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Spenden im US-Wahlkampf: Obama umgarnt die Superreichen

REUTERSEin Geheimvideo entblößt Mitt Romney als Snob - Rivale Barack Obama inszeniert sich prompt als Mann des Volkes. Dabei buhlt auch er hinter verschlossenen Türen um die Millionen der Superreichen. Im womöglich teuersten Wahlkampf aller Zeiten entscheidet das Geld über den Sieg.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...856643,00.html
  1. #1

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im womöglich teuersten Wahlkampf aller Zeiten entscheidet das Geld über den Sieg.

    US-Wahl 2012: Obama wirbt um Spenden der Millionäre - SPIEGEL ONLINE
    Das überrascht mich jetzt doch sehr. Hat denn SPON nicht erst gestern ausführlich darüber berichtet, dass Romney aufgrund seiner Patzer die Wahl schon verloren hätte?
  2. #2

    spon - nachrichten mit halbwertszeit ...

    ... und zwar einer kurzen:

    gestern:
    mitt romney kann die wahl abschreiben, weil er sich selbst demontiert hat.

    heute:
    das geld entscheidet über den sieg.


    ... und die beiden aussagen würden nur zusammenpassen, wenn romney mit seiner sozialschmarotzerrede die mehrheit seiner sponsoren vergrault hätte. zu diesem szenario kann sich wohl jeder leser seine eigene meinung bilden.

    leider mutiert spon zunehmend von einer ernstzunehmenden nachrichtenquelle zu einer litfaßsäule mit redaktionell ergänzten sensationsschlagzeilen.

    vielleicht sollte sich das unternehmen überlegen, ob es sich wieder stärker an den bedürfnissen seiner leser ausrichtet, anstatt sie wie zahl- und clickvieh zu behandeln.

    mfg, carsten
  3. #3

    Der Unterschied

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Geheimvideo entblößt Mitt Romney als Snob - Rivale Barack Obama inszeniert sich prompt als Mann des Volkes. Dabei buhlt auch er hinter verschlossenen Türen um die Millionen der Superreichen. Im womöglich teuersten Wahlkampf aller Zeiten entscheidet das Geld über den Sieg.

    US-Wahl 2012: Obama wirbt um Spenden der Millionäre - SPIEGEL ONLINE
    Romney laesst sich von Superreichen umgarnen, weil diese sich von ihrer Unvestition Riesengewinne in Form von weiteren Steuergeschenken versprechen, Obama umgarnt Superreiche, denen das asoziale Verhalten der Republikaner zuwider ist.

    Oder, um den ehemaligen Konkurrenten von Romney, Rick Santorum zu zitieren, "die Elite und die intelligenten Leute werden niemals auf unserer Seite sein".
  4. #4

    optional

    Das ist eben der Unterschied zwischen Romney und Obama. Obama weiß, dass auch die Reden auf den privatesten Spendengalas, irgendwann öffentlich werden. Deshalb wählt er auch hier seine Worte mit bedacht, Romney ist dagegen ein typischer Republikaner und redet gern frei Schnauze und setzt auf Populismus, aber das geht in den letzten jahren regelmäßig schief.
  5. #5

    Obama oder nicht Obama...

    ...ist doch so egal. Egal wär US-Präsident ist oder wird, das System der USA wird doch nicht verändert. Nur wer Superreiche zufrieden stellt, wird belohnt. Spenden zeigen doch deutlich, dass es garnicht um Politik geht. Die USA ist in meinen Augen, eine "Scheindemokratie". Ausbeutung der Menschen ist das oberste Ziel eines jeden US-Präsidenten. Zumindest wird Ihm das nahegelegt, von den Superreichen.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Geheimvideo entblößt Mitt Romney als Snob - Rivale Barack Obama inszeniert sich prompt als Mann des Volkes. Dabei buhlt auch er hinter verschlossenen Türen um die Millionen der Superreichen. Im womöglich teuersten Wahlkampf aller Zeiten entscheidet das Geld über den Sieg.

    US-Wahl 2012: Obama wirbt um Spenden der Millionäre - SPIEGEL ONLINE
    Und was ist an dieser Nachricht jetzt interessant oder gar neu?
    Das liest man alle 4 Jahre immer wieder, dass die Kandidaten beider Gruppierungen Geld sammeln gehen, so what?
  7. #7

    Traumtänzer sind beide

    Romney vermittelt mir immer den Eindruck, er wolle sich mit der Präsidentschaft einen persönlichen Traum erfüllen, weil es ja in Amerika nichts gibt, das Geld nicht kaufen kann. Aber auch Obama hat mit einigen Ideen, die hier in Europa vielleicht mentalitätsbedingt besser ankommen (Krankenversicherung bspw.) eine leicht verzerrte Wahrnehmung der Wünsche oder Bedürfnisse oder auch Prioritäten der Wählerschaft gezeigt.
    Insgesamt ist es sehr augenfällig, daß im Wahlkampf keine Argumente, sondern nur die Show relevant sind und dafür auch diese Unsummen benötigt werden - allerdings sind wir hier teilweise davon auch nicht mehr weit entfernt, daß Inhalte in den Hintergrund treten...
  8. #8

    Wahl oder Versteigerung?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Geheimvideo entblößt Mitt Romney als Snob - Rivale Barack Obama inszeniert sich prompt als Mann des Volkes. Dabei buhlt auch er hinter verschlossenen Türen um die Millionen der Superreichen. Im womöglich teuersten Wahlkampf aller Zeiten entscheidet das Geld über den Sieg.

    US-Wahl 2012: Obama wirbt um Spenden der Millionäre - SPIEGEL ONLINE
    Es handelt sich doch hier nicht um eine Wahl sondern um eine Versteigerung. Wer das meiste Geld bietet bekommt den Zuschlag.
  9. #9

    Demokratie

    Es ist schon erstaunlich was den Leuten alles als Demokratie verkauft wird, welche auch gern in andere Länder mit Waffengewalt und NATO willigen exportiert wird. Und immer schön mit den Fingern auf andere Zeigen.


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