Forum


 

Spekulationsskandal: JP Morgan verzockt weitere Milliarde

AFPEs war ein Schock für die Finanzwelt, als die US-Bank JP Morgan vor einer Woche einen Spekulationsverlust von zwei Milliarden Dollar eingestand. Doch nun kommt es offenbar noch schlimmer: Laut einem Pressebericht hat das Institut innerhalb weniger Tage mindestens eine weitere Milliarde verloren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...833660,00.html
  1. #1

    Nullsummenspiel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war ein Schock für die Finanzwelt, als die US-Bank JP Morgan vor einer Woche einen Spekulationsverlust von zwei Milliarden Dollar eingestand. Doch nun kommt es offenbar noch schlimmer: Laut einem Pressebericht hat das Institut innerhalb weniger Tage mindestens eine weitere Milliarde verloren.
    Was soll die Aufregung?

    Kam jemand regt sich auf, wenn die Bank durch solche Geschäfte verdient - obwohl dann eben jemand anderes die Milliarden verloren hat.

    Eigentlich könnte man sich jetzt genausogut für die anderen Zocker freuen, die die 2 oder 3 Milliarden von JP Morgen verdient haben.

    Oder die ganzen Zocker einfach Zocker sein lassen und sich anderen Themen zuwenden.
  2. #2

    Zitat von lartpoutlart Beitrag anzeigen
    Was soll die Aufregung?

    Kam jemand regt sich auf, wenn die Bank durch solche Geschäfte verdient - obwohl dann eben jemand anderes die Milliarden verloren hat.

    Eigentlich könnte man sich jetzt genausogut für die anderen Zocker freuen, die die 2 oder 3 Milliarden von JP Morgen verdient haben.

    Oder die ganzen Zocker einfach Zocker sein lassen und sich anderen Themen zuwenden.
    Ich drücke es mal so aus!
    Da hat ein Zocker den anderen Zocker über den Tisch gezogen!
    "one time you win, one time you loose!"
    who care´s
    Es beweist nur, das in der Welt soviel Geld flüssig herumvagabundiert, das damit ohne Probleme mehrere Griechenlands alimentiert werden könnten, oder den Menschen in den Hungerstaaten nachhaltig ein Überleben ermöglicht werden könnte
  3. #3

    Zitat von lartpoutlart Beitrag anzeigen
    Was soll die Aufregung?

    Kam jemand regt sich auf, wenn die Bank durch solche Geschäfte verdient - obwohl dann eben jemand anderes die Milliarden verloren hat.

    Eigentlich könnte man sich jetzt genausogut für die anderen Zocker freuen, die die 2 oder 3 Milliarden von JP Morgen verdient haben.

    Oder die ganzen Zocker einfach Zocker sein lassen und sich anderen Themen zuwenden.
    Nur dass es für Banken inzwischen ungesetzlich ist, Verluste zu machen, wenn man die Einmischung des FBI betrachtet. Nächste Bankenrettung, please. ;-)

    SPON könnte mal nach den Positionen von Macris? recherchieren...
  4. #4

    Alles nur Papier

    Zitat von lartpoutlart Beitrag anzeigen
    Was soll die Aufregung?

    Kam jemand regt sich auf, wenn die Bank durch solche Geschäfte verdient - obwohl dann eben jemand anderes die Milliarden verloren hat.
    Richtig - das Beispiel zeigt nur, daß auch Banken nicht risikolos zocken können. JP Morgan hatte letztes Jahr 9 Milliarden US$ verdient und liegt nun trotz der Milliardenverluste immer noch im schwarzen Bereich.
    Alles was wir daraus lernen können - der Markt funktioniert, wenn die Bank nicht immer gewinnt!
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war ein Schock für die Finanzwelt, als die US-Bank JP Morgan vor einer Woche einen Spekulationsverlust von zwei Milliarden Dollar eingestand. Doch nun kommt es offenbar noch schlimmer: Laut einem Pressebericht hat das Institut innerhalb weniger Tage mindestens eine weitere Milliarde verloren.

    JP Morgan mit neuen Verlusten nach Spekulation am Kreditmarkt - SPIEGEL ONLINE
    Die Verluste sind für JP Morgan nicht so schlimm, viel schlimmer ist der Image Verlust.

    Wo hier allerdings der Skandal liegen soll weiß ich nicht, JP Morgan spekuliert mit dem Geld seiner Kunden, die der Bank das Geld zu diesem Zweck anvertraut haben ... Schließlich wollen Aktionäre und Kontoinhaber am Ende des Jahres ihre Zinsen einstreichen ...
  6. #6

    Ich weiss schon, warum ich nicht bei einer dieser konventionellen Banken bin. Dafür habe ich vielleicht nie die großen Renditen, kann aber mitbestimmen, in welche Projekte mein GEld investiert wird. Natürlich boykottiert meine Bank Investitionen in Rüstung, Kinderarbeit usw. was ja unsere gefeierten Großbanken machen müssen, damit der deutsche Michel seine 4 statt 2,3 Prozent Verzinsung bekommt. Leider muss ich für meine dummen und gierigen Mitmenschen ungefragt jeden Bonzenrettungsschirm mitfinanzieren (ebenso als vorrangig Radfahrer den sündhaft teuren Straßenbau, aber einer ist ja immer der Loser.).
  7. #7

    In der letzten Woche....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war ein Schock für die Finanzwelt, als die US-Bank JP Morgan vor einer Woche einen Spekulationsverlust von zwei Milliarden Dollar eingestand. Doch nun kommt es offenbar noch schlimmer: Laut einem Pressebericht hat das Institut innerhalb weniger Tage mindestens eine weitere Milliarde verloren.

    JP Morgan mit neuen Verlusten nach Spekulation am Kreditmarkt - SPIEGEL ONLINE
    ....hatte ich bereits geschrieben das die 2 Milliarden US-Dollar nur die "Spitze des Eisberges" sind !
    Für mich sind die gigantischen Verluste durch Zockereien bei JP Morgan also keine Überraschung.
    Was ich aber immer noch nicht verstehe, warum die US-Regierung, es nach der Lehman-Pleite und der folgende Weltwirtschaftskrise, nicht geschafft hat diese Zockereien zu verhindern.
    Muss wohl mit dem Nobelpreis-Spakken Paul Krugmann zu tun zu haben ?!

    Ich bin Arbeitgeber und Kapitalist durch & durch, aber ich glaube und handele nach der "sozialen Marktwirtschaft", die hilft nämlich im Gegensatz zu "Free-Market" allen und hat gut funktioniert, bis sie von der SPD/Grünen CDU/CSU/ FDP beerdigt wurde......
    Verdienen und Gewinn machen = JA
    Mitarbeiter am Gewinn beteiligen = JA
    Zocken mit fremden Geld = NEIN/Niemals
    Staat als Reparaturbetrieb des Kapitalismus = NEIN/Niemals

    Allen einen schönen Vatertag !
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bankchef Dimon, der noch im April mehrere Medienberichte über ungewöhnlich große und riskante Finanzwetten der Bank als "Sturm im Wasserglas" abgetan hatte.
    Hätte er sich nicht an die in Bankenkreisen übliche Beschreibung "Peanuts" halten können?
  9. #9

    Kein Schock für die Finanzwelt

    Es handelt sich definitiv nicht um einen "neuen" Schock für die Finanzwelt. Jeder der seriöse Finanzblogs verfolgt weiß bereits seit Tagen, dass die Verluste bei mindestens 3 Milliarden liegen. Dealbook ist extrem langsam, diese Zahl wurde bereits vor TAGEN auf Zerohedge kolportiert. Einfach nur schlecht kopiert.


TOP



TOP