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Spekulationen um "FR"-Verkauf : SPD-Holding verbittet sich das "Schwadronieren"

DPAStreit um die "Frankfurter Rundschau": Der DuMont-Vorstand sagt öffentlich, dass der Verlag bereit sei, sich von der Zeitung zu trennen. "Nicht sehr professionell", nennt das der Chef der ebenfalls an der "FR" beteiligten SPD-Medienholding DDVG - und teilt weiter aus.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...839882,00.html
  1. #1

    Die Aussage "Wenn wir einen hochinteressierten Käufer finden, der uns viel Geld dafür zahlen würde, würden wir das natürlich prüfen." ist doch mitnichten "Öffentliches schwadronieren", sondern eine inhaltsleere Floskel. Selbstverständlich würde jeder wirtschaftlich denkende Konzern eine Beteiligung verkaufen, sofern der Preis nur hoch genug ist.

    Anders sieht es natürlich aus, wenn die betreffende Beteiligung weniger der Gewinnerzielung als vielmehr der Meinungsmache dient...
  2. #2

    Abwickeln

    Wenn das Blatt schon ewig rote Zahlen schreibt, muß es vom Markt verschwinden. Gesinnungszeitungen alla SPD sind eh nicht ok. Dann sollen sie sich gleich "SPD Blatt" nennen.

    Es tut einer Zeitung auch mal gut gegen den "linken" Mainstream zu schreiben. Sonst ist's langweilig.
  3. #3

    Verkauf der FR oder gleich Schließung

    Hat uns die SPD nicht gelehrt, dass wirtschaftliches Versagen zur Ausgrenzung führt? Ja, genau das hat sie mit der Harz IV-Gesetzgebung getan. Den alten, verbrauchten Arbeitnehmer aufs Abstellgleis stellen und dann vergessen.
    Jetzt ist es an der Zeit, dass die Revolution ihre eigenen Kinder frißt. Schön, lasst uns an dem großen Fressen alle teilhaben. Wir wollen das sehen und genießen.
  4. #4

    Das DPA-Foto zeigt den einstigen Übergangssitz, der schon vor Jahren wieder verlassen wurde.
  5. #5

    Was meinen Sie mit linkem Mainstream?

    Zitat von Reqonquista Beitrag anzeigen
    Wenn das Blatt schon ewig rote Zahlen schreibt, muß es vom Markt verschwinden. Gesinnungszeitungen alla SPD sind eh nicht ok. Dann sollen sie sich gleich "SPD Blatt" nennen.

    Es tut einer Zeitung auch mal gut gegen den "linken" Mainstream zu schreiben. Sonst ist's langweilig.
    Welches nennenswerte Blatt fordert die Enteignung von Großkonzernen? Die FR etwa? Welche Zeitung analysiert nach marxistischen Kriterien? Keines der SPD-Blätter jemals, nach der Weimarer Republik jedenfalls.

    Welche sonstigen Medien fordern eine sozialistische Gesellschaftsordnung? Wo also ist Ihr "linker Mainstram"?

    Stattdessen dürfen alle, die nach links entleeren, ihre Ausscheidungen über die Masse kübeln, auch Unbedarfte, die die SPD immer noch links verorten ...
  6. #6

    Die Diskussion ist überflüssig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Streit um die "Frankfurter Rundschau": Der DuMont-Vorstand sagt öffentlich, dass der Verlag bereit sei, sich von der Zeitung zu trennen. "Nicht sehr professionell", nennt das der Chef der ebenfalls an der "FR" beteiligten SPD-Medienholding DDVG - und teilt weiter aus.

    DDVG kritisiert Spekulationen über Verkauf der Frankfurter Rundschau - SPIEGEL ONLINE
    das Blatt/den Verlag kauft so und so keiner und es wird schlicht in drei Jahren eingestellt. Wie viele andere auch hat es keine Zukunft. Insbesondere der sozialdemokratische alt-68er-Geist der Zeitung in Verbindung mit einem altertümlichen protestantischen Schubladendenken findet immer weniger junge Leser.








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