Forum


 

SPIEGEL-Gespräch: "Die zweitbeste Lösung"

Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger, 55, über seine Verantwortung für das Porsche-Debakel, den Abstieg des Musterländles und seine Ausflüge in die Bundespolitik.

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,638370,00.html
  1. #1

    Undevot

    Ich wette, die SPIEGEL-Redakteure René Pfister und Simone Kaiser sind nicht bei Peter Frey und Peter Hahne vom ZDF Sommerinterview in die Lehre gegangen. Aber auch so was von undevot! ;-)
  2. #2

    Niveaulose Fragesteller

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger, 55, über seine Verantwortung für das Porsche-Debakel, den Abstieg des Musterländles und seine Ausflüge in die Bundespolitik.

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,638370,00.html
    Diese Interview zeichnet sich vor allem durch die Niveaulosigkeit der Fragesteller aus.
    Man kann ein Interview auch sachlich führen ohne ständig zu beleidigen und zu unterstellen.
    Irgendwie klingt das ganze wie ein persönlicher Wahl/Machtkampf der Journalisten gegen Öttinger.

    So stelle ich mir guten Journalismus nicht vor.
  3. #3

    lol

    In Süd-Baden ist das Oettinger=Schwabenbashing ziemlich ausgeprägt und beliebt, ich glaub, da findet mancher den Artikel bzw. die beiden Interviewer noch viel zu harmlos . . .
  4. #4

    Schlechter Stil

    Das Interview spiegelt den schlechten Stil wider, den einige Journalisten leider glauben, bei Interviews mit Politikern an den Tag legen zu müssen, um sich hinreichend zu profilieren. Offensichtlich geht es darum, die unbequemsten Fragen zu stellen und den Gesprächspartner konstant in der Defensive zu halten - ob diese Fragen sachlich sind und zu interessanten und lesenswerten Antworten (statt ständiger Selbstverteidigung) führen, ist offenbar völlig zweitrangig.

    Das ist wirklich ganz schlechter journalistischer Stil, den ich eigentlich eher in BILD vermuten würde als im Spiegel.
  5. #5

    Oettinger kann nur so gut sein wie seine Zeit

    Möglicherweise hätte Oettinger in den 80er Jahren auch viel besser abgeschnitten. Die Zeiten haben sich aber geändert. Heute sind alle Politiker Europas nur mittelmäßige "Pleiten-Verwalter". Ich kenne nur eine Ausnahme, dem ich wirklich Achtung entgegen bringen kann, bei dem ich Integrität sehe und den ich sofort und ohne Vorbehalte wählen würde. Er ist aber leider in den Niederlanden. Und ich bin eine Baden-Württembergerin.
  6. #6

    direkt

    Sehr schön und direkt auf die Probleme angesprochen. Solche Interviews sollten noch mit mehreren Politikern geführt werden. Insgesamt fehlt mir bei politischen Diskussionen und vielen Interviews die Hartnäckigkeit und Bissigkeit, die nötig wäre, um den Herren Volksvertretern mal auf die Pelle zu rücken und Kontrolle auszuüben.
    Die Antworten sind typisch Politiker, in jedem Scheiß kann man noch was gutes für sich sehen, aber bloß keine Fehler zugeben. So sieht man als Wähler wenigstens woran man ist.
  7. #7

    Klasse Interview!

    Ein herrvoragendes Interview. Sowohl die Fragen, als auch die Antworten. Nicht das übliche "Politiker blah - blah" sondern harte Fragen und direkte Antworten. So macht das Spaß! Und: in der beigefügten Bilderserie kommt der Ministerpräsident dann doch noch - wie ich finde - sehr gut weg! :-)
  8. #8

    Sagt der CDU-Wähler...^^

    Zitat von sprechweise Beitrag anzeigen
    Diese Interview zeichnet sich vor allem durch die Niveaulosigkeit der Fragesteller aus.
    Man kann ein Interview auch sachlich führen ohne ständig zu beleidigen und zu unterstellen.
    Irgendwie klingt das ganze wie ein persönlicher Wahl/Machtkampf der Journalisten gegen Öttinger.

    So stelle ich mir guten Journalismus nicht vor.
    Das sieht vielleicht ein überzeugter CDU Wähler / CDU -Mitglied so, ich nenne das kritischen Journalismus mit zugegeben provokanten Fragen, etwas was beim Spiegel und auch sonst in D viel zu wenig vorkommt.

    Guter Journalismus ist es für sie wohl nur dann, wenn man untertänigst völlig unverbindliche Fragen stellt und in das allgemeine Hurra-Geschreie der Politik einstimmt?

    Oder wenn man den politischen Gegner mit kritischen Fragen auseinandernimmt?
  9. #9

    schwaches interview

    für spiegel-verhältnisse ein wirklich außerordentlich schwaches interview. weil voreingenommen, undistanziert, teilweise unsachlich und tendenziös. die beschallung des sommerlochs wird ja gemeinhin den politikern vorgeworfen. in diesem fall macht sich der spiegel darum verdient, durch waghalsige schlussfolgerungen und einen mangel an sachlichkeit, stimmung zu machen. bitte weniger davon.


TOP



TOP