In dem Artikel heisst es "... erweitert sich die Fläche der Innenstadt um 20 bis 30 Prozent". Das bedeutet, dass diese Fläche dann mit Autos zugestellt und mit neuen Straßen zugepflastert werden soll? (Nach dem Motto: die Bahn kommt unter die Erde damit Autos die Stadt noch mehr verpesten können?).
Oder sollen dort Parks und öffentliche Flächen entstehen?
Generell stehe ich dem Ansatz Bahnen (also auch U- und S-Bah) unter die Erde zu verlegen sehr kritisch gegenüber. Denn eine Bahn unter der Erde verhindert auch das Menschen damit fahren wollen oder können. Entweder ist es Angst (Nachts allein durch dunkle Tunnel und Rolltreppen tief in den Untergrund absteigen) oder es wird verhindert das Menschen mit schwerem Gepäck, Kinderwagen oder Fahrrädern mit Gepäck vernünftig die Gleise erreichen können. Fahrstühle an Bahnhöfen sind oftmals nach der Ankunft eines Zuges durch Reisenden mit Rollkoffer komplett ausgelastet, so dass man mit einem Kinderwagen oder Fahrrad schonmal zehn oder fünfzehn Minuten warten kann bis man an die Reihe kommt. Vordrängeleien und Pöbeleien an Gleis-Fahrstühlen habe ich schon des öfteren erlebt. Wenn man dann noch einen Gleiswechsel machen muss um einen Anschlusszug zu erreichen und nur ein paar Minuten Zeit dazu hat (weil die Bahn mal wieder Verspätung hat), dann ist das mehr als unangenehm.
Die Bahn gehört über die Erde. In den Sichtbereich der Menschen. Ebenerdig erreichbar für alle Menschen mit schwerem Gepäck oder Behinderungen. Alle Gleise müssen ohne Barrieren von jedem Menschen schnell erreicht werden können. Das sollte für alle Bahnhöfe selbstverständlich sein!
Das ist meine Meinung.
Heinzer.
Antworten / Zitieren


