Der Stuxnet-Wurm scheint endlich enträtselt. Virenforscher sind jetzt überzeugt: Die mysteriöse Software ist eine Art Undercover-Agent, der die iranischen Uranzentrifugen sabotieren sollte - gezielt, subtil und hinterhältig.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...729329,00.html
Es ist doch eigentlich unrelevant zu wissen, welche Anlage nun genau Ziel war. Da ist offensichtlich ein gewisses Maß an Professionalität dahinter und sowas kann nicht jeder.
Mich irritiert ein wenig, daß es nun doch Iran und seine Zentrifugen sein müssen - immerhin steht ja wohl noch irgendwas nordisches auf der Liste (was wiederum ein Indiz für komplizierte Technologie-Transfers wäre). Der Aufruf der Virenforscher ist ja auch, Einsatzbeispiele für die "versteuerten" Motoren zu finden. So spezifisch sind die wohl auch gar nicht - es ist nur eben mehr nicht bekannt (geworden).
Zudem: wer macht sowas? Es muß jemand mit ziemlich guten technischen Möglichkeiten sein. Israel hat sowas vllt. - aber für einen spezifischen Motor, der nur irgendwo nähe Polarkreis herumkreist? Das hätten eher westliche oder gar russische Initiatoren. Russland hat es auf jeden Fall, während die Westler (und auch Deutschland) über mangelnde Finanzierung ihres Cyberwars rumjammern (offiziell).
Im Grunde ist noch gar nichts gelöst an dem Fall, außer, daß jetzt ein Puzzle-Stein mehr da ist.
-Helmar
Kommen ja im Prinzip nur die USA oder Israel in Frage.. Russland ist wenig wahrscheinlich, die haben das Teil ja mit aufgebaut.
Vermutlich sollte man die Rechnung für den Analyse- und Rechner-Säuberungsprozess nach Fort Meade schicken...
Dann kann man also davon ausgehen, dass Siemens dem Iran hilft, Uran anzureichern?