geschlossenen Metallgittertoren, deren blosse Existenz durch nichts in der Welt abgesichert ist, erzählen, sollte man mit grösster Vorsicht begegnen, statt sie für ihre Erzählkünste in den Himmel zu loben.
    Was haben Sie denn für ein Problem, daß Sie ihr komisches Pamphlet hier gleich zwei mal posten müssen? Egal.
    Soweit ich das aus der Einleitung entnehmen konnte, beschäftigt sich der gute Mann sich schon seit 1997 mit Osama bin Laden, also schon zu einem Zeitpunkt als dieser hier in Europa und den USA so gut wie unbekannt war. Zudem hat er das Haus in Abottabad ansehen dürfen und wohl auch mit US-Militärs bezüglich der Jagd nach Osama sprechen dürfen. Warum zum Geier sollte er das mit der Gittertür erfunden haben sollen? Zumal es die SEALS wohl nicht aufgehalten hätte.

    Letztendlich hat er nur ein Buch über die Ergebnisse seiner Recherchen geschrieben, daß mag man interessant finden oder auch nicht, jedenfalls wird niemand gezwungen es zu kaufen...
  5. #5

    Er wohnte wie ein großer Mafioso

    Die leben auch oft in komfortablen Löchern mit goldenen Wasserhähnen in Hinterhöfen. BinLaden war wohl ein Idealist, ich wüßte nur gern, wie seine Ideologie aussah, auch sein Haß auf den Westen war wohl begründet, nur, was waren die Gründe?








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