Forum


 

Spektakulärer Rucktritt : Griechischer Finanzminister Rapanos gibt auf

APEr sollte Griechenland aus der tiefen Krise führen - nun tritt er schon nach wenigen Tagen wieder zurück: Finanzminister Vassilis Rapanos hat offenbar aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung gestellt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...840876,00.html
  1. #1

    Der Mann hat erkannt,

    was Realität ist.
    Er würde sich totarbeiten, wenn er versuchen würde das "unrettbare" System Griechenland zu reformieren.
    Der hats richtig gemacht, ach ja, er ist ja ein Fachmann und kein Politiker.
  2. #2

    Symptomatisch

    Der Rest der "sogenannten neuen" Regierung, d.h. der alten korrupten Seilschaften wird sich wohl hoffentlich auch nur ein paar Tage länger halten. Schlimmer als in Afrika!
    Da hift wirklich nur noch der Konkursverwalter.
  3. #3

    Ruhm

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er sollte Griechenland aus der tiefen Krise führen - nun tritt er schon nach wenigen Tagen wieder zurück: Finanzminister Vassilis Rapanos hat offenbar aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung gestellt.

    Griechischer Finanzminister Rapanos tritt zurück - SPIEGEL ONLINE
    Die gesundheitlichen Probleme müssen ja plötzlich und unerwartet gekommen sein. Gute Besserung!

    Insofern hoffe ich mal nicht, dass er einfach nur mal Minister sein wollte. War er schon ernannt, oder nur designiert?

    Wann wählt eigentlich das neue Parlament mal den Ministerpräsidenten? Aber die scheinen da ein anderes System zu haben. Im Grunde auch nicht weiter schlimm.

    Wenn Samaras im Palament keine Mehrheiten bekommt, kann der Präsident ihn ja immer noch abberufen. Bislang hat er ja nicht geglänzt. Das Gesundheitsproblem scheint ein Muster zu sein.

    Erst ankündigen, dass man fast gar nichts von den Auflagen umsetzen will (und die auch erst in zwei Jahren - aber auch nur vielleicht) und sogar zusätzliche Ausgaben und Verschuldungen anstreben... kein Wunder, dass man dann die Treffen mit den europäischen Kollegen schwänzt.

    Also da hätte man auch Tsipras wählen können. Noch besser, Samaras hätte Papandreou unterstützt, dann hätte sich Griechenland monatelanges Chaos erspart.

    Er (Samaras) hatte ja auch nur ein großes Ziel (auch wenn Griechenland dabei auf der Stecke bleibt): Ministerpräsident zu werden. Nun ist er es. Ziel erreicht, nun kann er es aber auch seinem Finanzminister gleichtun und ebenfalls zurücktreten. Besser wäre es!
  4. #4

    Neuwahlen

    Wenn es schlecht läuft, bekommen die Griechen Neuwahlen in Endlosschleife. Wie in Italien vor einigen Jahrzehnten.
  5. #5

    Gute Idee...

    Immerhin, damit hat er damit bewiesen, dass er Hirn im Kopf hat.
    Wer in der aktuellen Situation Griechenland regieren will, ist entweder größenwahnsinnig oder hoffnungslos naiv.
  6. #6

    zwei Möglichkeiten, diese Nachricht zu lesen

    1. Möglichkeit: Rapanos hatte tiefere Einsichten in das Debakel der Kassen gewonnen und ihm ist das zu heiss. Das wäre mein Favorit. Ich bin gespannt, wer ihm nachfolgt.

    2. Möglichkeit - die tragischere Variante: Rapanos ist wirklich schwer krank. Das wäre schade, denn dann wäre ein kompetenter Politiker mit Sachkompetenz weg.
  7. #7

    Nachdem er das wirkliche Desaster sah

    wurde er ohnmächtig. Ich wünsche gute Besserung und dem Nachfolger eine bessere Konstitution.
  8. #8

    Leute,

    Zitat von CA-Fire Beitrag anzeigen
    was Realität ist.
    Er würde sich totarbeiten, wenn er versuchen würde das "unrettbare" System Griechenland zu reformieren.
    Der hats richtig gemacht, ach ja, er ist ja ein Fachmann und kein Politiker.
    das ist in Griechenland 2.0 - ach so Zweitname Deutschland - doch auch nicht anders.

    Wuerden wir uns als "das kleinere Uebel" nicht mit 0% refinanzieren, saehe es hier genauso aus.
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
  9. #9

    Es

    will mir nicht einleuchten, dass 11 Mio. Griechen nicht dauerhaft geholfen, zur Selbsthilfe, werden kann.
    Bei 17 Mio. DDRlern hat es, unter Beihilfe der EU, doch auch geklappt.
    Wir können die Griechen nicht auf den Katzentisch Europas setzen, einer für alle, alle für einen.








TOP



TOP