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Sperrstunde: London dreht Springsteen und McCartney den Saft ab
Getty Images"Danke" sagen war nicht mehr drin: Paul McCartney und Bruce Springsteen haben bei einem Konzert in London kräftig überzogen - bis ihnen der Veranstalter den Strom abstellte. Springsteens Bandkollege beschwerte sich hinterher per Twitter-Mitteilung über den "Polizeistaat".
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...844488,00.html
- #1 15.07.2012 15:46 von
...
Dem Veranstalter ging es vermutlich nur um Kohle. Und darum irgendwelche unsinnigen Gesetze einzuhalten.
Wenn ich mir Springsteen auf die Bühne hole, dann spiele ich auch nach seinen Regeln, ansonsten soll man es lieber sein lassen. - #2 15.07.2012 15:52 von
Anwohner
ich wohne selbst in einer Altstadt, in der ständig Veranstaltungen sind. Ich wäre froh, wenn hier solche Feste um 22 Uhr zu Ende wären.
- #3 15.07.2012 16:09 von
Lärm
ist immer subjektiv, denn man kann einfach nicht davon ausgehen, dass das, was man selber auch nachts um 3 für die Ergüsse eines Genies hält, der Rest der im beschallten Umfeld genauso sieht.
Lärm ist ein unterschätzter Krankmacher. - #4 15.07.2012 16:12 von
Klagewut
Na prima! Warum ziehen sie nicht aufs Land oder in irgendeine Sackgasse?!
Es kommt leider immer mehr in Mode anderen Spass, Konzerte und andere Feiern schlicht zu mißgönnen... Kann mir schlicht keinen Reim darauf machen wieso das eigentlich so geworden ist.. An den Veranstaltungen liegt das sicher nicht (im grossen wie im kleinen wurde früher deutlich mehr auf den Putz gehauen), wohl eher an der in die Mode gekommene Klagewut der Menschen. Leider! - #5 15.07.2012 16:31 von
- #6 15.07.2012 16:46 von
Es kann der Frömmste nicht.........
Das Schlimmste ist, dass die Gerichte solchen Prozesshanseln auch noch ein Forum geben und dann mit irrwitzigen Strafandrohungen entscheiden. In Berlin darf z.B. bei Konzerten in der Waldbühne keine einzige Minute überzogen werden, sonst gibt es ein Zwangsgeld von 500.000 €.
Vor ein paar Jahrzehnten, als auf der Avus noch Autorennen gefahren wurden, hatten die Anwohner an der Strecke kein Problem, weil sie faktisch in der ersten Reihe sassen. Erst als jemand auf die Idee kam, es wäre zu laut, und man Schallschutzwände aufbaute, deren schöner Effekt war, dass man dahinter nun in der ersten Reihe nichts mehr sah, begehrten nun wiederum diese Anwohner auch auf, da ja der Lärm immer noch vorhanden war. Das war dann das Ende der Avus.
Es geht nicht um Umweltschutz und Gesundheit, sondern ganz profane persönliche Befindlichkeiten. - #7 15.07.2012 16:51 von
Wenn ich ein Konzert mit ...
...dem Boss mache, mache ich das da, wo er stundenlang spielen kann. Denn ich weiß um seine Shows. Also: Fehler des Veranstalters.
Aber es kommt ja immer mehr in Mode, sich zu beschweren und andere mit albernen Klagen zu überziehen.
Ein Beispiel aus einer norddeutschen Kleinstadt. Neubau in einem Gewerbegebiet, Anwohner aus dem angrenzenden Wohngebiet beschweren sich über Anlieferungen in der Nacht und drohen mit Anwälten nachdem ich Ihnen erklärt habe, dass ich zwar die Anlieferer bitten kann leiser zu seien, wir uns hier aber in einem Gewerbegebiet befinden und ich genau deshalb einen Neubau dort geplant habe und aus einem Mischgebiet Anfang Mai umgezogen bin. Da gab es übrigens keine Beschwerden, obwohl Anwohner viel näher dran wohnten.
Sorry, aber beschwert Euch bei der Verwaltung, die haben an dieser Stelle ein Gewerbegebiet geplant und die entsprechenden B-Pläne lagen lange aus. - #8 15.07.2012 17:15 von
soistrecht
Meine Familie wohnt seit 1905 im selben Haus. Und wir halten unser Haus, genauso wie die anderen Anwohner. Ohne unsere Bemühungen gäb es diese Partykulisse garnicht. Wie wär´s, wenn man mit solchen Veranstaltungen auf´s Land zieht. Aber ja, da ist ja die Location nicht so schön. Es macht ja immer mehr Spaß sich auf kosten anderer zu amüsieren...
- #9 15.07.2012 17:36 von
Ich hätte mich gefreut
wenn Topstars wie Mc Cartney und Springsteen länger spielen. Natürlich hat der Veranstalter auch Auflagen, aber die 30 Sekunden wären ja womöglich noch drin gewesen.
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