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Spekulationsdesaster: US-Großbank fordert Boni von Managern zurück
APHändler der US-Großbank JPMorgan haben sich im großen Stil verzockt, Riskante Wetten an den Kapitalmärkten kosten das Kreditinstitut Milliarden. Nun will das Unternehmen einen Teil des Geldes zurückholen - von den eigenen Managern.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...843757,00.html
- #1 11.07.2012 09:11 von
Bestrafung solchen Verhaltens - gleiches Recht für alle
Ich glaube, die einzige Möglichkeit diesem unseeligen Treiben von sogenannten "Topmanager" Herr zu werden ist in der Tat, diese verantwortunglosen Bankangestellten, die mit dem Geld anderer Leute Monopoly spielen, persönlich zur Rechenschaft zu ziehen indem man an ihr Privatvermögen geht, sowie ihnen hinterher - wegen Unfähigkeit - Berufsverbot erteilt. Das gleiche gelte doch bitte auch in Deutschland, z.B., auch für Politiker, die als Marionetten von Bankern (Beispiel: Notheis - Mappus) Schaden am Volksvermögen anrichten. Warum haben wir nicht den Mut, warum gibt es hier keine Staatsanwälte, die ermitteln, warum lassen wir - als Souverän - uns dies alles nahezu wortlos und mit einfachem Kopfschütteln so gefallen? Das ist doch wohl mehr als nur ein Handtaschen-Diebstahl und eine Bestrafung solchen Verhaltens, mag es nun grob fahrlässig oder nur fahrlässig sein, liegt doch wohl in öffentlichem Interesse!
- #2 11.07.2012 09:12 von
na klar !
und morgen kommt der Osterhase!
Mal wieder einer dieser populistischen PR-Gags.
Wenn einer der Verantwortlichen tatsächlich intern zur Verantwortung gezogen würde, wäre die Gefahr doch viel zu gross, dass der alle die Schweinereien nach draussen plaudert, von denen der Laden schliesslich lebt.
Aber ehrenwert tun - das kost' ja nix. - #3 11.07.2012 09:37 von
Aber...
...dann müssten die betroffenen Manager zum Ausgleich ja sicherlich ein Buch schreiben ."Mein Aufstieg bei...!"
In diesen Büchern würden dann sicherlich auch Namen, Seilschaften, Vorgangsweisen etc. zu finden sein.
Das will niemand und so bleibt es bei "gar fürchterlichen" Ermahnungen ! - #4 11.07.2012 09:40 von
Vorzeichen
Was für eine verquere Weise einen normalen Sachverhalt zu beschreiben.
Schon auf der Grundschule lernt man, was ein Vorzeichen ist.
Ueber die Relation Ergebnis <-> Bonus kann man ja streiten (lineare Prozent, Quadratwurzel oder was auch immer) aber doch bitte nicht das Vorzeichen vergessen!
Dann braucht man nicht so ein hässliches Wort "wie Geld zurückholen" zu benutzen. - #5 11.07.2012 09:45 von
Recht so !!
Endlich einmal eine positive Nachricht aus der Grossbanken-Szene. Es ist höchste Zeit, dass Bankinstitute das Geld von denen zurückholen die es in ihrer masslosen Hybris verzockt haben !!
- #6 11.07.2012 09:52 von
In manche Banken war riskantes Geschäftsverhalten der Investmentbanker ausdrücklich erwünscht, gehen riskante Geschäfte statistisch gesehendoch eher gut als schief. Damals...
Aber wenn ein Investmentbanker heute Verluste verursacht, gibt es heute doch wohl keinen Bonus mehr dafür??? - #7 11.07.2012 10:11 von
Und bei uns?
Da sprechen die Gerichte diesen Abzockern noch die Boni zu, die teilweise bei "Bankenrettungsaktionen" von unseren Steuergeldern gezahlt worden sind!
Nein, auch nach der Krise hat sich daran nichts geändert, die ganzen großspurigen Sprüche unserer Politiker haben nichts gebarcht, denn den Sprüchen folgten keinerlei Taten!
Und dafür haben wir jetzt endgültig die Krise in Europa - denn alles hat mit blligstem Geld von der EZB zocken können ohne Ende. Und der deutsche Steuerzahler soll das jetzt alles ausbaden!
Nein! - #8 11.07.2012 10:18 von
Einschränkung der finanwelt
um so mehr geld und kredite im umlauf sind, mit denen sie spekulieren und traden können, ums gefährlicher wird die sache und ich glaube das ist ein großes problem, was unserer finanzwelt heute hat. Mann müßte ihnen mehr macht und kompetenz abnehmehen, das würde der heutigen finanzwelt sicherlich guttun, ansonsten kann es mal zu einem rießigen knall kommen, einige kleine hatten wir ja schon zb. mit lehman.
- #9 11.07.2012 10:19 von
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