Welchem Stamm gehört diese Gruppe eigentlich an?
Nur als "Gemeinster Bösewicht" gehts doch wohl auch nicht?
REUTERSUgandas Streitkräfte feiern es als Coup gegen das Netzwerk von Joseph Kony: Einer der Chefstrategen des Warlords ging ihnen im Urwald in die Falle. Von der Ergreifung des Massenmörders sind die Häscher jedoch weit entfernt - auch weil Kony seinen Kriegern eine besondere Verstecktaktik verordnet hat.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...833025,00.html
Welchem Stamm gehört diese Gruppe eigentlich an?
Nur als "Gemeinster Bösewicht" gehts doch wohl auch nicht?
Die Frage von Saako ist sehr berechtigt! Joseph Kony und seine LRA gehoeren dem Acholi Stamm an. Dieser Stamm ist erklaerter Feind des Stammes dem Museveni angehoert...der President Ugandas! Nun kann mann leicht 2 und 2 zusammenzaehlen... Kony versucht seit JAHREN Friedensgespraeche zum Erfolg zu verhelfen, die Museveni seit JAHREN boykotiert mit hinterhaeltigen Ueberfaellen, die dann der LRA in die Schuhe geschoben werden! Denn sollte die Situation in Northern Uganda friedlich geloest werden, verliert er die fetten Spenden aus USA und von der UN. Genauso wie Kony benutzt Museveni uebrigens auch seit Jahren "child soldiers"!
'General' Joseph Kony soll ein Acholi sein. Da seine Eltern sich zu verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen bekannten, muss das nicht unbedingt stimmen. Die Acholi leben im Südsudan und Norduganda. Mehr finden Sie bei Wikipedia, die Anklage des ICC ist hier:
http://en.wikipedia.org/wiki/International_Criminal_Court_investigation_in_Ugan da
KenFM bringt es auf den Punkt (mit immerhin fast 200.000 views):
KenFM über: Joseph Kony 2012 - YouTube
...wenn schon dann SüdSudan. Die sind nun unabhänig und es ist komplett falsch Karthum hierfür verantworlich zu machen. Zumal hier eine Karte abgebildet ist auf welcher man das Rückzugsgebiet der LRA ja deutlich ersehen kann.
Zudem was sollen Nord Sudanesische Uniformen der LRA nutzen? Sollten Konis Truppen mit diesen Gewändern an der Grenze zum SüdSudan aufgehalten werden erwartet sie wohl grösseren Ärger, ist doch der Norden der erklärte Feind. Also ist dies wohl eher im Bereich der Phantasie (Propaganda) zu verorten.
Im Jahre 2012 stellte sich heraus, das das Blätterdach so manchen Urwalds in Afrika Signale schluckt. Zudem soll es dort erhöhte Temperaturen und Luftfeuchte geben. Auch das massive Vorkommen von Schmutz, Schweiß, Insekten und anderem Getier wurde registriert. Hut ab für die Drehstuhlstrategen.
Man sollte einen Artikel nicht aufgrund von Vermutungen und Annahmen kritisieren... Es geht genau um Sudan und nicht Südsudan. Es war vor einigen Jahren ein offenes Geheimnis, dass der Sudan LRA unterstützt hat. Dafür hat die LRA, die, wie Sie richtig festgestellt haben, im Südsudan ihr Rückzugsgebiet hatte, dort Chaos und Unfrieden gestiftet. Der Südsudan wurde von Uganda unterstützt und die LRA vom Sudan.
Später, nachdem Sudan und Südsudan einen Friedensvertrag geschlossen haben, hat Sudan es verneint die LRA weiterhin zu unterstützen. Da die Rebellen aber teilweise wohl sehr gut ausgestattet waren wurde vermutet dass dies nicht stimmt. Im Moment ist es nicht klar aber wenn es Unterstützung für die LRA gibt, dann sicherlich nicht vom Südsudan sondern ausschließlich vom Sudan, der sie ja schon in Vergangenheit unterstützt hat! Der Südsudan hat sehr schlimm unter der LRA gelitten, hat sich der Gruppe der Länder angeschlossen, die versuchen Kony zu fangen und würde ihnen sicherlich keine Uniformen zur Verfügung stellen!
Also -
Ihr Beitrag ist mindestens genauso einseitig! Dass alle Acholis erklärte Feinde vom Stamm des Präsidenten sind, ist wohl leicht übertrieben!
Des weiteren, auch wenn Museveni nachgesagt wurde, dass er an den Friedensverhandlungen kein gesteigertes Interesse hatte und sie wohl nicht sehr forciert hat - zu schreiben Kony hätte sich seit Jahren um die Friedensverhandlungen bemüht ist genauso falsch. Nicht nur ist er zu den Verhandlungen nicht erschienen, es war nicht klar wer ihn nun vertritt, da die Delegationsanführer von der Seite der LRA sich ständig gewechselt haben, hat er sich geweigert den letztendlichen Friedensvertrag zu unterschreiben (trotz mehrerer Anläufe) und hat wohl auch einen seiner Hauptgeneräle, der die Friedensverhandlungen sehr unterstützt hat - Vincent Otti, umgebracht.
Mir sind auch keine Überfälle der Armee seit Anfang der Friedensverhandlungen bekannt die der LRA in die Schuhe geschoben wurden.
Und schließlich waren in der ugandischen Armee tatsächlich auch Kindersoldaten, aber das ist seit langem nicht mehr der Fall.
Die ugandische Armee hat sich sehr viel zuschulden kommen lassen was den Norden angeht und die Regierung auch! Nichtsdestotrotz sollte man keine falschen und übertriebenen Behauptungen verbreiten!